Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

CEWSwiki Forschungsprojekte zu Gender und Wissenschaft

Evaluation der Umsetzung von Gender Mainstreaming im Rahmen der Zielvereinbarungen an den Hochschulen Sachsen-Anhalts
Zwischenbilanz und Perspektiven

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2006/01 bis 2007/12
Projektstatus abgeschlossen
Art der Förderung gefördert
Förderung/Finanzierung Land Sachsen-Anhalt, Kultusministerium
Förderprogramm HWP-Programm

Projektbeschreibung

Projekttitel (en) Evaluation of the implementation of gender mainstreaming in regard to the goal agreements at Saxony-Anhalt's universities: interim results and perspectives
Inhalt

HoF Wittenberg hat im Rahmen des vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt finanzierten HWP-Projektes 'Gender Mainstreaming im Hochschulreformprozess: Bilanz und Vorhaben der Hochschulen in Sachsen-Anhalt' unter Leitung von Anke Burkhardt eine Erhebung zu Stand und Perspektiven von Gender Mainstreaming im Meinungsbild der Hochschulleitungen durchgeführt. Dazu wurden 2006 leitfadengestützte Interviews mit den Rektoren durchgeführt (Heike Kahlert). Ziel war es zu ermitteln, ob und wie die mit den Zielvereinbarungen 2003 bis 2005 eingegangene Verpflichtung der Hochschulen zur Entwicklung eigener Gender-Mainstreaming-Konzepte umgesetzt wurde, welche Erfahrungen man vor Ort dabei gesammelt hat und ob Beratungsbedarf besteht. Die Ergebnisse wurden im Juli 2007 auf einem Workshop unter der Federführung des Kultusministeriums und organisiert von der Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt in Magdeburg präsentiert. Wie in Teil II des Berichtes dokumentiert, nutzten die Hochschulleitungen diese Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Entwicklung neuer Ideen. Unterstützt wurden sie dabei durch die Vorstellung bereits laufender Gender-Mainstreaming-Vorhaben an den Universitäten Augsburg und Göttingen. Abschließend wurde mit Blick auf die Schwerpunktsetzung in den aktuellen Zielvereinbarungen 2006 bis 2010 der Frage nachgegangen, welche Anknüpfungspunkte die gängigen Qualitätssicherungsverfahren für Gender Mainstreaming aufweisen.

Schlagwörter Evaluation; Gender Mainstreaming; Zielvereinbarung; Frauenförderung; Familienfreundlichkeit
Land Deutschland
Bundesland Sachsen-Anhalt

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Rostock
Institutionstyp Universität
Institut Institut für Soziologie und Demographie Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Makrosoziologie
Institutswebsite https://www.isd.uni-rostock.de/isd/allgemeine-sozi...
Zentrale Institution Universität Halle-Wittenberg
Institutionstyp Universität
Institut Institut für Hochschulforschung -HoF-
Institutswebsite http://www.hof.uni-halle.de/

Beteiligte Personen

Projektbearbeitung Dr. Heike Kahlert; Dr. Anke Burkhardt; Dr. Ramona Myrrhe

Methoden & Stichprobe

qualitative MethodenQualitatives Interview; Dokumentenanalyse
Stichprobe Hochschulleitung

Ergebnisse/Output

Veröffentlichungen

Kahlert, Heike; Burkhardt, Anke; Myrrhe, Ramona (2008): Gender Mainstreaming im Rahmen der Zielvereinbarungen an den Hochschulen Sachsen-Anhalts. Zwischenbilanz und Perspektiven. Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF). Wittenberg (HoF-Arbeitsberichte, 2/08).

Der Bericht wurde im Rahmen des vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt finanzierten HWP-Projektes 'Gender Mainstreaming im Hochschulreformprozess: Bilanz und Vorhaben der Hochschulen in Sachsen-Anhalt' erarbeitet. Er gibt Auskunft über das Meinungsbild und Wissen der Hochschulleitungen zu Stand und Perspektiven von Gender Mainstreaming an ihren Hochschulen. Dazu wurden im Jahre 2006 leitfadengestützte Interviews durchgeführt. Ziel war es zu ermitteln, ob und wie die mit den Zielvereinbarungen 2003 bis 2005 eingegangene Verpflichtung der Hochschulen zur Entwicklung eigener Gender-Mainstreaming-Konzepte umgesetzt wurde, welche Erfahrungen man vor Ort dabei gesammelt hat und ob Beratungsbedarf besteht. Die Ergebnisse wurden im Juli 2007 auf einem Workshop unter der Federführung des Kultusministeriums und organisiert von der Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt in Magdeburg präsentiert. Wie in Teil II dokumentiert, nutzten die Hochschulleitungen diese Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Entwicklung neuer Ideen. Unterstützt wurden sie dabei durch die Vorstellung bereits laufender Gender-Mainstreaming-Vorhaben an den Universitäten Augsburg und Göttingen. Abschließend wurde mit Blick auf die Schwerpunktsetzung in den aktuellen Zielvereinbarungen 2006 bis 2010 der Frage nachgegangen, welche Anknüpfungspunkte die gängigen Qualitätssicherungsverfahren für Gender Mainstreaming aufweisen.