Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

CEWSwiki Forschungsprojekte zu Gender und Wissenschaft

Privilegien reflektieren
Gesprächsanalysen zum ‚Privilegientest‘ in Gender und Diversity Bildungskontexten

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2013/01 bis 2014/12
Projektstatus abgeschlossen
Art der Förderung gefördert
Förderung/Finanzierung Land Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung
Förderprogramm Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen

Projektbeschreibung

Link zur Projektwebseite http://www.erziehungswissenschaft.uni-wuppertal.de...
Inhalt

Das Forschungsprojekt analysiert, wie strukturelle Privilegien, die mit hegemonialer Männlichkeit, Whiteness, Bildungsprivilegien, Heteronormativität etc. einhergehen in modernen Gesellschaften als stille Ressource fungieren. Gegenstand der Untersuchung sind videographierte Diskussionen über den so genannten ?Privilegientest? (Baer/Hrzán), der in Antidiskriminierungstrainings und Hochschulseminaren eingesetzt wird.

Das Forschungsprojekt basiert auf der These, dass aus dem Widerspruch zwischen meritokratischen Versprechen und systematischer Privilegierung Spannungen entstehen. Es wird deshalb der Frage nachgegangen, wie diese Spannungen von Subjekten in Bildungskontexten bearbeitet werden (z.B. Abwehr, Scham, Schweigen, Verschiebungen etc.).

Schlagwörter Privilegien; Antidiskriminierung; Gender; Diversity; Bildung
Land Deutschland

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Katharina Walgenbach
Projektbearbeitung Dr. habil. Anna Stach

Methoden & Stichprobe

qualitative MethodenGruppendiskussion

Ergebnisse/Output

Veröffentlichungen

keine Angaben