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TU Berlin: Professorin Bénédicte Savoy wird mit dem Kythera-Preis ausgezeichnet

| Kategorien: Wissenschaftspolitik, Karriereentwicklung, Hochschulen, Hochschulforschung, Wissenschaft Aktuell

Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Bénédicte Savoy von der TU Berlin erhält den mit 25.000 Euro dotierten Kythera-Preis. Gewürdigt werden durch diese Auszeichnung Persönlichkeiten, die sich um die Vermittlung insbesondere der romanischen Kultur verdient gemacht haben. Unter anderem erhielten der Regisseur Volker Schlöndorff, der Dirigent Claudio Abbado, der Architekt Renzo Piano oder die Dramatikerin und Romanautorin Yasmina Reza in den vergangenen Jahren den Kythera-Preis, der seit 2001 durch die Kythera Kultur-Stiftung vergeben wird.

Die Preisverleihung findet am 11. Dezember 2017 in Berlin statt. Die Laudatio hält die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff.

Bénédicte Savoy leitet das Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne und zählt auf internationaler Ebene zu den angesehensten und innovativsten Kunsthistorikerinnen. „Prof. Dr. Bénédicte Savoy ist eine herausragende Wissenschaftlerin, Hochschullehrerin und Kuratorin und hat sich für die deutsch-französischen Beziehungen große Verdienste erworben, insbesondere auf dem Gebiet der europäischen Kulturgeschichte. Ich gratuliere ihr sehr herzlich zu dieser großartigen Würdigung ihrer Leistungen. Sie ist eine wahre Mittlerin der romanischen Kultur“, so TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen.

Die 1972 in Paris geborene Bénédicte Savoy ist seit 2003 Professorin für Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit der Frage des Umgangs mit Kunstwerken in Kriegszeiten, Kunstraub, Beutekunst und Restitution in historischer Perspektive sowie mit dem Verhältnis von Deutschland und Frankreich, insbesondere auf kulturellem Gebiet, auseinander. Dies schlägt sich nieder in ihrer Forschung und in der Lehre sowie in zahlreichen von ihr kuratierten Ausstellungen.

Für ihre außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen wurde sie bereits mit vielen Auszeichnungen geehrt, dazu zählt der Ordre national du Mérite. Im Jahr 2016 erhielt sie den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er ist mit 2,5 Millionen Euro der am höchsten dotierte deutsche Wissenschaftspreis. Neben ihrer TU-Professur wurde sie im vergangenen Jahr an das berühmte Collège de France auf einen internationalen Lehrstuhl berufen.
Anfang November wurde sie in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. (Vgl. Medieninformation Nr. 197 vom 17.11.2017).

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Bénédicte Savoy, TU Berlin, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Tel.: 314 22739,E-Mail: benedicte.savoy(at)tu-berlin(dot)de

Quelle und weitere Informationen: PM - TU Berlin, 27.11.2017

 

 

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