In vielen Ländern nehmen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen queere besorgniserregend zu. Grundlegende Menschenrechte geraten immer stärker unter Druck – sei es durch restriktive Gesetze, politische Hetze oder gesellschaftliche Stigmatisierung.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit trägt Verantwortung, weltweit die Rechte queerer Menschen zu achten und zu schützen– etwa indem sie lokale Menschenrechtsinitiativen gezielt unterstützt, politisch Einfluss nimmt oder LSBTIQ*-Perspektiven in entwicklungspolitische Programme einbezieht.
Diese Veranstaltung blickt kritisch auf den aktuellen globalen Backlash und dessen Folgen für queere Bewegungen weltweit. Gemeinsam mit internationalen Gästen werden gute Praxisbeispiele und „Lessons Learned“ aus der Projektarbeit in Ghana und dem Balkan vorgestellt. Das international besetzte Panel diskutiert, vor welchem Herausforderungen LSBTIQ*-Personen weltweit stehen, und entwickelt Empfehlungen sowie konkrete Handlungsansätze für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.
- Keynote: Dr. Julia Ehrt, Geschäftsführerin ILGA World
- Auf dem Panel diskutieren Lana Damm (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Klaus Jetz (LSVD+, Hirschfeld-Eddy-Stiftung) Aleksa Milanović (Trans Network Balkans) Farina Hoffmann (Brot für die Welt).
- Mit drei parallelen Workshops zu
- Der Pinke Faktor: Geopolitik aus queerer Perspektive: Mit Sarah Kohrt (Hirschfeld-Eddy-Stiftung) im Gespräch mit Gloria (Aktivistin aus Ghana)
- Regionale Empowermentarbeit für die trans*community im westlichen Balkan: Mit Aleksa Milanović (TransNetworkBalkans)
- Queere Menschenrechtsarbeit trotz schrumpfender Mittel: Wie kann Menschenrechtsarbeit für LSBTIQ* nachhaltig und stabil finanziert werden? Mit Daniyar Orseko (TGEU - Trans Europe and Central Asia)
- Sprachen: Deutsch/Englisch in Simultandolmetschung
Das gesamte Programm und die Anmeldung finden Sie hier.
Kontakt:
Derya Binisik, Büroleitung Globale Einheit für Feminismus und Geschlechterdemokratie, binisik@boell.de