BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendar Base (cal) V2.0.1-gesis-2//EN METHOD:PUBLISH BEGIN:VEVENT UID:-/$5&xs2 DTSTAMP:20200727T070741 DTSTART;VALUE=DATE:20200928 DTEND;VALUE=DATE:20201007 SUMMARY:Themenwoche: #MeToo in der Wissenschaft?! Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Wissenschaftsinstitutionen DESCRIPTION:Kooperationsveranstaltung / Einladungstext: \r\n\r\n"Hashtags wie #MeToo rücken es ins kollektive Bewusstsein: Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist nach wie vor ein aktuelles\, jedoch oftmals tabuisiertes Thema. Sie kann in allen gesellschaftlichen Bereichen vorkommen – Wissenschaftsinstitutionen als Studien- und Arbeitsorte sind davon nicht ausgenommen und deshalb verpflichtet\, in ihrer räumlichen und kulturellen Infrastruktur Diskriminierung\, sexueller Belästigung und Gewalt aktiv entgegenzutreten.\r\n\r\nWährend es an den Institutionen nur selten offiziell gemeldete Fälle gibt\, legen Untersuchungen nahe\, dass die Dunkelziffer sehr viel höher liegt. Häufig schweigen Betroffene: aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihre berufliche Zukunft\, Scham\, Ohnmachts- und Schuldgefühlen\, Selbstzweifeln oder weil sie keine Ansprechstellen kennen. Erfolgt jedoch keine angemessene Unterstützung\, können die Auswirkungen für betroffene Personen und Institutionen gravierend sein: belastende körperliche und psychische Folgeerscheinungen können zu Vermeidungsverhalten\, Krankheit\, Leistungsabfall und Kündigung bzw. Studienabbruch führen.\r\n\r\nIn unserer vorwiegend digitalen Themenwoche möchten wir mit Ihnen dieses komplexe und wichtige Thema insbesondere mit Blick auf alle an einer Wissenschaftsinstitution tätigen Menschen beleuchten. Es sollen sowohl rechtliche Rahmenbedingungen\, Schutzlücken sowie Handlungspflichten und -möglichkeiten diskutiert als auch Raum für Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Die Fachtagung richtet sich damit gleichermaßen an Studierende\, Leitung\, Verwaltung\, Lehrende sowie Forschende und zielt auf eine Bestärkung und Befähigung zu (pro)aktivem und sicherem Handeln von Akteur*innen. Sie versteht sich als Grundlage für neue sowie Bekräftigung bereits bestehender Kooperationen und der Auslotung gemeinsamer Vorhaben\, Maßnahmen und Regelungen. Wir möchten dazu einladen\, das Thema Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt nicht zu tabuisieren\, sondern aktiv Schutz- und Präventionskonzepte zu entwickeln\, die einen Umgang ermöglichen\, der allen Involvierten weiterhilft\, sowie eine Arbeits- und Studienatmosphäre schafft\, in der sich alle wohlfühlen und ihre Potenziale nutzen können.\r\n\r\nEine Teilnahme ist über den gesamten Zeitraum oder an einzelnen Programmpunkten möglich. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Eine Anmeldung ist ab sofort und bis 21.9.2020 möglich (für manche Programmpunkte noch vorbehaltlich)"\r\n\r\nWebseite:\r\n\r\nhttps://diskriminierungsschutz.uni-halle.de/tagung-sdg/ LOCATION:online via Webex + z.T. lokal an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg END:VEVENT END:VCALENDAR