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TU Berlin verabschiedet Diversitätsstrategie

| Kategorien: Diversity, Antidiskriminierung, Intersektionalität; Gleichstellungspolitik; Deutschland; Wissenschaft Aktuell

Die Themen „Geschlechtervielfalt“ und „Soziale Herkunft“ stehen in den nächsten zwei Jahren im Fokus der Hochschule.

Die TU Berlin ist den Zielen der Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit verpflichtet. Um diese zu erreichen, hat sie eine „Diversitätsstrategie – Chancengleichheit an der TU Berlin“ im Akademischen Senat einstimmig verabschiedet. Damit bekennt sich die TU Berlin zu einem respektvollen und sensiblen Umgang, zum Abbau von Barrieren, zur Gewährleistung von Chancengleichheit, zur Unterstützung aller Hochschulangehörigen, die eigenen Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln, und ihnen die Teilhabe an der Mitgestaltung der Hochschule noch besser zu ermöglichen.

In den nächsten zwei Jahren bis 2021 fokussiert sich die TU Berlin zudem auf zwei thematische Schwerpunkte: „Geschlechtervielfalt“ und „Soziale Herkunft“ oder auch „First Generation“. Mit dem Fokus auf Geschlechtervielfalt sollen die Rahmenbedingungen für beispielsweise Trans*, Inter* oder non-binäre Menschen verbessert werden sowohl im formal-administrativen Prozess als auch im täglichen Umgang miteinander. Beim Fokusthema „Soziale Herkunft“ beschäftigt sich die Universität mit der Situation von Akademiker*innen und Studierenden, die als erste ihrer Herkunftsfamilie studieren, der sogenannten „First Generation“. Oftmals nicht thematisierte ungleiche Startbedingungen sollen benannt, der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg und -benachteiligung aufgezeigt und Barrieren abgebaut werden.

Quelle und weitere Informationen: PM - TU-Berlin, 15.01.2020

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