The electoral success of women across different levels of government

Leitung: Dr. Christina Eder (GESIS), Prof. Dr. Jessica Fortin-Rittberger (Universität Salzburg)
Wissenschaftlicher Arbeitsbereich: Datenarchiv für Sozialwissenschaften (DAS)

Projektbeschreibung

Gibt es in Deutschland einen Zusammenhang zwischen der Regierungsebene – Gemeinde, Kreis, Land und Bund – und der Anzahl an Frauen in den jeweiligen Parlamenten? Wenn ja, womit lassen sich die Abweichungen zwischen den Ebenen erklären? Sind qualifizierte Kandidatinnen unterschiedlich gut verfügbar? Liegt es an den Nominierungsstrategien der Parteien oder vielleicht an den Wählern? Diesen für Politik und Gesellschaft relevanten Fragen geht das im August 2014 gestartete Forschungsprojekt nach, das von Dr. Christina Eder (GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften) und Prof. Dr. Jessica Fortin-Rittberger (Universität Salzburg) geleitet wird.

Ausgangspunkt ist die bisherige Literatur. Die meisten Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass Frauen auf den unteren politischen Ebenen stärker vertreten sind. Sie argumentieren, dass die Hindernisse für einen Eintritt in die Politik, egal ob kulturell, wirtschaftlich oder systemisch, auf der lokalen Ebene niedriger und diese Parlamente für Frauen daher attraktiver seien. Andere Studien befinden hingegen, dass diese Regel für einige Staaten zutreffen mag, nicht jedoch für Deutschland, was Fragen nach den Gründen für diese Besonderheiten aufwirft. Das Forschungsprojekt hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die Struktur der Frauenrepräsentation in Deutschland über verschiedene politische Ebenen und über zwei Jahrzehnte hinweg zu untersuchen und Muster ebenenspezifischer Geschlechterrepräsentation und deren Ursachen aufzudecken. .

Projektlaufzeit

01.08.2014 – 31.07.2015

Gefördert durch

 

 

Publikationen