GESIS News https://www.gesis.org de_DE GESIS Fri, 19 Apr 2019 00:00:54 +0200 Fri, 19 Apr 2019 00:00:54 +0200 GESIS news-4566 Tue, 09 Apr 2019 10:31:20 +0200 Neue Sonderausgabe erschienen: Probability and Nonprobability Sampling https://www.gesis.org/gesis-news/article/neue-sonderausgabe-erschienen-probability-and-nonprobability-sampling/ Survey Methods: Insights from the Field - Special Issue: Probability and Nonprobability Sampling: Sampling of hard-to-reach survey populations

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Special issue editors:
Johann Bacher, University of Linz, Austria
Johannes Lemcke, Robert Koch Institut (RKI), Germany
Andreas Quatember, Johannes Kepler University Linz, Austria
Patrick Schmich, Robert Koch Institut (RKI), Germany

Diese Sonderausgabe des Online-Journals „Survey Methods: Insights from the Field” gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der „hard-to-reach“- Forschung und versucht, theoretische Diskussionen und methodologische Überlegungen mit Erfahrungen aus der Feldarbeit zu verbinden.

 „Survey Methods: Insights from the Field“ ist ein peer-reviewed Online-Journal. Ziel ist es, den fachlichen Austausch zu Fragen der praktischen Umfrageforschung und die Diskussion über neue und vielversprechende Wege in der Umfrageforschung zu fördern.

Die Zeitschrift wird gemeinsam von FORS, GESIS und PUMA herausgegeben und von einem multinationalen Gremium von Associate Editors, einem Advisory und einem Editorial Board unterstützt.

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news-4553 Thu, 04 Apr 2019 11:33:55 +0200 Die Macht der Zahlen – Neues HSR Special Issue erschienen https://www.gesis.org/gesis-news/article/die-macht-der-zahlen-neues-hsr-special-issue-erschienen-1/ Quantifizierung hat als Maßstab für Leistung in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen - auf gesellschaftlicher wie auf politischer Ebene. Das Special Issue „Governing by Numbers“ des Journals Historical Social Research (HSR) widmet sich der Rolle von Indikatoren als epistemische Instrumente. Auf dieser Grundlage sollen die Auswirkungen auf die sozialwissenschaftliche Forschung und die politische Realität ergründet werden.

Indikatoren sind nur in den seltensten Fällen objektiv. Um zu verhindern, dass sie die Wirklichkeit verzerren anstatt sie zu beschreiben, wird in diesem Special Issue eine Forschungsagenda gefordert, die auf Prozesse der Institutionalisierung und die systematische Verwendung von Schlüsselindikatoren in gesellschaftlichen Feldern fokussiert ist. Der von Walter Bartl, Christian Papilloud und Audrey Terracher-Lipinski herausgegebene Band unterscheidet im Zuge einer Analyse der Indikatoren drei Sinndimensionen: die Sachdimension, die Sozialdimension und die Zeitdimension. Anhand dieser multiperspektivischen Betrachtungsweise könnten realistischere Prognosen über zukünftige Entwicklungen getroffen werden.

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Zum HSR Special Issue 44.2

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news-4532 Thu, 28 Mar 2019 15:59:54 +0100 GESIS maßgeblich für führende Rolle Deutschlands in den empirischen Sozialwissenschaften https://www.gesis.org/gesis-news/article/gesis-massgeblich-fuer-fuehrende-rolle-deutschlands-in-den-empirischen-sozialwissenschaften/ Zu diesem Urteil kommt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft. Er bescheinigt GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften durchweg sehr gute Leistungen: Eine wichtige Bestätigung um die Kernkompetenz von GESIS im Bereich Forschungsdateninfrastruktur weiter zu entwickeln. Außerdem wird das Institut darin unterstützt, künftig seine Angebote im Bereich digitaler Verhaltensdaten auszubauen.

Der Leibniz-Senat lobt das „umfassende, in seiner Breite einmalige Angebotsportfolio“ von GESIS, „mit dem das Institut maßgeblich zur führenden Rolle Deutschlands in den europäischen und internationalen empirischen Sozialwissenschaften beiträgt“. Die Würdigung der zentralen Rolle als Infrastruktur für die Sozialwissenschaften bringt den Senat dazu, die weitere gemeinsame Förderung von GESIS durch Bund und Länder ausdrücklich zu empfehlen. „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt und ermutigt unseren Weg wie geplant fortzusetzen“ freut sich GESIS-Präsident Prof. Christof Wolf.

Im Kern der Angebote von GESIS steht die Währung empirischer Wissenschaft: Forschungsdaten. Mit der Durchführung und Koordination zentraler komparativer Langfriststudien und der Aufbereitung dieser Datensätze stellt GESIS hochwertige Forschungsdaten bereit. Das Institut erschließt darüber hinaus zusätzliche Daten aus der politischen und kommerziellen Sozialforschung für die Weiternutzung und sorgt für eine nachhaltige Archivierung und Registrierung von Forschungsdaten, heißt es in der Stellungnahme. Auch trage GESIS mit seiner methodischen Forschung und darauf basierenden Angeboten zur Qualitätssicherung und -verbesserung von Umfragen bei.

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news-4525 Wed, 27 Mar 2019 14:34:33 +0100 Grundstein für einen Leuchtturm der Sozialwissenschaften https://www.gesis.org/gesis-news/article/grundstein-fuer-einen-leuchtturm-der-sozialwissenschaften/ Am Montag, den 25. März 2019, wurde der Grundstein für das neue Gebäude von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in unmittelbarer Nachbarschaft zur sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Mannheim und dem Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung gelegt. 2021 wird das Gebäude voraussichtlich fertig sein und die bestehende Zusammenarbeit weiter stärken.

Die Arbeit der 2007 neugegründeten GESIS war in den letzten Jahren so erfolgreich, dass das Institut enorm gewachsen ist. Heute sind am Standort Mannheim über 150 Personen sowie weitere 70 studentische Hilfskräfte bei GESIS beschäftigt. Die Kehrseite dieses Erfolgs ist eine Zersplitterung des Instituts auf 11 verschiedene Liegenschaften in den Mannheimer Quadraten. Ein neues Gebäude wird dafür Abhilfe schaffen. Bei Wind und Wetter wurde gestern der Grundstein für das GESIS-Gebäude auf dem Mannheimer Universitätscampus gelegt, so dass alle Bereiche wieder unter einem Dach zusammenarbeiten können. Mit diesem Neubau werden GESIS und die Universität den Standort Mannheim als Leuchtturm der Sozialwissenschaften in Deutschland weiter festigen.

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news-4516 Thu, 21 Mar 2019 09:42:44 +0100 Ausschreibung: Wir suchen Mitglieder für die Studien-Koordinationsgruppe ALLBUS https://www.gesis.org/gesis-news/article/ausschreibung-wir-suchen-mitglieder-fuer-die-studien-koordinationsgruppe-allbus/ Mitgliedschaft im wissenschaftlichen Beratungsgremium des ALLBUS (Studien-Koordinationsgruppe ALLBUS)

Wir laden Sie ein, in der ALLBUS Studien-Koordinationsgruppe, dem wissenschaftlichen Beratungsgremium des ALLBUS, mitzuwirken. Mit Ihrer Mitarbeit setzen Sie wichtige Impulse für das Fragenprogramm des ALLBUS, für methodische Ansätze sowie für die Grundsätze der Datenaufbereitung, Dokumentation und Distribution. Sie erweitern außerdem Ihr Netzwerk um einschlägig interessierte Kolleginnen und Kollegen sowie um die Expertinnen und Experten bei GESIS.

Das wissenschaftliche Beratungsgremium berät GESIS bei der Durchführung des ALLBUS. Es stellt sicher, dass der ALLBUS die Forschungsinteressen der Profession in Bezug auf Inhalte und Methodik aufgreift. Die Studien-Koordinationsgruppe trägt so dazu bei, dass der ALLBUS höchsten inhaltlichen und methodischen Ansprüchen genügt.

Die Mitglieder der Studien-Koordinationsgruppe ALLBUS sind an umfragebasierter Forschung interessierte Forschende aus den Sozialwissenschaften und verwandten Disziplinen (insbesondere Soziologie, Politikwissenschaft, (Sozial-)Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Kommunikationswissenschaft und Demografie).

Der Studien-Koordinationsgruppe gehören sieben Mitglieder an; die Amtszeit der Mitglieder beträgt vier Jahre. Die Gruppe trifft sich ein bis zwei Mal pro Jahr entweder in Köln oder in Mannheim und arbeitet ehrenamtlich. Reisekosten trägt selbstverständlich GESIS.

Bewerben können sich auf die aktuell zu besetzende Stelle promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, bevorzugt aus den Wirtschaftswissenschaften, aus der Kommunikationswissenschaft oder aus der Demografie, die über einschlägige Erfahrung in der wissenschaftlichen Arbeit mit dem ALLBUS verfügen.

Bewerben Sie sich bis 15. April 2019!

Weitere Informationen

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news-4478 Wed, 13 Mar 2019 13:42:00 +0100 Open-Access-Publikationsdienst SSOAR mit DINI-Zertifikat 2016 rezertifiziert https://www.gesis.org/gesis-news/article/open-access-publikationsdienst-ssoar-mit-dini-zertifikat-2016-rezertifiziert/ Der bei GESIS betriebene Volltextserver Social Science Open Access Repository (SSOAR) wurde Anfang 2019 mit dem DINI-Zertifikat 2016 rezertifiziert, nachdem er zuvor mit dem DINI-Zertifikat 2007 ausgezeichnet war. Das Zertifikat der Deutschen Initiative für Netzwerkinformationen e.V. (DINI) zertifiziert Open-Access-Publikationsdienste und stellt die Standardisierung und Qualität von Open-Access-Dokumentenservern sicher.

Mit über 50.000 Volltexten gehört SSOAR zu einer festen Größe im Bereich des elektronischen Publizierens innerhalb der Sozialwissenschaften. Die DINI evaluiert Open-Access-Repositorien und -Publikationsdienste vor dem Hintergrund eines permanent weiterentwickelten Kriterienkatalogs und möchte die Publikationsinfrastruktur für das elektronische Publizieren verbessern sowie Open-Access-basierte Publikationsformen stärken. Mit den Standards nach dem DINI-Zertifikat sind die SSOAR-Daten komfortabel und langfristig auffindbar.

Damit wurde bestätigt, dass GESIS einen leistungsstarken und vertrauenswürdigen Server für elektronische Publikationen für die sozialwissenschaftliche Fach-Community bereitstellt.

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GESIS-News Pressemitteilung
news-4465 Thu, 07 Mar 2019 15:25:40 +0100 Die neue Ausgabe des gesis reports 1/19 ist erschienen https://www.gesis.org/gesis-news/article/die-neue-ausgabe-des-gesis-reports-119-ist-erschienen/ Die erste Ausgabe des neuen Jahres steht nun für Sie zum Lesen bereit. Dort berichten wir über die Erstausgabe des Open-Access-Journals MISS – Measurement Instruments for the Social Sciences.

Weitere Highlights sind ein Artikel über das neue Preiskonzept der GESIS Datenservices sowie Berichte über den ersten GESIS Data Day in Köln und die SSHOC – Social Sciences and Humanities Open Cloud, eine cloudbasierte Infrastruktur für die Sozial- und Geisteswissenschaften.

Wie gewohnt, befinden sich auch in dieser Ausgabe Veranstaltungshinweise. Daneben bieten wir einen Ausblick auf das diesjährige Methodenseminar und die Summer School. Publikationen und Personalia komplettieren auch diese Ausgabe.

Zum gesis report 1/2019

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news-4417 Mon, 18 Feb 2019 11:40:45 +0100 CEWSjournal Nr. 117 erschienen https://www.gesis.org/gesis-news/article/cewsjournal-nr-117-erschienen/ Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe lautet:
Übliche Widerstände oder neue Infragestellungen? Angriffe auf Gleichstellungsarbeit im Hochschulkontext.
Ein Gastbeitrag von Dr. Doris Hayn und Dr. Daniela Marx, Georg-August-Universität Göttingen

Zur aktuellen Ausgabe als pdf-Datei

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news-4412 Thu, 14 Feb 2019 09:56:00 +0100 Rich Context Competition – GESIS-Team schafft es ins Finale https://www.gesis.org/gesis-news/article/rich-context-competition-gesis-team-schafft-es-ins-finale/ Ein Wettbewerb, zwei Runden – im September des vergangenen Jahres rief die Coleridge Initiative der New York University den „Rich Context Competition“ aus. Informatikerinnen und Informatiker aus 20 Teams und aus acht Ländern reichten Motivationsschreiben ein – vier davon konnten sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und stehen nun knapp fünf Monate später in der Endrunde. Eins davon ist das Team „Wissenstechnologien für Sozialwissenschaften“ bei GESIS. Wir gratulieren Wolfgang Otto, Andrea Zielinski, Behnam Ghavimi, Dimitar Dimitrov, Karam Abdulahhad, Narges Tavakolpoursaleh und Katarina Boland zu diesem Erfolg. Die Abschlusspräsentationen der Finalisten-Teams von KAIST, der Universität Paderborn, dem Allen Institute for Artificial Intelligence (AI2) (Seattle) und GESIS sowie die Bekanntgabe des Gewinners erfolgen am 15. Februar 2019 per Live-Übertragung über das Internet.

Die Initiatoren des Wettbewerbs hätten sich keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können, um den Gewinner des Wettbewerbs zu ermitteln: Vom 11. bis zum 15. findet die weltweite Love Data Week statt. Eins der diesjährigen Themen ist „Open Data“. Wie wichtig es ist, Daten für Andere zugänglich zu machen, wird auch vor dem Hintergrund des Wettbewerbs deutlich: Forschungsdaten sind oft schwer zugänglich. Die mit Daten arbeitenden Forschenden und Analysten stehen häufig vor dem Problem, herauszufinden, wer zu welchen Themen und mit welchen Ergebnissen geforscht hat. Die Folge: Gute Forschungsergebnisse und Daten bleiben einerseits unentdeckt, während Zeit und Ressourcen andererseits verschwendet werden, um die empirische Arbeit zu wiederholen. Diesem Problem möchte der „Rich Context Competition“ etwas entgegensetzen. „Der Wettbewerb forderte  Informatiker auf, Wege zu finden, die Entdeckung von Forschungsdatensätzen, -feldern und -methoden hinter sozialwissenschaftlichen Forschungspublikationen zu automatisieren“, so Julia Lane (New York University), eines der Jury-Mitglieder.

In dem Wettbewerb geht es darum, dass die Teilnehmenden Textanalysetechniken und Techniken für maschinelles Lernen entwickeln und identifizieren, um die Beziehungen zwischen Datensätzen, Forschenden, Publikationen, Forschungsmethoden und –bereichen zu entdecken. Die Teilnehmenden zeigen ihr Können einer Fachjury aus Experten im Bereich Technik und Sozialwissenschaften: Anhand verschiedener Datenkorpi haben sie Algorithmen entwickelt und weiter verfeinert. Bewertungskriterien sind u. a. die Genauigkeit der angewandten Techniken, die Benutzerfreundlichkeit und die Neuheit. Ganz im Sinne von Open-Source werden alle eingereichten Algorithmen öffentlich zugänglich gemacht. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb

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news-4405 Mon, 11 Feb 2019 13:44:14 +0100 HSR Vol. 44 (2019) No. 1: Special Issue erschienen https://www.gesis.org/gesis-news/article/hsr-vol-44-2019-no-1-special-issue-erschienen/ Markets, Organizations, and Law – Perspectives of Convention Theory on Economic Practices and Structures (ed. Rainer Diaz-Bone & Olivier Favereau)

Der in Frankreich entwickelte Ansatz der „Ökonomie der Konventionen“ (fr. économie des conventions, engl. economics of convention, abgekürzt EC) ist ein neuer, komplexer, pragmatischer Institutionalismus, der die Analyse von Märkten, Organisationen und Gesetzen miteinander integriert. Die 14 Beiträge in diesem HSR Special Issue verwenden und entwickeln die Kernkonzepte des EC weiter: Qualitäts-Konventionen, menschliches Handeln, Kritik und Rechtfertigung, die Unvollständigkeit und Vielzahl von Rationalitäten, Staatskonventionen, Investitionen in die Form oder schlechten Konventionen. Der spezifisch konzeptualisierte Blick des EC ganz allgemein auf Recht, Unternehmen, Märkte und Institutionen sind dabei wichtige Themen für das Special Issue.

Der Pragmatismus der EC setzt an strukturalistischen Perspektiven an und zeigt ein wachsendes Interesse an der soziologischen Theorie von Michel Foucault und seinen Themen Macht, Dispositiv und Diskurs.  Ein Anliegen dieses Special Issues ist es, aktuelle Beiträge von Protagonisten der zweiten und dritten Generation der EC aus Frankreich zu präsentieren (die meisten wurden an der Universität Paris X – Nanterre ausgebildet). Zudem werden Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus anderen Ländern präsentiert, die so die EC als einen international etablierten Ansatz präsentieren.

Link zur Ausgabe

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