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Gleich und gleich gesellt sich gern - wie Homophilie Minderheiten benachteiligen kann

| Kategorien: GESIS-News, Pressemitteilung

Viele Studien haben nachgewiesen, dass wir Menschen mögen, die uns ähnlich sind in sozialer und psychologischer Sicht. Für die Ähnlichkeitsattraktion, genannt Homophilie, spielen unterschiedliche Kriterien wie Bildung, Schichtzugehörigkeit oder soziale Einstellungen eine Rolle. Das kann unterschiedliche Folgen haben.

"Homophilie kann Minderheiten benachteiligen, indem sie ihre Fähigkeit einschränkt, Verbindungen mit einer Mehrheitsgruppe zu knüpfen“, erklärt Professor Strohmaier (GESIS und RWTH Aachen), der mit seinem GESIS-Forscherteam Fariba Karimi, Mathieu Génois, Claudia Wagner und Philip Singer den Einfluss von Homophilie auf die Sichtbarkeit von Minderheiten in sozialen Netzwerken untersucht hat. 

Während Homophilie für Minderheiten also negative Auswirkungen haben kann, sind gleiche Persönlichkeitsmerkmale für lange Partnerschaften indes sehr wichtig.

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