Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft

Was hat Gender mit der Klimakonferenz in Paris zu tun?

Zeitraum:
Ort: Café Wilhelm, Am Kupfergraben 4A, 10117 Berlin (gegenüber dem Pergamonmuseum)
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Punkt 17 auf der Agenda der UN-Klimakonferenz COP21 im Dezember in Paris heißt „Gender and Climate Change“. Was verbirgt sich dahinter?  

Diese Frage ist für Umweltschutz- und Gender-AktivistInnen gleichermaßen relevant. Wer Klimagerechtigkeit will, muss für Geschlechtergerechtigkeit kämpfen; und wer die Geschlechtergerechtigkeit weltweit stärken will, muss sich für gerechte Klimapolitik einsetzen!

Bei diesem Informations- und Netzwerk-Gespräch sollen folgende Fragen diskutiert werden:

  • Warum ist Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik relevant?
  • Welche Rolle spielt Gender in den aktuellen Klimaverhandlungen und wie finden sich Gender-Aspekte in den einzelnen Verhandlungsthemen wieder?
  • Welche Staaten unterstützen die Berücksichtigung von Gender-Aspekten?
  • Welche Organisationen engagieren sich für dieses Thema, und mit welchen Forderungen gehen sie dem nach 
  • Was planen Frauenorganisationen und GenderaktivistInnen zum Thema „Climate and Gender Justice“ in Paris?
  • Wie können sich zivilgesellschafliche Akteure gemeinsam für Klima- und Gender-Gerechtigkeit einsetzen und eine Veränderung anstoßen, die weit über die Beschlüsse von Paris hinausgeht?   

Gesprächspartnerinnen sind Gotelind Alber und Kate Cahoon von GenderCC.

Gotelind Alber ist Diplomphysikerin und arbeitet als Expertin im Bereich nachhaltige Energie und Klimapolitik. Im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeit als Wissenschaftlerin und später als Geschäftsführerin des Klima-Bündnis der europäischen Städte wurde ihr die Bedeutung der Geschlechteraspekte in der Klimapolitik bewusst, für deren Berücksichtigung sie sich seit mehreren Jahren einsetzt.

Kate Cahoon ist Politikwissenschaftlerin und Aktivistin. Sie arbeitet als Projektkoordinatorin bei GenderCC und nimmt seit mehreren Jahren als zivilgesellschaftliche Vertreterin an den Klimaverhandlungen teil. Dort konnte sie das wachsende Interesse am Thema Menschenrechte beobachten (worüber sie auch ihre Masterarbeit verfasst hat) und hat das Engagement für Geschlechtergerechtigkeit in den aktuellen Entwicklungen aktiv mit begleitet.

GenderCC – Women for Climate Justice e.V. ist ein weltweiter Zusammenschluss von Expertinnen und Aktivistinnen mit dem Ziel, Geschlechtergerechtigkeit in die Klimapolitik zu integrieren. GenderCC ist auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene aktiv, seit Jahren Beobachterorganisation im internationalen Klimaprozess (UNFCCC) und Initiatorin der „Women und Gender“-Gruppierung der zivilgesellschaftlichen Beobachterorganisationen.

Anmeldung bitte per E-Mail an secretariat(at)gendercc(dot)net.

Weitere Informationrn:

http://www.gendercc.net/home.html