Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

Neue Statistik der Chemiestudiengänge erschienen

| Kategorien: Geschlechterverhältnisse, Studium, MINT, Statistik, Hochschulen, Hochschulforschung, Wissenschaft Aktuell

2017 haben sich wieder mehr Menschen für ein Chemiestudium entschieden. Und auch die Zahl an Doktorandinnen und Doktoranden erreichte einen neuen Höchstwert.

Das vermeldet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in ihrer jährlichen Statistik für Chemiestudiengänge. Ein Großteil der Studierenden durchläuft den klassischen Werdegang und absolviert nach dem Bachelor- auch den Masterabschluss. Die meisten Universitätsabsolventinnen und Absolventen schließen eine Promotion an. Der Einstieg ins Berufsleben fiel den Absolventinnen und Absolventen 2017 etwas leichter als in den Vorjahren.

Seit 1952 erhebt die GDCh jährlich umfangreiche statistische Daten zu den Chemiestudiengängen. Die Statistik 2017 basiert auf den Daten der Bachelor- und Master-Studiengänge der Chemie/Wirtschaftschemie, Biochemie/Life Sciences sowie deren vereinzelten Diplomstudiengängen. Auch das Studienfach Lebensmittelchemie und Chemiestudiengänge an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) wurden berücksichtigt. Erhoben wurden neben den Anfänger- und Studierendenzahlen auch die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen sowie die jeweiligen Noten und Studiendauer. Auch Angaben zum Berufseinstieg nach dem Bachelor-, Master- und Promotionsabschluss wurden abgefragt.

Quelle und weitere Informationen: PM - GDCh, 02.07.2018

Die Statistik enthält Auswertungen nach Geschlecht.

Einige Ergebnisse:

"Anzahl der Studienanfänger...42% der Studienanfänger in der Chemie waren Frauen..." (S. 5, Zusammenfassung und Ausblick)

"Die Zahl der Promotionen (Abbildung 7) betrug im Berichtsjahr 2.019; verbleibt kaum verändert auf dem Höchststand des vergangenen Jahres. Der Anteil der ausländischen Absolventen unter den Promovierten betrug 23%, der Frauenanteil 40%." (S. 7, Zusammenfassung und Ausblick).

Bitte beachten Sie außerdem die Auswertungen in den Tabellen zu den Studiengängen Chemie und Wirtschaftschemie,  Biochemie und Life Sciences,  Lebensmittelchemie und zu den Chemiestudiengängen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). (S. 17-55)

Hier geht es zur Statistik.

 

Kategorien: Geschlechterverhältnisse, Studium, MINT, Statistik, Hochschulen, Hochschulforschung, Wissenschaft Aktuell