German Microdata Lab

Unterschiede im Geburtsreihenfolgeeffekt auf die Schulwahl im Sekundarstufenalter zwischen Migranten und Einheimischen in Deutschland

Ansprechpartner: Dr. Klaus Pforr, Dr. Tobias Roth
Mitarbeitende: Sandra Mingham, Meike Selbach
Wissenschaftlicher Arbeitsbereich: Dauerbeobachtung der Gesellschaft (DBG), German Microdata Lab

Projektbeschreibung

Das Projekt schließt an die Forschung zum Effekt der Geburtsreihenfolge von Geschwistern auf deren Bildung an. Aus theoretischer Sicht gibt es sowohl Argumente für positive als auch für negative Ge-burtsreihenfolgeeffekte, die empirisch Literatur findet überwiegend negative Effekte der Geburtsreihenfolge. Das Projekt erweitert die bestehende Forschung um die Berücksichtigung von Kindern mit Migrationshintergrund. Da Kinder mit Migrationshintergrund in geringerem Maße auf elterliche Res-sourcen im Sinne von direkten Erfahrungen mit dem Bildungssystem zurückgreifen können, sollten hier die negativen Effekte durch „resource dilution“ vernachlässigbar sein, und umgekehrt im Vergleich zu einheimischen Kindern die positiven Birthorder-Effekte überwiegen.