Die queerfeindlichen Angriffe an der RUB sind gewaltvolle, beängstigende und bedrohliche Vorfälle, die eine gesellschaftpolitische Entwicklung widerspiegeln: Seit Jahren mehren sich Angriffe auf queere Communities ebenso wie auf Gleichstellungsarbeit. Kein Zufall, sondern Ausdruck von Antifeminismus und Anti-genderismus. Der Vortrag wirft Schlaglichter auf die Bedeutung und den Zusammenhang von Antifeminismus und Queerfeindlichkeit in Zeiten rechter und faschis-tischer Restaurationspolitiken. Demokratie- und allian-zenorientiertes Handeln sowie proaktive Strategien sind entscheidend für den Schutz von Betroffenen und den Erhalt eines Ethos der Solidarität im Umgang mit Antifeminismus und Queerfeindlichkeit.
Susanne Weise spricht und schreibt als Geschlechterforscher*in und Sozialarbeiter*in zu Antifeminismus und Antigenderismus, zu Vielfalt und Intersektionalität, zu feministischer Konfliktgeschichte (u.a. TERFs) und zu Reproduktiver Gerechtigkeit.
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