Anlässlich des Weltflüchtlingstags: Children born of War - eine besondere Gruppe von Flüchtlingskindern

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Flüchtlingsströme sind in den meisten Fällen die Folge von Konflikten, Kriegen oder Bürgerkriegen. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder sind von diesen schweren Schicksalen betroffen. Ein besonderes Los ereilt allerdings diejenigen Kinder, die diesen Konflikten ihre Existenz verdanken: die „Children born of War“.

Als „Children Born of War“ bezeichnet man Kinder, die von ausländischen bzw. fremden Soldaten gezeugt und von einheimischen Frauen geboren werden. Innerhalb der „Children Born of War“ unterscheidet man die drei folgenden  Gruppen: 1. Kinder von feindlichen und alliierten Besatzern, 2. Kinder von Mitgliedern von Friedenstruppen und 3. Kinder von Kindersoldatinnen.

Prof. Dr. Ingvill Mochmann von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften hat zur Erforschung der Lebenswege dieser Kinder das „International Network for Interdisciplinary Research on Children born of War” gegründet.  Im Rahmen dieses Netzwerks werden Daten und Informationen über diese Kinder aus vergangenen und gegenwärtigen Kriegen und Konflikten systematisch gesammelt und ausgewertet.

Ziel des Netzwerks ist es die Öffentlichkeit, gesellschaftliche und politische Akteure sowie die sozialwissenschaftliche Forschung auf die Rechte und Bedürfnisse dieser Kinder aufmerksam zu machen.


Alle Informationen finden Sie hier: www.childrenbornofwar.com


Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. Ingvill Mochmann
Ingvill.mochmann(at)gesis(dot)org

 

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