Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

CEWSwiki Forschungsprojekte zu Gender und Wissenschaft

Evaluation der 3. Phase des Bundesprogramms
Chancengleichheit von Frau und Mann an den Universitäten, 2008–2011

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2009/01 bis 2012/12
Projektstatus abgeschlossen
Art der Förderung Auftragsforschung
Förderung/Finanzierung Schweiz, Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI

Projektbeschreibung

Link zur Projektwebseite https://www.buerobass.ch/kernbereiche/projekte/pro...
Inhalt

Das Bundesprogramm Chancengleichheit von Frau und Mann an den Universitäten (BPCG) verfolgt seit dem Jahr 2000 das Ziel, eine angemessene Beteiligung von Frauen und Männern an den Hochschulen zu erreichen. Beteiligt sind alle zehn kantonalen Universitäten der Schweiz. Es wird von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) finanziert und ist auf der operativen Ebene seit 2008 bei der schweizerischen Rektorenkonferenz CRUS angegliedert.

Es umfasst drei Module:

Anreizgelder für die Neuanstellung von Professorinnen (Modul 1);

Projekte zur Nachwuchsförderung (Modul 2);

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von akademischer Karriere und Familie (Modul 3).

Hauptziel der 3. Phase (2008-2011) war es, im Jahr 2012 auf Stufe Professur einen Frauenanteil von 25% zu erreichen. Während die ersten beiden Module unverändert aus den Phasen 1 und 2 übernommen wurden, wurde Modul 3 vollständig überarbeitet. Der Schwerpunkt lag neu bei der Förderung von Dual Career Couples (DCC). Dies sind Paare, in denen beide Partner eine hohe Bildung besitzen, stark berufsorientiert sind und je eine eigenständige Berufslaufbahn verfolgen. Da über diese Zielgruppe relativ wenig bekannt ist, wurde eine Online-Befragung des wissenschaftlichen Personals aller Universitäten durchgeführt. Dieses Thema steht auch im Zentrum der Evaluation der dritten Phase des BPCG.

Insgesamt unterstreicht der Bericht die große Bedeutung des BPCG für die Gleichstellung von Frau und Mann an den Universitäten. Als die wichtigsten bezeichnen sie vor allem vier Errungenschaften: Aufbau von Strukturen und Institutionalisierung von Gleichstellungsstellen an den einzelnen Universitäten; durch das BPCG gewonnene Legitimität von Gleichstellungsanliegen; breiter und in kohärenter Maßnahmenkatalog in den drei Modulen; das große Innovationspotenzial für die Universitäten beim Aufbau der allgemeinen Nachwuchsförderung und beim Ausbau systematischer Personalentwicklung.

Schlagwörter Evaluation; Chancengerechtigkeit; Dual Career Couple
Land Schweiz

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution BASS Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien
Institutionstyp Kommerzielle Forschungseinrichtung
Institutswebsite https://www.buerobass.ch/

Beteiligte Personen

Projektbearbeitung Philipp Dubach; Iris Graf; Heidi Stutz; Lucien Gardiol

Methoden & Stichprobe

qualitative MethodenDokumentenanalyse
weitere MethodenEvaluationsforschung

Ergebnisse/Output

Veröffentlichungen

Dubach, Philipp; Graf, Iris; Stutz, Heidi (2013): Doppelkarrierepaare an Schweizer Universitäten. Evaluation der 3. Phase des Bundesprogramms Chancengleichheit von Frau und Mann an Schweizer Universitäten (2008-2011/2012). Bern: Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS. Online verfügbar unter https://www.buerobass.ch/fileadmin/Files/2013/CRUS...

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere

Dubach, Philipp; Graf, Iris; Stutz, Heidi; Gardiol, Lucien (2012): Evaluation Bundesprogramm Chancengleichheit von Frau und Mann an den Universitäten. 3. Phase 2008-2011. Schlussbericht. Im Auftrag der Programmleitung des Bundesprogramms Chancengleichheit. Bern: Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF), Schweiz. Online verfügbar unter https://www.buerobass.ch/fileadmin/Files/2012/Prog...