Programme for the International
Assessment of Adult Competencies

Stichprobe

In jedem der an PIAAC teilnehmenden Länder soll in der Hauptstudie (2021/22) eine repräsentative Zufallsstichprobe gezogen werden. Die Grundgesamtheit von PIAAC besteht aus der erwachsenen Bevölkerung eines Landes im Alter zwischen 16 und 65 Jahren, die nicht in institutionalisierten Einrichtungen wie z. B. Seniorenheimen oder Gefängnissen lebt, unabhängig von deren Nationalität und Aufenthaltsstatus.

In jedem Teilnehmerland sollen ca. 5.000 zufällig ausgewählte Erwachsene im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt werden.

In Deutschland wird die Zufallsstichprobe in einem zweistufigen Verfahren als Einwohnermelderegister-Stichprobe gezogen. Auf Basis der aktuellsten Fassung des Gemeindeverzeichnisses des Statistischen Bundesamtes wird auf der ersten Stufe eine Gemeindestichprobe aus dem gesamten Bundesgebiet gezogen. Daraus ergibt sich eine zufällige Auswahl von Gemeinden. In einem zweiten Schritt werden für jede ausgewählte Gemeinde die zu befragenden Zielpersonen durch eine zufällige Ziehung aus den Melderegistern bestimmt.

Nach internationalen Standards soll eine Stichprobenausschöpfung von 70% erreicht werden. Als Minimum für jedes Land gilt jedoch eine Ausschöpfung von 50%, um in den internationalen Datensatz aufgenommen zu werden, sofern das Land nachweisen kann, dass die realisierte Stichprobe keine oder nur marginale Verzerrungen aufweist.