Die Konstruktion der Magnitude-Prestigeskala (MPS) von Wegener auf Basis der Berufsklassifikation der amtlichen Statistik

Die von Bernd Wegener auf Basis der 'Internationalen Standardklassifikation der Berufe' (ISCO) entwickelte 'Magnitude-Prestigeskala' (MPS) ist eine Berufsprestigeskala, die national bei der Untersuchung einer Vielzahl sozialwissenschaftlicher Fragestellungen zur Anwendung kommt. Eine zentrale Voraussetzung für die Nutzung der MPS ist allerdings die Erfassung von Berufen auf Basis der ISCO. Während diese Bedingung in den großen, regelmäßig durchgeführten sozialwissenschaftlichen Erhebungen in der Regel gegeben ist, werden die beruflichen Tätigkeiten in der amtlichen Statistik entsprechend der deutschen 'Klassifikation der Berufe' (KLdB) erfasst. Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung dieser beiden Klassifikationen (international versus national) ist ein 'Umsteigen' von der KLdB auf ISCO und damit die Umsetzung der Magnitude-Prestigeskala für amtliche Mikrodaten, wie z.B. dem Mikrozensus, nur auf einer äußerst groben Basis möglich. Eine Alternative hierzu, die Gegenstand dieser Arbeit ist, besteht darin die MPS in Anlehnung an die Vorgehensweise von Wegener unmittelbar auf Basis der 'Klassifikation der Berufe' zu konstruieren.

Frietsch, Rainer; Wirth, Heike, 2001: Die Übertragung der Magnitude-Prestigeskala von Wegener auf die Klassifizierung der Berufe. ZUMA-Nachrichten 48: S. 139-163 [.pdf] (4,60 MB).


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Die Übertragung der Magnitude-Prestigeskala von Wegener auf die Klassifizierung der Berufe