Eine europäische Fachveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.
In diesem Jahr endet die aktuelle „Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Europäischen Union (EU)“. Fünf Jahre bot sie den europäischen Institutionen, aber auch den EU-Mitgliedsstaaten Orientierung, wie die Lebenschancen von Männern und Frauen anzugleichen seien. Ein zentraler Punkt der Strategie war es eine „Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen und Männer“ möglich zu machen.
Tatsächlich sind Frauen in den EU-Staaten jedoch noch immer durchschnittlich stärker von Armut betroffen als Männer. Noch immer sind ihre Chancen und Verdienstmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt in vielerlei Hinsicht geringer als die ihrer männlichen Kollegen.
Es bleibt also noch viel zu tun, bis die gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und Männern erreicht ist.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt daher ein, u.a. mit Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Pernilla Baralt, Staatssekretärin im schwedischen Ministerium für Kinder, Senioren und Gleichstellung der Geschlechter, am 12. November über die Notwendigkeit und die Inhalte einer neuen Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der EU zu diskutieren.
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. Ein Livestream wird über www.sagwas.net übertragen.
Weitere Informationen und das vollständige Programm können Sie hier abrufen:
Bitte melden Sie sich bis zum 2. November 2015 per E-Mail fes-wena(at)fes(dot)de oder im Internet an: Eine separate Anmeldebestätigung wird nicht versandt.