Neue HSR 38 (4) erschienen: Focus “Industrie Ostdeutschlands 1950-2000”


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Neue HSR 38 (4) erschienen:

Focus - Gerhard Heske: Value Added, Employment and Capital Expenditures in the East German Industry, 1950-2000: Data, Methods, Comparisons / Wertschöpfung, Erwerbstätigkeit und Investitionen in der Industrie Ostdeutschlands 1950-2000: Daten, Methoden, Vergleiche

Die Industrie war der volkswirtschaftlich bedeutendste Wirtschaftsbereich in der DDR. Im Rahmen des Ostblocks (RGW) lag die DDR-Industrie dem Volumen der Wertschöpfung nach an zweiter Stelle hinter der UdSSR, in der Pro-Kopf-Leistung an erster Stelle. Bislang bestehen bei der quantitativen Beschreibung der Ergebnisse der DDR-Industrie gravierende Datenlücken. Es fehlen langfristig vergleichbare Zeitreihen wichtiger Leistungs- und Aufwandsgrößen, die zudem nach den heutigen statistischen Standards berechnet wurden. In diesem HSR-Focus werden für die Wertschöpfung, die Erwerbstätigkeit und die Investitionen neue Berechnungen vorgestellt, die für die Industrie insgesamt und nach Zweigen diese Lücken für 1950-1989 schließen. Sie wurden im Kontext mit den gegenwärtigen konzeptionellen und methodischen Grundlagen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (ESVG95) rückgerechnet. Durch die Einbeziehung aktueller Daten für die neuen Bundesländer ab 1991 in die Datenbasis wurde der Zeithorizont der Zeitreihen erweitert. Dadurch wird die Entwicklung der Wirtschaftsindikatoren für die ostdeutsche Industrie über den Zeitraum von 50 Jahren, d.h. von 1950-2000 vergleichbar widergespiegelt – aufgrund dieser Datenbasis ermöglichen die Zeitreihen eine Neubeurteilung der realen Ergebnisse der DDR-Volkswirtschaft.

Die HSR 38 (4) enthält außerdem vier weitere Beiträge im Bereich Mixed Issue.

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