Kurzskalen psychologischer Merkmale

Tabelle 3: Validitätskoeffizienten der SOP2

Stichprobe 1

Stichprobe 2

Stichprobe 3

Optimismus-PessimismusLOT-R.68**
Soziodemogr. VariablenAlter-.03.19**-.07*
Geschlecht-.02.05.02
Einkommen.21**.18**
Bildung: Schuljahre.17**.04.16**
Bildung: Bücher.13**.19**
Einschätzung ZukunftALLBUS 2010.21**
ZufriedenheitLeben.58**.50**.46**
Arbeit.28**
Partner.26**
Gesundheit.35**
Gesundheitsstatusphysisch-.30**
psychisch-.38**
SelbstkonzeptSelbstwirksamkeit.43**
Selbstwert.55**
PersönlichkeitNeurozitismus-.42**-.43**-.38**
Extraversion.49**.33**.34**
Offenheit.32**.12**.23**
Verträglichkeit.19**.09*.25**
Gewissenhaftigkeit.26**.21**.23**

Anmerkung: LOT-R = Life Orientation Test-Revised. ALLBUS 2010 = Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften, Jahr 2010. Das verwendete Item aus dem ALLBUS wurde umkodiert. ¹ N = 539 in Welle 1, ² N = 741, ³ N = 1134. * = p < .05, ** = p < .01.

Tabelle 3: Validitätskoeffizienten der SOP2

Stichprobe 1
(N = 539)

Stichprobe 2
(N = 741)

Stichprobe 3
(N = 1134)

Optimismus-PessimismusLOT-R.68**
Soziodemographische VariablenAlter-.03.19**-.07*
Geschlecht-.02.05.02
Einkommen.21**.18**
Bildung: Schuljahre.17**.04.16**
Bildung: Bücher.13**.19**
Einschätzung ZukunftALLBUS 2010.21**
ZufriedenheitLeben.58**.50**.46**
Arbeit.28**
Partner.26**
Gesundheit.35**
Gesundheitsstatusphysisch-.30**
psychisch-.38**
SelbstkonzeptSelbstwirksamkeit.43**
Selbstwert.55**
PersönlichkeitNeurozitismus-.42**-.43**-.38**
Extraversion.49**.33**.34**
Offenheit.32**.12**.23**
Verträglichkeit.19**.09*.25**
Gewissenhaftigkeit.26**.21**.23**

Anmerkung: LOT-R = Life Orientation Test-Revised. ALLBUS 2010 = Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften, Jahr 2010. Das verwendete Item aus dem ALLBUS wurde umkodiert. * = p < .05, ** = p < .01.

Gütekriterien

Objektivität

Unter Objektivität wird der Grad verstanden, in dem eine Messung unabhängig vom Untersucher ist (vgl. Lienert & Raatz, 1998). Diese bezieht sich auf verschiedene Phasen einer Untersuchung: Durchführung, Auswertung und Interpretation. Im Falle eines Face-to-face-Interviews hängt die Durchführungsobjektivität von dem Interviewer ab, der die Daten erhebt. Sie ist gegeben, wenn dieser sich bei der Vorgabe der Skala an die genauen Instruktionen und den Wortlaut der Items hält. Bei entsprechend geschulten Interviewern ist die Durchführungsobjektivität üblicherweise gewährleistet (Rammstedt, 2010b). Auswertungsobjektivität betrifft die numerische und kategoriale Auswertung des Antwortverhaltens der Befragten nach festgelegten Regeln (vgl. Lienert & Raatz, 1998). Diese ist bei der PEKS vollständig gegeben, da die Verrechnungsvorschriften der Werte auf den Items klar festgelegt sind und keinen Interpretationsspielraum zulassen (siehe Appendix D). Interpretationsobjektivität ist gegeben, wenn die aus den Befragungsergebnissen gezogenen Schlüsse über verschiedene Forscher vergleichbar sind. Zur Maximierung der Interpretationsobjektivität sollte das Wissen der Forscher über die Messintention der Skala und über die Interpretation der quantitativen Messwerte vergleichbar sein (Rammstedt, 2010b). Durch die Standardisierung der Auswertung und die Zuweisung eines numerischen Messwerts, der die Ausprägung des Befragten in der Political Efficacy beschreibt (siehe Befunde zur Validität unten), kann auch die Interpretationsobjektivität der PEKS als gegeben angesehen werden.

Reliabilität

Unter der Reliabilität oder Messgenauigkeit einer Skala versteht man den Grad der Genauigkeit, mit der ein bestimmtes Merkmal erfasst wird (vgl. Lienert & Raatz, 1998). Die Reliabilität der PEKS wurde im Rahmen von Strukturgleichungsmodellen (SEM; Jöreskog, 1969) auf Grundlage der Ladungen und Fehlervarianzen aus den Messmodellen in den drei Stichproben geschätzt. Als Schätzer wurde der Koeffizient ω von McDonald (1999, S. 90) verwendet. Der Koeffizient gibt das Ausmaß an, in dem eine latente Variable (Konstrukt) von den Items geteilte Varianz reflektiert (Krohne & Hock, 2007). LauSchweizer (2011) ist dieser Schätzer der Reliabilität besser geeignet als Cronbach α. Die Interpretation der Höhe von McDonald ω ist analog zu Cronbach α. Die Schätzer der Reliabilität für die Internal und die External Political Efficacy wurden jeweils anhand der gleichgesetzten Ladungen der beiden Items auf dem gemeinsamen Faktor ermittelt. Für die Internal Political Efficacy betragen die Schätzer der Reliabilität in Stichprobe 1 ω = .92 für Welle 1 und ω = .83 für Welle 2, sowie in Stichprobe 3 ω = .83. Demnach liegt die Reliabilität der Internal Political Efficacy zwischen .83 und .92. Für die External Political Efficacy beträgt die geschätzte Reliabilität ω = .72 in Stichprobe 1 für Welle 1 und ω = .69 für Welle 2. Die genannten Koeffizienten entsprechen einer für Gruppenuntersuchungen ausreichenden Reliabilität. Dabei liegt die Reliabilität der External Political Efficacy niedriger als diejenige der Internal Political Efficacy. Neben McDonalds ω wurde auch die Stabilität der beiden Skalenwerte der PEKS durch eine Korrelation in den beiden Wellen von Stichprobe 1 ermittelt. Die Stabilität für die Internal Political Efficacy erreichte eine Höhe von r(tt) = .61 und für die External Political Efficacy r(tt) = .44.

Validität

Inhaltliche Validität

Inhaltliche Validität ist gegeben, wenn ein Item das zu messende Konstrukt wirklich bzw. hinreichend präzise abbildet (Bühner, 2011). Eine empirische Prüfung der Inhaltsvalidität ist meist nicht möglich. Um zu überprüfen, ob ein Verfahren inhaltlich valide ist, wird üblicherweise dessen Konstruktion detailliert beleuchtet (Rammstedt, 2010b). Inhaltsvalidität ist gegeben, wenn das zu messende Konstrukt a priori hinreichend definiert und die Items von einem Expertengremium im Hinblick auf ihre Gültigkeit beurteilt werden. Die inhaltliche Validität der PEKS wurde sichergestellt, indem die Formulierung der Items eng an der Definition der beiden Konstrukte Internal und External Political Efficacy orientiert war. Außerdem wurden die Itemformulierungen einem Expertenreview unterzogen und sprachlich für die anvisierte Zielgruppe optimiert.

Konstruktvalidität

Konstruktvalidität ist gegeben, wenn sich der Messwert einer Skala als Indikator für das Merkmal eignet, das mit der Skala gemessen werden soll. Die Eignung wird daran beurteilt, wie gut sich die Skala im Hinblick auf Hypothesen, die sich aus dem Modell des zu erfassenden Merkmals ableiten lassen, empirisch bewährt. Bei der Konstruktvalidierung werden anhand theoretischer Überlegungen positive, negative und Nullbeziehungen einer zu validierenden Skala mit anderen empirischen Indikatoren postuliert (nomologisches Netzwerk) und getestet, ob sich das vorhergesagte Muster empirisch belegen lässt (Krohne & Hock, 2007). Im Rahmen der Validierung der PEKS wurde versucht aus der Fachliteratur bekannte typische Korrelate der Political Efficacy mit der PEKS zu replizieren (siehe Tabelle 4). Die praktische Bedeutsamkeit der im Folgenden berichteten empirisch ermittelten Validitätskoeffizienten wird nach den Richtlinien von Cohen (1992) vorgenommen: kleiner Effekt (r = .1), mittlere Effekt (r = .3), starker Effekt (r = .5).

 

Die höchste Korrelation weist die SOP2 erwartungsgemäß mit einem alternativen Maß für das Konstrukt Optimismus-Pessimismus auf, mit dem LOT-R. Ebenfalls starke Zusammenhänge (vgl. Cohen, 1992) finden sich für die globale Lebenszufriedenheit, die kognitiven und affektiven Komponenten des Selbstkonzepts, Selbstwirksamkeit und Selbstwert, und die Persönlichkeitsmerkmale Neurotizismus und Extraversion des Fünf-Faktoren-Modells. Lebenszufriedenheit und Extraversion korrelieren positiv mit (positiven) generalisierten Erwartungen. Neurotizismus weist hingegen erwartungsgemäß einen negativen Zusammenhang mit der SOP2 auf. Moderate Effekte finden sich für die spezifischen Maße der Zufriedenheit, für Indikatoren der physischen und psychischen Gesundheit und die übrigen Persönlichkeitsmerkmale aus dem Fünf-Faktoren-Modell.

Für die sozialwissenschaftliche Forschung sind insbesondere die Zusammenhänge der SOP2 mit soziodemographischen Variablen und sozioökonomischen Erfolgsvariablen von Interesse. Mit Letzteren weist die SOP2 zwar geringe, aber noch immer substantielle Effekte, auf. So finden sich zum Beispiel Zusammenhänge mit den sozioökonomischen Erfolgsvariablen Einkommen und Bildung, gemessen über die Anzahl der Schuljahre und die Anzahl der Bücher im Elternhaus. Die genannten Zusammenhänge konnten in mehreren Stichproben gesichert werden. Weiterhin korreliert die SOP2 mit einem Maß aus dem ALLBUS 2010¹, in dem Befragte ihre zukünftige wirtschaftliche Lage einschätzen sollen (r = .21, p < .01). Mit den soziodemographischen Variablen Alter und Geschlecht korreliert die SOP2 nur unwesentlich. Für das Geschlecht treten konsistent über alle Stichproben Nullkorrelationen auf. Für Alter findet sich zwar in Stichprobe 2 und 3 ein signifikanter Zusammenhang, allerdings weisen die Koeffizienten unterschiedliche Vorzeichen auf. Insgesamt sind die Befunde zum Alter demnach inkonsistent.

Referenzwerte

Im Appendix A sind Referenzwerte in Form von Gruppenmittelwerten und Standardabweichungen für die SOP2 abgedruckt. Diese wurden anhand der Zufallsstichprobe (Stichprobe 3) ermittelt und erlauben dem Anwender einen Vergleich der SOP2-Werte aus seiner Untersuchung, mit denen relevanter Subgruppen aus einer bevölkerungsrepräsentativen Zufallsstichprobe, zum Beispiel von Männern oder Frauen, von Personen mit unterschiedlicher Schulbildung oder unterschiedlichem Alter. Die Altersgruppen in Appendix A wurden den Lebensphasen der bundesdeutschen Gesellschaft angepasst. Die Zeit von 18 bis 35 Jahren ist die der beruflichen Ausbildung und Familiengründung. Die Zeit der beruflichen Festigung, Karriere, Betreuung von heranwachsenden Kindern und Pflege von älteren Angehörigen fällt in die Zeit zwischen 36 und 65 Jahren. Die dritte Lebensphase beginnt im Alter von 65 Jahren, wenn die berufliche Tätigkeit in den meisten Fällen abgeschlossen ist. Die Aufteilung der Bildungsstufen wurde nach der Dauer der schulischen Allgemeinbildung vorgenommen. Dabei gilt die Dauer der schulischen Bildung bis einschließlich 9 Jahren als geringes Bildungsniveau. Bei einer Schuldauer von 10 oder 11 Jahren handelt es sich um ein mittleres Bildungsniveau und bei mehr als 11 Jahren um ein hohes Bildungsniveau.

_____

¹ Was glauben Sie, wie wird Ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr sein? Erwarten Sie, dass Ihre wirtschaftliche Lage dann: 1) wesentlich besser sein wird als heute, 2) etwas besser sein wird als heute, 3) gleichbleibt, 4) etwas schlechter sein wird, oder 5) wesentlich schlechter sein wird als heute?

Tabelle 4: Validitätskoeffizienten der PEKS für Internal Political Efficacy (IPE) und External Political Efficacy (EPE).


Stichprobe 1

(N = 539)
IPE / EPE

Stichprobe 2

(N = 741)

Stichprobe 3

(N = 1134)
IPE

Soziodemographische VariablenAlter.21** / .02-.01
Geschlecht-.24** / .04--.26**
Einkommen.30** / .07-.34**
Bildung (ISCED).38** / .14**-.37**
Bildung: Bücher--.28**
Politisches InteresseALLBUS 2008.69** / .13**--
Politisches EngagementESS 2008.48** / .04-.43**
Links-Rechts-SkalaALLBUS 2004.04 / .14*--
InstitutionenvertrauenBundesregierung.05 / .41**--
Abgeordnete des Bundestags.03 / .42**--
Parteien.04 / .39**--
Polizei.06 / .25**--
Interpersonelles VertrauenSOEP 2008 / eigene Skala.18** / .17**-.22**
SWE / eigene Skala.45** / .08-.39**
KontrollüberzeugungInternal.41** / -.26**-.32**
External.01 / .01--.22**
PersönlichkeitNeurotizismus-.30** / -.01--.31**
Extraversion .24** / .07-.36**
Offenheit.28** / .03-.29**
Verträglichkeit-.09* / -.01-.04
Gewissenhaftigkeit.15** / .03-.32**

Anmerkung: Geschlecht: Männlich (1), Weiblich (2). * = p < .05, ** = p < .01.

 

Die Interkorrelation der Internal und der External Political Efficacy wies in Stichprobe 1 auf einen schwachen Zusammenhang hin. Dies entspricht der theoretischen Konzeption unabhängiger Überzeugungen. Gleichzeitig zeigten sich in Stichprobe 1 und Stichprobe 3 Unterschiede hinsichtlich des Zusammenhangs der beiden Überzeugungen mit psychologischen Merkmalen. So wies die Internal Political Efficacy einen mittleren statistischen Zusammenhang mit diversen Maßen der Allgemeinen Selbstwirksamkeit auf („General Self-Efficacy“; Bandura, 1997; Schwarzer & Jerusalem, 1999). Die Skala zur allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung erfasst bereichsunspezifische Kompetenzerwartungen; die Internal Political Efficacy dagegen spezifische, politische Kompetenzerwartungen. Eine höhere Internal Political Efficacy ging zudem mit einer höheren Kontrollüberzeugung (internaler Locus of Control; vgl. Rotter, 1966) einher. Demgegenüber stand die External Political Efficacy, d.h. die wahrgenommene Responsivität des politischen Systems für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, erwartungsgemäß in keiner Beziehung zur internalen Kontrollüberzeugung. Erwartungsgemäß waren Personen, die ihre politischen Kompetenzen höher einstuften, weniger davon überzeugt, dass ihr Leben durch äußere Faktoren (Zufall, Glück, mächtige Andere) determiniert ist. Bezüglich der fünf Hauptfaktoren der Persönlichkeit (Big Five) ergaben sich in den empirischen Studien konsistent positive Beziehungen zwischen der Internal Political Efficacy und den Dimensionen Offenheit und Extraversion. Diese Dimensionen spiegeln Einflüsse der sozialen Kompetenz sowie der Bildung auf das politische Verständnis und das Engagement wider. Die External Political Efficacy korrelierte nur schwach bzw. nicht mit den oben genannten, psychologischen Konstrukten.

Für die sozialwissenschaftliche Forschung sind insbesondere die Zusammenhänge der PEKS mit politikwissenschaftlichen und soziodemographischen sowie sozioökonomischen Erfolgsvariablen von Interesse. Erwartungsgemäß fanden sich in Studie 1 und 3 positive Zusammenhänge zwischen der Internal Political Efficacy mit dem politischen Interesse und der politischen Partizipation. Gleichzeitig zeigten sich keine substanziellen Korrelationen der Internal Political Efficacy mit der subjektiven Positionierung der Befragten auf der Links-Rechts-Skala und dem Institutionenvertrauen. Die External Political Efficacy variierte demgegenüber systematisch mit dem Vertrauen in Bundesregierung, Abgeordnete des deutschen Bundestags, politische Parteien und die Polizei.

Im Gegensatz zur Internal Political Efficacy ging die External Political Efficacy weder mit der politischen Partizipation und dem politischen Interesse einher. Zur Messung des politischen Interesses, der politischen Partizipation, der Links-Rechts-Skala sowie dem Institutionenvertrauen wurden die entsprechenden Operationalisierung in der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) 2008 bzw. dem European Social Survey (ESS) leicht modifiziert.¹

Mit der soziodemographischen Variablen Geschlecht korrelierte die Internal Political Efficacy über die Studien hinweg negativ; d.h. Männer gaben auf der Skala höhere Werte an als Frauen. Auch die Schulbildung war erwartungsgemäß konsistent positiv mit der Einschätzung eigener politischer Kompetenzen assoziiert. Für das Alter ergaben sich jedoch inkonsistente Befunde. Die Höhe des persönlichen Einkommens kovariierte in den Stichproben ebenfalls mit den subjektiven politischen Kompetenzen. Die External Political Efficacy variierte nicht systematisch mit der Ausprägung in den genannten soziodemographischen und sozioökonomischen Merkmalen. Lediglich mit der Bildung zeigte sich ein schwacher, aber substanzieller positiver Zusammenhang.

Referenzwerte

Im Appendix A sind Referenzwerte in Form von Gruppenmittelwerten und Standardabweichungen für die Internal Political Efficacy der PEKS abgedruckt. Bei der Internal Political Efficacy handelt es sich um ein Persönlichkeitsmerkmal, wohingegen die External Political Efficacy Überzeugungen hinsichtlich des politischen Systems widerspiegelt. Diese können über die Zeit hinweg variieren. Aus diesem Grund wurde auf die Darstellung von Referenzwerten für die External Political Efficacy verzichtet. Die Referenzwerte für die Internal Political Efficacy wurden anhand der Zufallsstichprobe (Stichprobe 3) ermittelt und erlauben dem Anwender einen Vergleich der PEKS-Werte aus seiner Untersuchung mit denen relevanter Subgruppen aus einer bevölkerungsrepräsentativen Zufallsstichprobe, zum Beispiel von Männern oder Frauen, von Personen mit unterschiedlicher Schulbildung oder unterschiedlichem Alter. Die Altersgruppen in Appendix A wurden den Lebensphasen der bundesdeutschen Gesellschaft angepasst. Die Zeit von 18 bis 35 Jahren ist die der beruflichen Ausbildung und Familiengründung. Die Zeit der beruflichen Festigung, Karriere, Betreuung von heranwachsenden Kindern und Pflege von älteren Angehörigen fällt in die Zeit zwischen 36 und 65 Jahren. Die dritte Lebensphase beginnt im Alter von 65 Jahren, wenn die berufliche Tätigkeit in den meisten Fällen abgeschlossen ist. Die Aufteilung der Bildungsstufen wurde nach der Dauer der schulischen Allgemeinbildung vorgenommen. Dabei gilt die Dauer der schulischen Bildung bis einschließlich 9 Jahren als geringes Bildungsniveau. Bei einer Schuldauer von 10 oder 11 Jahren handelt es sich um ein mittleres Bildungsniveau und bei mehr als 11 Jahren um ein hohes Bildungsniveau.

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¹ [Politisches Interesse]: Wie stark interessieren Sie sich im Allgemeinen für Politik? 1) überhaupt nicht, 2) weniger stark, 3) mittelmäßig, 4) stark, 5) sehr stark. [Politische Partizipation]: Der Befragte wurde hier aufgefordert anzugeben, welche von 11 politischen Aktivitäten er/sie in den letzten 12 Monaten ausgeführt hat. Nähere Informationen zur Skala können bei den Autoren angefordert werden. [Links-Rechts-Skala]: Viele Leute verwenden die Begriffe „links“ und „rechts“, wenn es darum geht, unterschiedliche politische Einstellungen zu kennzeichnen. Wenn Sie an Ihre eigenen politischen Ansichten denken, wie würden Sie sich auf einer Skala von 1 bis 10 selbsteinstufen? 1 bedeutet dabei links und 10 rechts. [Institutionenvertrauen]: Hier sind eine Reihe von öffentlichen Einrichtungen und Institutionen. Geben Sie bitte jeweils an, in wie weit Sie der Einrichtung bzw. der Institution vertrauen: Bundesregierung, Gerichte, Polizei, Parteien, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, Abgeordnete des Bundestags? 1) vertraue ich überhaupt nicht, 2) vertraue ich eher nicht, 3) vertraue ich teilweise, 4) vertraue ich weitgehend, 5) vertraue ich voll und ganz.

Referenzwerte

Im Appendix A sind Referenzwerte in Form von Gruppenmittelwerten und Standardabweichungen für die SOP2 abgedruckt (siehe Tabelle A). Diese wurden anhand der Zufallsstichprobe (Stichprobe 3) ermittelt und erlauben dem Anwender einen Vergleich der SOP2-Werte aus seiner Untersuchung, mit denen relevanter Subgruppen aus einer bevölkerungsrepräsentativen Zufallsstichprobe, zum Beispiel von Männern oder Frauen, von Personen mit unterschiedlicher Schulbildung oder unterschiedlichen Alters. Die Altersgruppen in Tabelle A wurden den Lebensphasen der bundesdeutschen Gesellschaft angepasst. Die Zeit von 18 bis 35 Jahren ist die der beruflichen Ausbildung und Familiengründung. Die Zeit der beruflichen Festigung, Karriere, Betreuung von heranwachsenden Kindern und Pflege von älteren Angehörigen fällt in die Zeit zwischen 36 und 65 Jahren. Die dritte Lebensphase beginnt im Alter von 65 Jahren, wenn die berufliche Tätigkeit in den meisten Fällen abgeschlossen ist. Die Aufteilung der Bildungsstufen wurde nach der Dauer der schulischen Allgemeinbildung vorgenommen. Dabei gilt die Dauer der schulischen Bildung bis einschließlich 9 Jahren als geringes Bildungsniveau. Bei einer Schuldauer von 10 oder 11 Jahren handelt es sich um ein mittleres Bildungsniveau und bei mehr als 11 Jahren um ein hohes Bildungsniveau.

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¹ Was glauben Sie, wie wird Ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr sein? Erwarten Sie, dass Ihre wirtschaftliche Lage dann: 1) wesentlich besser sein wird als heute, 2) etwas besser sein wird als heute, 3) gleichbleibt, 4) etwas schlechter sein wird, oder 5) wesentlich schlechter sein wird als heute?