German Longitudinal Election Study (GLES), 2. Förderphase

Bearbeitung: Manuela Blumenberg (DBG), André Förster (DAS, ab 2013), Ossip Fürnberg (DBG, bis 2013), Tobias Gummer (DBG), Malte Kaukal (DAS, ab 2013), Christian Prinz (DAS, bis 2013), Joss Roßmann (DAS)
Leitung: Prof. Dr. Christof Wolf
Wissenschaftlicher Arbeitsbereich: Dauerbeobachtung der Gesellschaft (DBG)

Projektbeschreibung

Die German Longitudinal Election Study (GLES) ist ein von der DFG gefördertes Projekt, welches mit der Bundestagswahl 2009 startete. Als bislang größte deutscher Wahlstudie soll sie die Wählerschaft bei vorerst drei aufeinanderfolgenden Wahlen beobachten und analysieren.

Die GLES zeichnet sich durch ein komplexes Untersuchungsdesign aus. Im Fokus stehen dabei insbesondere kurz- und langfristige Dynamiken der Wahlentscheidung. Dabei wird auf eine Vielfalt an Methoden zurückgegriffen, so dass die GLES auch im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle einnimmt. Die neun Komponenten der Studie umfassen neben Umfragen auch Inhaltsanalysen sowie experimentelle Elemente. Die Umfragen nutzen Querschnitts-, Panel- und Rolling Cross-Section Designs, unterschiedliche Befragungsmodi (CATI, CAPI, PAPI, Online), quantitative und qualitative Elemente sowie Individual- und Kontextmerkmale. Die GLES ist mit mehreren international vergleichenden Studien vernetzt und eignet sich daher auch für komparative Analysen.

Projektlaufzeit

01.01.2012 – 31.12.2014

Gefördert durch

Partner

Partner

  • Prof. Dr. Hans Rattinger (Universität Mannheim)
  • Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher (Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rüdiger Schmitt-Beck (Universität Mannheim)
  • Prof. Dr. Bernhard Weßels (WZB)

Publikationen

Veröffentlichungen

  • Rattinger, Hans/Sigrid Roßteutscher/Rüdiger Schmitt-Beck/Bernhard Weßels u.a., 2011: Zwischen Langeweile und Extremen: Die Bundestagswahl 2009. Baden-Baden: Nomos.
  • Eine Übersicht über Veröffentlichungen, die auf Basis von GLES Daten entstanden sind, kann unserer Homepage (www.gesis.org/gles) oder dem Technical Report (GLES-Bibliographie, 2. Fassung, 2013|2) entnommen werden.