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Melanie Jaeger-Erben gewinnt Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“

| Kategorien: Außerhochschulische Forschung; Wissenschaftspolitik; MINT; Wissenschaft Aktuell

Der Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird bereits zum dritten Mal vergeben. In diesem Jahr gewinnt Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben, Leiterin des Fachgebiets „Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in der Elektronik“ an der TU Berlin, den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Sie überzeugte die Jury mit ihrem transdisziplinären Profil und ihren wissenschaftlichen Arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Gesellschaft. Die Preisverleihung findet am 17. März 2020 im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation in der Schader-Stiftung statt.

Transformative Wissenschaft versteht sich als Wissenschaft, die mit inter- und transdisziplinären Methoden gesellschaftliche Impulse auslöst, diese wissenschaftlich begleitet und die Zivilgesellschaft mit einbezieht. Der Fokus des diesjährigen Forschungspreises lag auf Persönlichkeiten und Forschungsteams, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten gesellschaftliche Veränderungsprozesse beeinflusst haben und die herausragende transformative Forschung auch in Zukunft erwarten lassen.

Die Professorin Melanie Jaeger-Erben überzeugte die Jury mit ihrem eindrucksvollen inter- und transdisziplinären Profil, ihren bisherigen akademischen Erfolgen und der Fähigkeit, aktuelle Fragestellungen der Nachhaltigkeitsforschung mit innovativen transdisziplinären Methoden zu bearbeiten und zu reflektieren. Sie gewinnt in diesem Jahr den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ in Höhe von 25.000 Euro.
Melanie Jaeger-Erben freut sich über die Anerkennung ihrer Arbeit: „Mit dem Preisgeld möchte ich voraussichtlich unsere Arbeit an einer öffentlichkeitswirksamen Plattform zur Verbreitung der Idee einer transformativen und inklusiven ‚Circular Society’ intensivieren.“

Mehr zur Preisträgerin, zum Forschungspreis und weitere Informationen: PM  - Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, 23.09.2019

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