Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft

„Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit! Wege aus der Entgeltungleichheit zwischen den Geschlechtern“

Zeitraum:
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 17, 16 bis 19 Uhr
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Einladung der  Friedrich-Ebert-Stiftung,
Forum Politik und Gesellschaft: "Es besteht große Einigkeit darüber, dass der Gender Pay Gap eine soziale Ungerechtigkeit darstellt. Auch aus ökonomischer Sicht ist es problematisch, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger in der Stunde verdienen als Männer. Wie kann es also gelingen, mehr Lohngerechtigkeit zu schaffen? Dieses Ziel verfolgt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, aktuell mit ihren Plänen für ein Entgeltgleichheitsgesetz. Ziel ist, mehr Transparenz bei Lohnstrukturen zu schaffen und direkte Lohndiskriminierung zu bekämpfen. Große Teile der Lohndifferenz kommen jedoch durch eine indirekte Lohndiskriminierung zu Stande. Hierzu gehören geschlechtsspezifische Unterschiede bei Berufswahl bzw. Branchenzugehörigkeit, Arbeitszeiten, familienbedingten Erwerbspausen und Karrierewegen. Dies wird mit Blick auf die so genannten „Frauenberufe“ besonders deutlich: gesellschaftlich wichtige Arbeitsbereiche, die schlecht entlohnt werden. Insbesondere am Beispiel des Berufs der Erzieher_in wollen wir betrachten, wie sich die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern auswirkt und wie eine Aufwertung dieser Berufe gelingen kann. Über die verschiedenen Dimensionen der Entgeltungleichheit und ihre Ursachen diskutieren wir gemeinsam mit Wissenschaftler_innen, Politiker_innen,
Gewerkschafter_innen, Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innen. Dabei gehen wir der Frage nach, wie die Lohnungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern verringert werden kann und zeigen Wege aus der Entgeltungleichheit auf. Einladung Anmeldung