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Leibniz-Preise 2021: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler aus

| Kategorien: Fördermaßnahmen; Wissenschaftspolitik; Geschlechterverhältnisse; Wissenschaft Aktuell

Wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland für herausragende Arbeiten aus allen Wissenschaftsgebieten / Virtuelle Verleihung am 15. März 2021

Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannte am 10. Dezember 2020 vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021 zu. Sie waren zuvor vom zuständigen Auswahlausschuss aus 131 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern kommen je zwei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften und aus den Ingenieurwissenschaften sowie vier aus den Lebenswissenschaften. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Diese Gelder können die Preisträgerinnen und Preisträger bis zu sieben Jahre lang nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre Forschungsarbeit verwenden. Wegen der Coronavirus-Pandemie tagte der Hauptausschuss per Videokonferenz. Die Leibniz-Preise 2021 werden am 15. März in einem virtuellen Rahmen verliehen.

Den „Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG für das Jahr 2021 erhalten:

  • Dr. Asifa Akhtar, Epigenetik, Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik, Freiburg
  • Professorin Dr. Elisabeth André, Informatik, Universität Augsburg
  • Professor Dr. Giuseppe Caire, Theoretische Nachrichtentechnik, Technische Universität Berlin
  • Professor Dr. Nico Eisenhauer, Biodiversitätsforschung, Universität Leipzig
  • Professorin Dr. Veronika Eyring, Erdsystemmodellierung, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Standort Oberpfaffenhofen und Universität Bremen
  • Professorin Dr. Katerina Harvati-Papatheodorou, Paläoanthropologie, Eberhard Karls Universität Tübingen und Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment, Tübingen
  • Professor Dr. Steffen Mau, Soziologie, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Professor Dr. Rolf Müller, Pharmazeutische Biologie, Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung und Universität des Saarlandes, Saarbrücken
  • Professor Dr. Jürgen Ruland, Immunologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München
  • Professor Dr. Volker Springel, Astrophysik, Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching

Quelle und weitere Informationen: PM - DFG, 10.12.2020