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Zwei neue Mitglieder im Senat der DFG

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Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 4. Juli 2018, auf ihrer Sitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Bonn zwei neue Mitglieder in den Senat der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland gewählt. Zwei Mitglieder wurden für eine weitere Amtszeit gewählt.

Von den zwei neu besetzten Senatsplätzen ist einer im Bereich Lebenswissenschaften angesiedelt, der andere ist der Platz „Wissenschaft und Wirtschaft“. Ein neues Senatsmitglied ist eine Wissenschaftlerin. Insgesamt gehören dem 39-köpfigen Senat nun 17 Wissenschaftlerinnen an.

Neu in den Senat gewählt wurden: Prof. Dr. Petra Dersch (Platz Theoretische Medizin), Technische Universität Braunschweig; Dr. Ulrich Simon (Platz „Wissenschaft und Wirtschaft“), Carl Zeiss AG. Ihre Amtszeit beträgt vier Jahre.

Für eine weitere vierjährige Amtsperiode gewählt wurden: Prof. Dr. Chris-Carolin Schön (Platz Agrarwissenschaften), Technische Universität München; Prof. Dr. Thomas Risse (Platz Soziologie/Politikwissenschaft), Freie Universität Berlin.

Aus dem Senat ausgeschieden sind: Prof. Dr. Georg Peters (Platz Theoretische Medizin), Universität Münster; Prof. Dr. Manfred Weber (Platz „Wissenschaft und Wirtschaft“), Daimler AG.

Der Senat ist das zentrale wissenschaftliche Gremium der DFG. Er berät und beschließt im Rahmen der von der Mitgliederversammlung festgelegten Grundsätze über alle Angelegenheiten von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht dem Hauptausschuss vorbehalten sind. Er ist damit zuständig für alle wesentlichen Entscheidungen in der Forschungsförderung im Vorfeld der konkreten Förderentscheidung sowie für alle wesentlichen Entscheidungen zur Gestaltung des Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsverfahrens. Zudem beschließt er, welche Fachkollegien zu bilden sind und wie sie sich gliedern.

Quelle und weitere Informationen: PM - DFG, 04.07.2018

 

 

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