Wissenschaftliches Kolloquium des ZtG in Zusammenarbeit mit dem IFF – Institut für Palliative Care und Organisations-Ethik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Wien, Graz.
Alter(n) und Hochaltrigkeit erscheinen als Phänomene gegenwärtiger Gesellschaften, die mit sehr unterschiedlichen Werten und Bildern verknüpft werden, welche wiederum ihre Geschichte haben. Damit verbundene soziale, politische und kulturelle Praktiken wie der Umgang mit hohem Alter, intergenerationale Kommunikation und Betreuungs- und Pflegebeziehungen können im Rahmen eines intersektionellen Zugangs beobachtet und interpretiert werden.
Im Rahmen des Kolloquiums soll einen interdisziplinärer Dialog zu Themen rund um Alter(n) und Gender organisiert werden. Unterschiedliche Perspektiven, wie Literaturwissenschaften, Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin und Pflegewissenschaften sind zu gender-sensiblen Beiträgen eingeladen.
In zwei Themenblöcken zu Alter (»old age«) und Altern (»ageing«) werden Repräsentationen von Alter und Hochaltrigkeit in europäischer und afrikanischer Literatur, geschlechtsspezifische Bilder von Demenz, Alter(n) und Armut, geschlechterrelevante demografische Aspekte, das Verhältnis von finanzieller Situation und Altersrepräsentationen, Leben mit Demenz und Migration diskutiert. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden durch Querschnittsthemen – Kulturen des Alterns, Altersdiskriminierung, Zeit und Lebenslauf – verbunden.
Alter(n) und Gender: Interdisziplinäre Perspektiven
Zeitraum:
–
Ort:
Humboldt-Universität zu Berlin, 25./26.6.2015, Unter den Linden 6
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