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Wichtigster deutscher Nachwuchspreis geht an drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler

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Drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis und damit die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Das hat ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzter Auswahlausschuss in Bonn beschlossen. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die mit je 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am 28. Mai in Berlin.

Die Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2019 gehen an:

  • Stefan Cihan Aykut, Soziologie, Universität Hamburg
  • Karl Bringmann, Theoretische Informatik, Max-Planck-Institut für Informatik, Saarbrücken
  • Fabian Dielmann, Anorganische Molekülchemie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Jonathan F. Donges, Statistische Physik und Klimaforschung, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Knut Drescher, Mikrobiologie und Biophysik, Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, Marburg
  • Stefanie Gänger, Neuere und Neueste Geschichte, Universität zu Köln
  • Nicolas Perkowski, Wahrscheinlichkeitstheorie, Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, Leipzig, und Humboldt-Universität zu Berlin
  • Uta Reinöhl, Allgemeine Sprachwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Thimoteus Speer, Nephrologie, Universität des Saarlandes
  • Nina Henriette Uhlenhaut, Experimentelle Endokrinologie, Helmholtz Zentrum München

Seit 1977 wird der Heinz Maier-Leibnitz-Preis jährlich an hervorragende Forscherinnen und Forscher verliehen, die sich in einem frühen Stadium ihrer wissenschaftlichen Laufbahn befinden und noch keine unbefristete Professur innehaben. Der Preis dient als Anerkennung und zugleich als Ansporn, ihre wissenschaftliche Laufbahn eigenständig und gradlinig fortzusetzen. Benannt ist er seit 1980 nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten Heinz Maier-Leibnitz, in dessen Amtszeit (1973–1979) er erstmals vergeben wurde. Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als der wichtigste Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland.

Für die diesjährige Preisrunde waren insgesamt 129 Forscherinnen und Forscher aus allen Fachgebieten vorgeschlagen worden. Die Auswahl traf der zuständige Ausschuss unter dem Vorsitz der DFG-Vizepräsidentin und Mathematikerin Prof. Dr. Marlis Hochbruck

Quelle und weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern: PM - DFG, 27.02.2019

www.dfg.de/maier-leibnitz-preis

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