Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft

"Wo bleibt die Sorge? Für eine (Re-)Politisierung der Sorge-Arbeit"

Zeitraum:
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179 Berlin
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Seit Jahrzehnten problematisieren Feministinnen theoretisch wie praktisch den gesellschaftlichen Status von Sorge-Arbeit. Obwohl diese Arbeit für das (Über-)Leben der Einzelnen sowie der Gesellschaft im Gesamten unabdingbar ist, hat diese Arbeit nach wie vor eine enorm unsichtbare und deregulierte Existenz. Wie kommt es dazu, dass Sorge-Arbeit einen derart problematischen gesellschaftlichen Stellenwert hat? Sind dafür allein normative Vorstellungen und Leitbilder über Sorge, Haushalt, Familie, Frauen und/oder Geschlecht verantwortlich?  Neben der Diskussion solcher Fragen, wird der Workshop die Möglichkeit eröffnen, ausgehend von den eigenen biographischen Lebenserfahrungen die Perspektive auf den Bereich der Sorge zu erweitern sowie eine Verknüpfung herzustellen zwischen gesellschaftlicher Struktur und individueller Lebensgestaltung. Letztlich wollen wir in dem Workshop der Frage nachgehen, wie eine (Re-)Politisierung der Sorge-Arbeit aussehen könnte, die 'gute' Sorge-Bedingungen für alle Beteiligte ermöglichen könnte. Dies ist eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung). Sie wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Informationen und Anmeldung