„Was ist Care? - Zwischen privater Liebestätigkeit und globaler Ausbeutung“
Zeitraum:
–
Ort:
Evangelische Akademie Tutzing
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Einladung des Netzwerks Genderforschung und Gleichstellungspraxis Bayern.
Die Sorge für Andere ist elementar für menschliches Leben. In der Moderne wurde dies zum Charakteristikum des Weiblichen, der idealisierten Hausfrau/Mutter. Heute stehen die Care-Strukturen nicht nur aus feministischer Sicht in Frage.
Die Tagung fragt vor diesem Hintergrund unter anderem: Wie gestaltet sich heute Care zwischen privatem Liebesdienst und erwerbsförmiger Profession konkret? Inwiefern ist Care vergeschlechtlicht (oder nicht)? Wie kann eine gerechte Verteilung von Carearbeit aussehen? Wie sind Care-Beziehungen gestaltet und wie könnten sie gestaltet werden? Wie wird die Qualität professioneller Care-Arbeit gemessen und gesichert? Wie sehen Care-Krisen international aus und inwiefern ergibt sich hier eine systematische Form transnationaler Ausbeutung?
Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen tragen auf der Tagung wissenschaftliche Expertinnen und politisch Verantwortliche vor und laden zur Diskussion ein. Verschiedene Sorgeaufgaben und ihre unterschiedlichen Anforderungen werden in Workshops unter Mitwirkung von Expertinnen aus der Praxis untersucht.
Weitere Informationen:
http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php?id=576&lfdnr=2036&part=detail