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Metadata for Official Statistics

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Studie: MZ 2016

Ergänzungs- und Zusatzprogramme

  • Ergänzungs- und Zusatzprogramme
    • Anzahl geborener Kinder von Frauen im Alter von 15 bis 75 Jahren (Auswahlsatz: 1% )
    • Pendlereigenschaft, -merkmal (für Schüler, Studenten und Erwerbstätige) (Auswahlsatz: 1% )
  • Ad-hoc-Modul EU Labour Force Survey
    • Arbeitsmarkteintritt junger Menschen (Auswahlsatz: 0,1% )

Besonderheiten und Vergleichbarkeit

Fragebogenänderungen

  • Neue Variablen des Zusatzprogramms Pendlerströme für Schülerinnen und Schüler, Studierende (EF297-EF303) sowie Erwerbstätige (EF191-EF194), die letztmals 2012 erhoben wurden, sind:
    Arbeitsstätte: Hinweg ab Wohnsitz (EF191, F45), Arbeitsstätte: Entfernung (EF192, F46), Arbeitsstätte: Zeitaufwand Hinweg (EF193, F47), Arbeitsstätte: Verkehrsmittel Hinweg (EF194, F48), Schule/Hochschule: Hinweg ab Wohnsitz (EF297, F131), Schule/Hochschule: Lage im selben Bundesland (EF298, F130), Schule/Hochschule: Lage in der Wohnsitzgemeinde (EF299, F129), Schule/Hochschule: Bundesland (EF300, F130), Schule/Hochschule: Entfernung (EF301, F132), Schule/Hochschule: Zeitaufwand Hinweg (EF302, F133), Schule/Hochschule: Verkehrsmittel Hinweg (EF303, F134).
  • Neue Variable aufgenommen: Arbeitsstätte: Lage in der Wohnsitzgemeinde (EF195, F41).
  • Neue Variablen des Zusatzprogramms zur Zahl geborener Kinder von Frauen im Alter von 15 bis 75 Jahren (EF618-EF621), die letztmals 2012 erhoben wurden, sind:
    Geburten (EF618, F11), Geburten: Anzahl (EF619, F12), Geburten (Imputationskennung) (EF620), Geburten: Anzahl (Imputationskennung) (EF621).
  • Im Vergleich des Ad-hoc-Moduls „Arbeitsmarkteintritt junger Menschen“ (EF1080 – EF1106) zu dem von 2009 gab es Änderungen in den Fragen und Antwortkategorien, sodass die Vergleichbarkeit eingeschränkt ist; siehe dazu Eurostat (2018).

Methodische Hinweise

  • Nach der Umstellung der Substichprobenziehung ab dem SUF 2012 und mit der Bereitstellung längsschnittkonsistenter Ordnungsnummern besteht die Möglichkeit, die Querschnittsdaten bis einschließlich des SUF 2015 zusammenzuführen. Eine Zusammenführung mit den Querschnittsdaten des SUF 2016 ist aufgrund der Erneuerung der kompletten Stichprobe im Jahr 2016 nicht möglich (die Querschnittsdaten des SUF 2016 können in Zukunft mit den Querschnittsdaten der SUF bis einschließlich 2019 zusammengeführt werden). Für leichtere Auswertungen im Längsschnitt sind seit 2015 folgende Identifikatoren enthalten: idpers (Längsschnittorientierter Personenidentifikator), idpersx (Querschnittsorientierter Personenidentifikator), idhh (Längsschnittorientierter Haushaltsidentifikator) und idhhx (Querschnittsorientierter Haushaltsidentifikator).
  • Um die Umsetzung des Labour-Force-Konzepts der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu verbessern, wurden in den vergangenen Jahren einige Fragen verändert. Auch wenn seit 2011 keine wesentlichen Änderungen mehr stattgefunden haben, sind auch 2016 teilweise weiterhin Abweichungen zwischen Ergebnissen des Mikrozensus und anderen arbeitsmarktstatistischen Daten festzustellen. Dies betrifft z. B. kleine und geringfügige Beschäftigungen. Insbesondere sind bei Vergleichen mit früheren Erhebungen des Mikrozensus methodisch bedingte Ursachen zu berücksichtigen (siehe Körner/Puch 2009; Körner/Marder-Puch 2015).

Änderungen Typisierung

  • Eine Reihe von Typisierungen sind zur Vereinfachung der Datenaufbereitung seit 2015 nicht mehr enthalten. Der Bericht „Einführung in die eigenständige Erstellung von Typisierungen am Beispiel des Mikrozensus Scientific Use Files 2014“ (Börlin 2020) zeigt am Beispiel des MZ SUF 2014, wie diese Typisierungen mithilfe der in den Daten vorliegenden Angaben selbst erstellt werden können.

Anonymisierung

  • Im SUF sind die Regionalangaben Bundesland und eine vergröberte Gemeindegrößenklasse, die nicht für die kleinen Bundesländer Bremen und Saarland ausgewiesen ist, enthalten. Mithilfe eines speziellen Codes der Variable Gemeindegrößenklasse kann zwischen West- und Ost-Berlin (EF563 = 9 Berlin-Ost) unterschieden werden.
  • Auch bei den weiteren Variablen des SUF werden je nach Bedarf Merkmalsvergröberungen vorgenommen, sodass jede Ausprägung in den univariaten Verteilungen mindestens 5.000 Fälle in der Grundgesamtheit aufweist.
  • Die Ausprägungen der Variable Staatsangehörigkeit werden so aggregiert, dass jede Gruppe von Staatsangehörigkeiten in der Grundgesamtheit wenigstens 50.000 Einwohner umfasst. Im Fall von Vergröberungen wird im SUF die am stärksten besetzte Kategorie ausgewiesen.
  • Das SUF ist eine faktisch anonymisierte 70 %-Substichprobe. Auswahleinheiten waren bis 2011 Haushalte bzw. Wohnungen des Mikrozensus, wobei alle Personen eines ausgewählten Haushalts bzw. einer Wohnung in der Substichprobe enthalten waren. Ab 2012 werden als Auswahleinheiten für die Substichprobe die Auswahlbezirke innerhalb eines Rotationsviertels herangezogen. Zusammen mit längsschnittkonsistenten Ordnungsnummern wird damit die Möglichkeit geschaffen selbstständig mit den Scientific Use Files Paneldatensätze zu erzeugen.
  • Siehe hierzu die Details zur Abgrenzung der Bevölkerungs- und Erwerbskonzepte im Readme 2016.

Jahresspezifische Dokumentation

  • In diesem Dokument stehen die Informationen dieser Webseite sowie weitere Details zum Mikrozensus SUF 2016.

Stichprobengröße

Querschnittsdaten
Auswahleinheiten Auswahlbezirke
Realisierte Stichprobengröße 546785

Einheiten

Beobachtungseinheiten

  • Personen (in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften)
  • Haushalte
  • Wohnungen

Analyseeinheiten

  • Personen
  • Lebensgemeinschaften
  • Familien
  • Haushalte
  • Wohnungen

Datenerhebung

Zeitpunkt der Datenerhebung

01.01.2016 - 31.12.2016

Auskunftspflicht

Ja

Gewichtung

Design Gewicht: Ziel

  • Wohnung, Haushalt, Personen

Design Gewicht: Methode

  • Der Mikrozensus ist eine einstufige, geschichtete Klumpenstichprobe mit einem einheitlichen Auswahlsatz für alle Schichten. Der Auswahlsatz beträgt im Allgemeinen 1 % und gilt für alle Stichprobeneinheiten (Wohnungen, Haushalte, Personen).
  • Da die Ziehungswahrscheinlichkeit des Scientific Use Files im Wesentlichen konstant 70 % beträgt, können Designgewichte unter Berücksichtigung der Kehrwerte der Auswahlsätze des Mikrozensus (1 %) und des Scientific Use Files (70 %) gebildet werden: w = 1 / (0,01 * 0,7).

Finales Gewicht: Methode

  • Bei der Hochrechnung des Mikrozensus wird ein zweistufiges Verfahren verwendet. Im ersten Schritt der Ausfallkorrektur (Kompensation) wird von der Nettostichprobe der erfolgreich befragten Haushalte auf die Bruttostichprobe aller zu befragenden Haushalte hochgerechnet. Im zweiten Schritt wird diese Bruttostichprobe an Eckzahlen aus der laufenden Bevölkerungsfortschreibung angepasst (Die Hochrechnung basiert auf den Ergebnissen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung mit dem Stand der Aktualisierung durch den Zensus 2011). Die endgültigen Hochrechnungsfaktoren des Mikrozensus resultieren aus der Kombination des zweistufigen Verfahrens zur Kompensation und Anpassung.
  • Die Anpassung erfolgt bei den Standardhochrechnungsfaktoren des vollen Mikrozensus (EF951 und EF952) quartalsweise auf unterschiedlichen regionalen Ebenen. Um eine verbesserte Anpassung der Verteilungen des SUF an die veröffentlichten Ergebnisse zu erreichen, wurden die mit den Hochrechnungsfaktoren der Originaldaten (EF951, EF952) gewichteten Ergebnisse des SUF nachträglich nach Geschlecht, Altersgruppen (unter 15 Jahre, 15 bis unter 45 Jahre, 45 bis unter 65 Jahre, 65 Jahre oder älter) sowie den Erwerbsstatus (erwerbstätig, nicht erwerbstätig) innerhalb eines jeden Bundeslandes an Verteilungen der gewichteten Originaldaten angepasst. Diese poststratifizierten Hochrechnungsfaktoren des SUF wurden anschließend so modifiziert, dass sie für alle Personen innerhalb eines Haushaltes gleich sind.
  • Die Anpassung des Hochrechnungsfaktors für das Ad-hoc-Modul (EF956) ist auf der Personenebene vorgenommen worden, da (1) Auswertungen im Haushaltszusammenhang mit dem Ad-hoc-Modul von untergeordneter Bedeutung sind und (2) Personenfaktoren die Qualität der Hochrechnung verbessern. Bei der Konstruktion des für die Merkmale des Ad-hoc-Moduls verwendeten Hochrechnungsfaktors EF956 wurden 2016 für die Schätzung der Antwortwahrscheinlichkeiten die Erhebungsmethode (EF7), der Erwerbstyp (EF29) differenziert nach Geschlecht (EF46) und Altersklassen (EF44) auf Bundesebene, der Erwerbstyp (EF29) nach Geschlecht (EF46) auf der Landesebene, Altersklassen (EF44) ebenfalls auf der Landesebene sowie die zwei Nationalitätengruppen Deutsche/Ausländer in den Gebieten Ost/West eingesetzt.