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Survey Guidelines

Incentives

Incentives bezeichnen alle Formen der monetären oder nichtmonetären Anreizgabe an potentielle Befragte (Singer, 2002; Singer & Ye, 2013). Als nichtmonetäre Incentives werden Gutscheine, Lose, Spendengutscheine, Briefmarken und Sachgegenstände verwendet. Der Geldwert der Incentives, die in Studien verwendet werden, reicht von Kleinstbeträgen bis zu mehreren 100€ bei medizinischen Studien. Incentives unterscheiden sich darüber hinaus in der Art der Vergabe: Pre-paid incentives werden vorab unabhängig von der Teilnahme an das gesamte Stichprobenbrutto gegeben. Conditional incentives werden nach der Teilnahme an die Befragten gegeben, die am Interview teilgenommen haben.

Das Papier gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Theorien und empirischen Befunde zur Wirkung von der Vergabe von Anreizen (Incentives) an Befragte auf Response-Raten, Retention-Raten und die Stichprobenqualität.

Pforr, Klaus (2015). Incentives. Mannheim, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS Survey Guidelines). DOI: 10.15465/gesis-sg_001

Klaus Pforr, Michael Blohm, Annelies G. Blom, Barbara Erdel, Barbara Felderer, Mathis Fräßdorf, Kristin Hajek, Susanne Helmschrott, Corinna Kleinert, Achim Koch, Ulrich Krieger, Martin Kroh, Silke Martin, Denise Saßenroth, Claudia Schmiedeberg, Eva-Maria Trüdinger, Beatrice Rammstedt, Are Incentive Effects on Response Rates and Nonresponse Bias in Large-scale, Face-to-face Surveys Generalizable to Germany? Evidence from Ten Experiments, Public Opinion Quarterly, Volume 79, Issue 3, Fall 2015, Pages 740–768, https://doi.org/10.1093/poq/nfv014