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Studie: MZ 2005

Ergänzungs- und Zusatzprogramme

  • Ergänzungs- und Zusatzprogramme
    • Fragen zur Gesundheit (Auswahlsatz: 1% )
    • Private und betriebliche Altersvorsorge (Auswahlsatz: 1% )
    • Zusatzangaben zur Migration (Auswahlsatz: 1% )
    • Zusatzangaben zur Erwerbstätigkeit (I) (Auswahlsatz: 1% )
  • Ad-hoc-Modul EU Labour Force Survey
    • Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Auswahlsatz: 0,1% )

Besonderheiten und Vergleichbarkeit

Fragebogenänderungen

Gegenüber dem Erhebungsprogramm 1996-2004 gestrichene Merkmale:

  • Eheschließungsjahr
  • Gegenwärtiger Besuch von Kindergarten, -krippe, -hort
  • Normalerweise und tatsächlich geleistete Wochenarbeitszeit in Tagen
  • Betriebswechsel
  • Pflegebedürftigkeit

Methodische Hinweise

Durchführung

  • Unterjährige, kontinuierliche Erhebung. Zufällige Zerlegung in 48 Wochenteile für Interviewerpakete. Zusammenfassung der jeweiligen Wochenteile zu Monatsvolumen (gleichmäßige Verteilung der Stichprobe über das Jahr). Kleinerer, professioneller Interviewerstab. Laptop-Einsatz (CAPI)
  • Gleitende Berichtswoche
  • Quartals- und Jahresdurchschnittsergebnisse

Auswahlsatz

  • Einheitlich ein Prozent für Merkmale des Mikrozensus und des EU Labour Force Survey
  • Ad-hoc Modul EU Labour Force Survey: 0,1%

Auswahltechnik

Vor der Auswahl wurden die Auswahlbezirke regional angeordnet (je Schicht Sortierung nach: regionaler Schichtungsgruppe, Kreis, Gemeindegrößenklasse, Gemeinde und Auswahlbezirksnummer).

  • Zerlegung der Auswahlgesamtheit in 100 1%-Stichproben: Je 100 aufeinanderfolgende Auswahlbezirke ("Zonen") werden mit einer zufälligen Permutation der Zahlen 0 bis 99 versehen
  • Zerlegung der Auswahlgesamtheit in vier Rotationsviertel zu je 0,25%: Je vier aufeinanderfolgende Zonen werden mit einer zufälligen Permutation der Zahlen 1 bis 4 versehen
  • Zerlegung der Auswahlgesamtheit in 48 "Wochenteile"
  • Zusammenfassung der 48 Wochenteile zu einem Monatsvolumen (gleichmäßige Verteilung der Stichprobe über das Jahr)
  • Aufteilung der 1% Stichprobe nach Zufallsverfahren in zwölf gleiche Unterstichproben (gleichmäßige Verteilung der Stichproben über das Jahr)

 Hochrechnung / Gewichte im Scientific Use File

  • Die Hochrechnung basiert auf einem zweistufigen Verfahren: (1) Zunächst erfolgt ein Ausgleich der nicht erreichbaren Haushalte durch Kompensationsfaktoren anhand von Informationen über diese Haushalte (Unit-Nonresponse MZ 2005 rd. 6% der Haushalte bzw. 4% der Personen). (2) Anschließend werden die mit diesem Kompensationsfaktor gewichteten Stichprobenwerte an Eckwerte aus der laufenden Bevölkerungsfortschreibung und dem Ausländerzentralregister nach Alter, Staatsangehörigkeit und Geschlecht angepasst. Für Zeit- und Berufssoldaten einschließlich Bundes- und Bereitschaftspolizei sowie Grundwehrdienstleistende stammen die Eckwerte aus Bestandsdaten des Bundesministeriums der Verteidigung, des Bundesministeriums des Innern bzw. der Bundespolizei.
  • Die Anpassung erfolgt quartalsweise auf regionaler Ebene.
  • Seit 2005 liegen für alle Personen eines Haushalts gleiche Hochrechnungsfaktoren vor. Das Scientific Use File enthält die Hochrechnungsvariablen des Mikrozensus-Originalfiles für Quartalsauswertungen, Jahresdurchschnitte und für die EU-Substichprobe (Jahresdurchschnitt).

Hochrechnung

  • Neue Anpassungsdaten und -merkmale:
  • Alter * Geschlecht (lfd. Bevölkerungsfortschreibung)
  • Staatsangehörigkeit * Geschlecht (Bevölkerungsfortschreibung und Ausländerzentralregister)
  • Bevölkerung je Monat (lfd. Bevölkerungsfortschreibung)
  • Neues Verfahren: Regressionsschätzung (Generalized Regression Estimation) für getrennte Anpassung an Randverteilungen
  • Gleiche Hochrechnungsfaktoren für alle Personen eines Haushalts

Neue Konzepte

  • Konzept der Lebensformen zur Berücksichtigung von Lebensgemeinschaften
  • Erfassung von Verwandtschaftsbeziehungen der Personen eines Haushalts untereinander
  • Bezugsperson des Haushalts: Haupteinkommensbezieher
  • Zu beachten: Im MZ 2005 und 2006 sind die Bundesländer (EF1) nach alphabetischer Sortierung codiert, in den MZ bis 2004 und ab 2007 wurden die Codes gemäß dem amtlichen Gemeindeschlüssel vergeben.
  • Bei Auswertungen nach Landesteilen wird von den statistischen Ämtern i.d.R. nicht mehr zwischen dem früheren Bundesgebiet inkl. West-Berlin und den neuen Bundesländern inkl. Ost-Berlin unterschieden, sondern nach früherem Bundesgebiet ohne Berlin vs. neuen Ländern einschließlich Berlin. Dies hängt auch damit zusammen, dass nach einer Gebietsreform die ehemalige Ost-West-Aufteilung Berlins nicht mehr trennscharf abzubilden ist (siehe hier).

Jahresspezifische Dokumentation

  • Mikrozensus Scientific Use File 2005 Dokumentation und Datenaufbereitung [.pdf]

Stichprobengröße

Querschnittsdaten
Auswahleinheiten Auswahlbezirke
Realisierte Stichprobengröße 477239

Einheiten

Beobachtungseinheiten

  • Personen (in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften)
  • Haushalte

Analyseeinheiten

  • Personen
  • Familien
  • Haushalte

Datenerhebung

Beginn

01.01.2005

Ende

31.11.2005

Auskunftspflicht

Ja

Anteil der Proxy-Interviews

25,05 %

Gewichtung

Design Gewicht: Ziel

Wohnung, Haushalt, Personen

Design Gewicht: Methode

Der Mikrozensus ist eine einstufige, geschichtete Klumpenstichprobe mit einem einheitlichen Auswahlsatz für alle Schichten. Der Auswahlsatz beträgt im Allgemeinen 1 % und gilt für alle Stichprobeneinheiten (Wohnungen, Haushalte, Personen).

Da die Ziehungswahrscheinlichkeit des Scientific Use Files im Wesentlichen konstant 70% beträgt, können Designgewichte unter Berücksichtigung der Kehrwerte der Auswahlsätze des Mikrozensus (1 %) und des Scientific Use Files (70 %) gebildet werden: w = 1 / (0,01 * 0,7).

Kompensation

Wie in allen Umfragen kann auch beim Mikrozensus der Stichprobenplan nicht ohne Abstriche realisiert werden und es kommt zu Untererfassungen in Form von Ausfällen der zu befragenden Haushalte. Aufgrund der Auskunftspflicht handelt es sich hauptsächlich um Haushalte, die während der Befragung nicht erreichbar waren. Die Ausfälle werden anhand der zu einem ausgefallenen Haushalt verfügbaren Informationen korrigiert.

Ab 2005 werden die Kompensationsfaktoren nicht mehr als Soll-durch-Ist-Faktoren, sondern mittels verallgemeinerter Regressionsschätzung (Generalized Regression Estimation; Kalibrierungsverfahren) berechnet. Auf regionaler Ebene werden für Privathaushalte die folgenden Merkmale bzw. Merkmalskombinationen berücksichtigt: Rotationsviertel und Neubauschicht (Bundesland), 19 Kompensationsklassen (s. o.; Regionale Anpassungsschicht), Privathaushalte insgesamt (Regionale Untergruppe). Für Gemeinschaftsunterkünfte: Zahl der Personen in Gemeinschaftsunterkünften (Regionale Untergruppe).

Anpassung

Im Unterschied zur Kompensation wird die Anpassung auf Personenebene vorgenommen.

Ab 2005 erfolgt die Anpassung nicht mehr zu disjunkten Anpassungsschichten, sondern quartalsweise auf unterschiedlichen regionalen Ebenen und es werden auch Ergebnisse des Ausländerzentralregisters verwendet. Des Weiteren liegen für alle Personen eines Haushalts gleiche Hochrechnungsfaktoren vor. Die Hochrechnungsterme und regionale Einheiten sind: Altersgruppen x Geschlecht, Staatsangehörigkeitsgruppen x Geschlecht, Bevölkerungsgruppe (Zeit- und Berufssolddaten einschließlich Bundes- und Bereitschaftspolizei, Grundwehrdienstleistende, Zivilbevölkerung) (Bundesland); Staatsangehörigkeitsgruppen x Geschlecht (Regierungsbezirk); Bevölkerung insgesamt (Regionale Anpassungsschicht).

Finales Gewicht: Methode

Bei der Hochrechnung wird ein zweistufiges Verfahren verwendet. Im ersten Schritt der Ausfallkorrektur (Kompensation) wird von der Nettostichprobe der erfolgreich befragten Haushalte auf die Bruttostichprobe aller zu befragenden Haushalte hochgerechnet. Im zweiten Schritt wird diese Bruttostichprobe an Eckzahlen aus der laufenden Bevölkerungsfortschreibung angepasst. Die endgültigen Hochrechnungsfaktoren resultieren aus der Kombination des zweistufigen Verfahrens zur Kompensation und Anpassung. Sie stammen aus den Originaldaten. Um auf die Population hochzurechnen, ist zusätzlich mit dem Kehrwert der Ziehungswahrscheinlichkeit des Mikrozensus (1%) zu multiplizieren. Dies entspricht der Multiplikation des jeweiligen Gewichtungsfaktors mit 1/0,7.

Ab 2005 liegen neben den Standardhochrechnungsfaktoren für Jahresdurchschnittswerte auch Hochrechnungsfaktoren für Quartalsauswertungen sowie Hochrechnungsfaktoren für die Ad-hoc-Module und den Strukturvariablen des EU-Labour Force Survey vor; des Weiteren spezielle Hochrechnungsfaktoren für Zusatzprogramme des Mikrozensus (z. B. zur Wohnsituation).

Siehe hierzu die Details in „Zur Abgrenzung der Bevölkerungs- und Erwerbskonzepte im Mikrozensus 2005" [.pdf].