Warum FAIR Digital Objects bei der Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Domänen hilfreich sind


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FAIR Digital Objects (FDOs) zeichnen sich als vielversprechender generischer Ansatz zur Lösung des Interoperabilitäts-Problems bei der Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Domänen ab. Leider fehlen sowohl eine allgemein akzeptierte technische Spezifikation des Konzepts als auch community-getriebene Show Cases.

Die im Kontext des entstehenden FDO-Forums (http://fairdo.org) von Peter Mutschke ins Leben gerufene Working Group on Semantics (FDO-SEM) widmet sich dem Problem des noch weitgehend fehlenden semantischen Modells für FDOs. Am 1. Juni fand der Kick-Off-Workshop der Working Group mit internationaler Beteiligung statt. Diese Working Group setzt die im Rahmen von GO FAIR begonnene Arbeit fort und befasst sich mit dem semantischen Modell von FDOs sowie der semantischen Interoperabilität zwischen Daten , um das Aufbrechen von Datensilos zu unterstützen. Semantische Interoperabilität wird vor allem dann benötigt, wenn es darum geht, heterogene Daten aus verschiedenen Communities maschinell verwertbar miteinander zu verknüpfen, insbesondere im Kontext der disziplinübergreifenden Forschung.

Im Rahmen des FAIR Festivals vom 21.-23.6. richtete FDO-SEM gemeinsam mit dem GO FAIR Implementation Network on "Cross-Domain Interoperability (GO Inter)" eine gut besuchte Session zu FDOs aus, in der gut skalierende Modelle für FDOs auf unterschiedlichen Granularitätsebenen sowie überzeugende Show Cases als dringendste Desiderate identifiziert wurden.

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