Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

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Das TOTAL E-QUALITY-Prädikat

Das CEWS berät Hochschulen und Forschungseinrichtungen inhaltlich zur Antragsstellung für das TOTAL E-QUALITY-Prädikat (TEQ).

Wir haben Ihnen hier einige wichtige Informationen von der TEQ-Seite zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie auf https://www.total-e-quality.de/.

Bewerbungsantrag

Hier finden Sie die Bewerbungsanträge für Erstbewerbungen sowie Wiederholungsbewerbungen, Stand November 2019. Der letzte Bewerbungsschluss war am 30. April 2020.

Termine

Die Prädikatsvergabe 2020 ist für den 16. Oktober 2020 in Erfurt geplant.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.total-e-quality.de/de/das-praedikat/praedikatsvergabe/.

„Add-on Diversity“

Seit 2016 gibt es die Möglichkeit, ein „Add-on“ zu Diversity im Bewerbungsbogen auszufüllen. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Beteiligung am Pilotprozess finden Sie auf den Seiten von TOTAL E-QUALITY.

Aktuelle Prädikatsträger/innen

Mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Institutionen ausgezeichnet, die sich mit personal- und institutionspolitischen Maßnahmen um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen und dabei auch Erfolge erzielen.

Hier finden Sie die Liste der Prädikatsträger 2020.

Bewerbung

Grundlage der Bewerbung ist das sogenannte Selbstbewertungsinstrument, das zugleich Anregungen und Unterstützung bei der Implementierung von Aktivitäten zur Verbesserung der Chancengleichheit bieten soll.

Das Selbstbewertungsinstrument ist in acht Aktionsfelder gegliedert, in denen das Bemühen um und das Erreichen von Chancengleichheit zum Ausdruck kommen kann:

  1. Institutionalisierte Gleichstellungspolitik
  2. Planungs- und Steuerungsinstrumente in der Organisationsentwicklung
  3. Personalbeschaffung und Stellenbesetzung
  4. Studienwahl, Karriere- und Personalentwicklung
  5. Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie
  6. Organisationskultur
  7. Forschung, Lehre und Studium
  8. Sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt

Die Bearbeitung der Aktionsfelder dient neben der Bewerbung somit auch einem Self-Assessment, auf dessen Grundlage im Sinne des Benchmarkings zukünftig ein Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgen kann.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: https://www.total-e-quality.de/de/das-praedikat/wissenschaft/bewerbungsantrag/.

Ziele & Rahmenbedingungen

TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu erreichen, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen.

Grundlage für die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ist die Bearbeitung eines Selbstbewertungsinstruments im Sinne eines Self-Assessment. Das Selbstbewertungsinstrument enthält auch Anregungen, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Chancengleichheitspolitik weiterentwickeln und deren Qualität verbessern können.

Vor dem Hintergrund laufender Reformprozesse an den wissenschaftlichen Einrichtungen soll das TOTAL E-QUALITY-Prädikat dazu beitragen, die Aufnahme von bewährten und innovativen Gleichstellungsmaßnahmen und Gleichstellungsparametern in die Reorganisation zu fördern bzw. diese direkt zu integrieren. Das Selbstbewertungsinstrument ermöglicht der Hochschule oder der Forschungseinrichtung auch, den Stand der Gleichstellung in der eigenen Institution sichtbar zu machen.

Durch ein Verzeichnis von Beispielen für Good-Practices können der Durchsetzung von Chancengleichheit neue Impulse gegeben werden. Damit wird auch die Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unterstützt.

Ziel ist es, Strukturen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Qualifikationsstufen erreicht wird und deutlich mehr Leitungspositionen mit Frauen besetzt werden.

Das Prädikat unterstreicht die Bedeutung, die dem Thema Chancengleichheit innerhalb einer wissenschaftlichen Institution beigemessen wird; es kann daher als Marketing-Instrument verwendet werden. Die Bewerbung um das Prädikat basiert auf einer Selbsteinschätzung anhand eines Selbstbewertungsinstrumentes, das mit dem Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der Sozialforschungsstelle Dortmund sfs und Expert*innen aus Wissenschaft und Forschung entwickelt wurde.

Das Pilotprojekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. geprüft. Die Jury setzt sich aus fachkompetenten Vertreter*innen aus Wissenschaft und Forschung zusammen.
 
Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen und besteht aus einer Urkunde sowie den Nutzungsrechten des TOTAL E-QUALITY-Logos für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Der Verein

Der Verein TOTAL E.QUALITY Deutschland e.V. wurde 1996 in Frankfurt gegründet.

TOTAL E-QUALITY wurde von Vertreter*innen namhafter deutscher Unternehmen in Zusammenarbeit mit Expert*innen aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zunächst für die Wirtschaft entwickelt. Seit 2001 vergibt der Verein TOTAL E-QUALITY e.V. das Prädikat für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Geschäftsstelle TOTAL E-QUALITY

Für Fragen rund um den Verein TOTAL E-QUALITY wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.