Was definiert und beinflusst die Replizierbarkeit in der Computational Communication Science? (RepCCS)

Bearbeitung: N.N. (Doktorand*in beim Projektpartner + studentische Hilfskräfte bei GESIS & Projektpartner)
Leitung: Dr. Johannes Breuer (GESIS) Jun-Prof. Dr. Mario Haim (Uni Leipzig)
Wissenschaftlicher Arbeitsbereich: Abteilung Survey Data Curation (SDC), Team Data Augmentation

Projektbeschreibung

Das Projekt untersucht die Determinanten und Bedingungen für Replizierbarkeit im Fachgebiet Computational Communication Science (CCS). Ethische und rechtliche Fragen bezüglich der (Wieder-)Verwendung von Daten im Hinblick auf Datenschutz- oder Urheberrechtsfragen, die von (kommerziellen) Dritten ausgeübte Kontrolle über den Datenzugang sowie technologische Herausforderungen bei der Wiederverwendung von Forschungsmaterialien, wie z. B. Veränderungen oder das Verschwinden von Plattformen, APIs oder anderer Software, erschweren Replikationen in der CCS. Diese Herausforderungen ergeben sich aus a) den in diesem Bereich üblicherweise verwendeten Methoden (z. B. automatisierte Inhaltsanalysen und Beobachtungen), b) der Volatilität der untersuchten Themen und der verwendeten Daten (z. B. Nachrichtentexte oder Social-Media-Posts) und c) der zunehmenden Abhängigkeit von Drittanbietern für den Datenzugang (z. B. Suchmaschinen, sozialen Netzwerken). Vor diesem Hintergrund wird das Projekt (1) die potenzielle Replizierbarkeit der Forschung im Bereich CCS durch eine groß angelegte Inhaltsanalyse von Publikationen in diesem Bereich untersuchen und (2) die tatsächliche Replizierbarkeit von Studien aus diesem Bereich durch eine Reproduktion und Replikation von gezielt ausgewählten Studien überprüfen.

Projektlaufzeit

01.02.2022 - 31.01.2025

Gefördert durch

Partner

Jun-Prof. Dr. Mario Haim (Uni Leipzig)

Publikationen

Sind im Rahmen des Projekts vorgesehen (v.a. Journal-Artikel & Konferenzbeiträge)