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Mehr Menschen von Hassrede im Internet betroffen als noch vor zwei Jahren


Kategorien: Diversity, Antidiskriminierung, Intersektionalität; Wissenschaft Aktuell

Beleidigungen, Drohungen, Hassrede – das haben 24 Prozent der Befragten einer aktuellen Studie der Strafrechtlerin Prof. Dr. Elisa Hoven von der Universität Leipzig schon einmal erlebt. Bei der gleichen Umfrage zwei Jahre zuvor waren es noch 18 Prozent.

„Aus Sorge vor Hass im Netz ziehen sich immer mehr Menschen aus dem öffentlichen Diskurs zurück“, sagt Prof. Dr. Elisa Hoven. Sie befasst sich zusammen mit ihrem Team im Forschungsgebiet Medienstrafrecht intensiv mit der Problematik des digitalen Hasses. Im Interview spricht sie über die Ergebnisse der Umfrage und ordnet ein, was zur Bekämpfung von Hass im Netz unternommen werden sollte.

Zur Befragung: In Kooperation mit der Forschungsgruppe g/d/p wurden im Mai 2022 bundesweit 1013 Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren online befragt.

Hier geht es zum Interview: PM - Universität Leipzig, 29.08.2022