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Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft

Der Anteil kinderloser Wissenschaftlerinnen ist an deutschen Universitäten außerordentlich hoch. Zudem lässt sich eine Zunahme kinderloser männlicher Nachwuchswissenschaftler feststellen. Allerdings ist der Erkenntnisstand zur aktuellen Kinderzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie zu den Bedingungsfaktoren generativer Entscheidungen im Rahmen von Wissenschaftsorganisationen insgesamt noch lückenhaft.

Eine als strukturell angenommene Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Mutterschaft wird vielfach dafür verantwortlich gemacht, dass Wissenschaftlerinnen noch immer nicht die gleichen Aufstiegschancen haben wie Wissenschaftler. Für diese vereinfachende Ursachenzuschreibung gibt es jedoch keine überzeugenden Belege. Studien verweisen vielmehr auf die hohe Motivation und Leistungsfähigkeit von Wissenschaftlerinnen mit Kindern.

Unabhängig davon sehen sich jedoch Wissenschaftlerinnen mit Kindern in Deutschland mit besonderen Problemen der Vereinbarkeit beider Lebensbereiche konfrontiert. Auch für männliche Wissenschaftler, die von traditionellen Vorgaben abweichen in ihrer Rolle als Vater oder als Teil eines Dual Career Couples, bieten sich in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern wenige Gestaltungsoptionen und möglicherweise auch Nachteile im Karriereverlauf.

Das Projekt „Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft“ (BAWIE) zielt auf eine Erfassung der zugrundeliegenden individuellen Entscheidungsprozesse und organisationalen Strukturen an deutschen Universitäten, die eine Verbindung von wissenschaftlicher Arbeit und Familienverantwortung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begünstigen oder behindern.

BAWIE wird am Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS durchgeführt und von Tanja Banavas und Guido Oemmelen bearbeitet, die Projektleitung obliegt Dr. Inken Lind.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Website des Projekts: http://www.bawie.de/

Bodymonitor

Externe Managementunterstützung zur Erleichterung von Ausgründungsvorhaben (Good Practice) mit dem Ausgründungsvorhaben Bodymonitor aus dem GESIS Leibniz-Institut für die Sozialwissenschaften

Bearbeitung: Dr. Georgios Papastefanou
Leitung: Dr. Georgios Papastefanou
Wissenschaftlicher Arbeitsbereich: Dauerbeobachtung der Gesellschaft (DBG)

Projektbeschreibung

Unter engem Einbezug von erfahrenem externem Management soll die Ausgründung eines produkt- und serviceorientierten Unternehmens mit Schwerpunkt Sensorarmband-Geräte vorbereitet werden.

Dabei sind folgende Aufgaben durchzuführen:

  • Erstellung eines Business-Plans und Einwerbung von Finanzmitteln
  • Konzipierung einer kundenorientierten Service-Linie und
  • Konzipierung und Pilot-Umsetzung einer Markteintritts-Strategie.

Projektlaufzeit

1.8.2011 - 31.8.2012

Gefördert durch

Publikationen

Publikationen

Papastefanou, Georgios (2010): Nicht-Invasives Monitoring von Biofunktionen: Möglichkeiten des wearable computing für die Echtzeitmessung von alltäglichen Belastungsverläufen. In: Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Unsichere Zeiten - Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.