GLES-Wahlkampfstudie

Herzlich willkommen bei der GLES-Wahlkampfstudie!

Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten Ihnen auf unserer Seite umfassende Informationen über unser Projekt zur Verfügung stellen.

Wie werden die Ergebnisse der Deutschen Wahlstudie veröffentlicht?

Die Ergebnisse unserer Befragungen werden in zahlreichen wissenschaftlichen Büchern und Artikeln in Fachzeitschriften veröffentlicht. In der Buchreihe „Wahlen in Deutschland“ des Nomos-Verlags ist zur Bundestagswahl 2017 bspw. das Buch „Zwischen Polarisierung und Beharrung: Die Bundestagswahl 2017“ erschienen, das sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Personen aus Wissenschaft, Medien und Politik richtet. Auch auf die öffentliche Diskussion und die politischen Parteien haben Umfragen wie die Deutsche Wahlstudie einen bedeutsamen Einfluss.

Ausgewählte Ergebnisse der GLES-Wahlkampfstudie

Seit dem Jahr 2016 haben bereits mehrere tausend Deutsche Bürgerinnen und Bürger an den Umfragen der GLES-Wahlkampfstudie teilgenommen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige ausgewählte Ergebnisse aus unserer Studie vorstellen.

Wechselwahlverhalten bei der Europawahl 2019

In der Wahlforschung wird nicht nur untersucht, welche Parteien gewählt werden, sondern auch, wie sich die Wählerschaft der Parteien verändert. Für solche Untersuchungen ist es wichtig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Studie die gleichen Fragen zu unterschiedlichen Zeitpunkten beantworten. Während sich manche Wählerinnen und Wähler bei Wahlen immer für die gleiche Partei entscheiden, geben andere bei unterschiedlichen Wahlen auch verschiedenen Parteien ihre Stimme oder gehen gar nicht wählen. Wenn Wahlberechtigte ihre Wahlentscheidung zwischen Wahlen ändern, spricht man von Wechselwahl. In der GLES-Studie lässt sich dieses Wechselwahlverhalten untersuchen. Durch die wiederholte Abfrage der Wahlentscheidung können wir nachvollziehen, wie und warum die Wahlentscheidung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen den Wahlen wechselt.

In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Studie bei der der Bundestagswahl 2017 und der Europawahl 2019 entschieden haben. Es wird so ersichtlich, ob und wohin die Wählerinnen und Wähler einer Partei zwischen Bundestagswahl 2017 und Europawahl 2019 wechselten. Die Abbildung zeigt, wie die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler, die bei der Bundestagswahl eine bestimmte Partei gewählt haben (siehe die Beschriftung der Balken), bei der Europawahl ausgefallen ist (die farbige Fläche innerhalb der Balken).

Lesehilfe: In der Zeile „CDU/CSU“ ist abzulesen, wie sich Personen, die bei der Bundestagswahl 2017 für CDU/CSU gestimmt hatten, bei der Europawahl 2019 verhielten. Der rote Balken gibt den Anteil der Personen an dieser Gruppe an, die bei der Europawahl für die SPD stimmten.

Von der Bundestagswahl 2017 zur Europawahl 2019 haben die Grünen einen besonders großen Zuwachs erfahren. Erhielten sie bei der Bundestagswahl 2017 noch 8,9 Prozent der gültigen Zweitstimmen, so waren es bei der Europawahl 2019 20,5 Prozent der gültigen Stimmen. Der Abbildung kann entnommen werden, dass die Grünen dabei Stimmen von Wählerinnen und Wählern fast aller anderen Parteien bei der Bundestagswahl 2017 erhalten haben. So entschieden sich etwa 14 Prozent der Wählerinnen und Wähler der Unionsparteien sowie 22 Prozent der SPD bei der Europawahl 2019 die Grünen zu wählen. Allerdings wurden die Grünen nur von zwei Prozent der vormaligen AfD-Wählerschaft gewählt.

Besonders konstant in ihrer Wahlentscheidung blieben die Wählerinnen und Wähler der Grünen und der AfD (je 68 Prozent) sowie der Unionsparteien (58 Prozent). Auf der anderen Seite entschieden sich viele der vormaligen FDP-Wählerinnen und Wähler dagegen, die Partei erneut zu wählen – über 70 Prozent wählten bei der Europawahl 2019 entweder eine andere Partei oder gar nicht. Dementsprechend fuhr die FDP auch ein vergleichsweise schwaches Ergebnis bei der Europawahl ein: Während sie bei der Bundestagswahl 2017 noch 10,7 Prozent der Zweitstimmen erhielt, waren es bei der Europawahl 2019 lediglich 5,4 Prozent der gültigen Stimmen.

Bemerkenswert ist zudem, dass bei der Europawahl deutlich mehr Menschen „andere Parteien“ wählten, also Parteien, die aktuell nicht im Deutschen Bundestag vertreten sind. Ihr Ergebnis erhöhte sich von etwa 5 Prozent auf etwa 13 Prozent der gültigen Stimmen. Mit den Daten unserer Studie lässt sich zeigen, dass relevante Anteile der Wählerinnen und Wähler aller seit der Wahl 2017 im Bundestag vertretenen Parteien sich bei der Europawahl 2019 entschieden, eine der „anderen Parteien“ zu wählen. Dabei lagen die Anteile zwischen 8 Prozent der Wählerinnen und Wähler der SPD und 18 Prozent der Linken.

Zeitpunkt der Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl 2017

In der Wahlforschung wird nicht nur untersucht, welche Partei die Bürgerinnen und Bürger wählen, sondern auch der Prozess der Entscheidungsfindung ist von Interesse. Um Entscheidungsprozesse untersuchen zu können, brauchen wir zu mehreren Zeitpunkten Informationen darüber, welche Partei eine Wählerin oder ein Wähler wählen möchte, und welche Partei sie oder er letztlich bei der Bundestagswahl gewählt hat. Solche Informationen liefert die GLES-Wahlkampfstudie. Dadurch, dass neben Ihnen bereits mehrere tausend Personen an der GLES-Wahlkampfstudie teilgenommen haben, konnten wir herausfinden, wann deutsche Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl 2017 ihre Wahlabsicht nicht mehr verändert haben, wann sie sich also auf die Partei festgelegt haben, der sie schließlich ihre Stimme bei der Bundestagswahl gegeben haben. Mit Hilfe solcher Analysen können wichtige Fragen der Wahlforschung untersucht werden, etwa ob sich die Zeitpunkte der Wahlentscheidungen der Wählerinnen und Wähler zwischen den Parteien oder auch zwischen verschiedenen Wahlen unterscheiden. Daher möchten wir Ihnen noch einmal ganz herzlich für Ihre Teilnahme danken! Die Abbildung zeigt, wie viel Prozent der jeweiligen Parteiwählerinnen und -wähler sich zu welchem Zeitpunkt entschieden haben:

Da sich nur wenige Personen in der Zeitspanne von Februar bis August entschieden haben, ist dieser Zeitraum der Übersichtlichkeit halber zusammengefasst. Im Gegensatz dazu ist der Monat September als zwei separate Zeiträume dargestellt, um unterscheiden zu können, ob sich Personen Anfang September (Sep 17 I), oder Ende September (Sep 17 II) auf eine Partei festgelegt haben.

Es zeigt sich, dass es große Unterschiede zwischen den Wählerinnen und Wählern der einzelnen Parteien gibt: 45% der Befragten, die letztlich für die AfD gestimmt haben, haben seit der ersten Umfrage der GLES-Wahlkampfstudie im Oktober 2016 ihre Wahlabsicht nicht verändert. Unter Wählerinnen und Wählern der CDU ist der Anteil ähnlich hoch. Hingegen haben sich lediglich 21% der FDP-Wähler und Wählerinnen schon so früh festgelegt. Personen, die in der letzten Umfrage vor der Bundestagswahl eine Partei wählen wollten, die sie dann schlussendlich doch nicht gewählt haben, betrachten wir als erst am Wahltag endgültig entschlossen. Unter den Wählerinnen und Wählern kleiner anderer Parteien ist dieser Anteil mit 33% am größten. Wählerinnen und Wähler der Grünen und der Linken sind ähnlich kurzentschlossen.

Was bedeutet GLES?

Die Abkürzung “GLES” steht für “German Longitudinal Election Study” und ist die englische Bezeichnung für die Deutsche Wahlstudie. Die Deutsche Wahlstudie ist die zentrale wissenschaftliche Untersuchung zu den gesellschaftlichen und politischen Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Seit der Bundestagswahl 2009 beobachtet und analysiert die Studie, wie die Wählerschaft auf neue komplexe politische Konstellationen reagiert. An der seit 2018 von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung durchgeführten Deutschen Wahlstudie sind renommierte wissenschaftliche Institutionen wie die Universität Mannheim, die Goethe-Universität Frankfurt und die Freie Universität Berlin beteiligt. Ähnliche nationale Wahlstudien werden in vielen Demokratien regelmäßig durchgeführt, z.B. in Österreich, Großbritannien und den USA.

Was ist die GLES-Wahlkampfstudie?

Die GLES-Wahlkampfstudie ist ein wichtiger Bestandteil der Deutschen Wahlstudie. Sie ermöglicht es, individuelle Veränderungen von wahlbezogenen Einstellungen im Verlauf von Wahlkämpfen und zwischen den Wahlen zu untersuchen. Dazu wird eine gleichbleibende Auswahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern in regelmäßigen Abständen zu politischen und gesellschaftlichen Themen befragt. Für die Befragungen werden die Online-Meinungsforschungsplattformen mingle und EntscheiderClub verwendet, aus deren Mitgliedern Stichproben von wahlberechtigten deutschen Bürgern gezogen wurden. Die GLES-Wahlkampfstudie wird von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialforschung in Kooperation mit der Universität Mannheim durchgeführt.

Was ist das Ziel der GLES-Wahlkampfstudie?

Das Ziel der Befragungen zu den Bundestagswahlen in Deutschland ist die Untersuchung der Einstellungen der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen gesellschaftlichen und politischen Fragen. In der GLES-Wahlkampfstudie wird untersucht, wie sich diese Einstellungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs und zwischen den Wahlen verändern. Wir möchten beispielsweise Antworten auf Fragen finden wie:

  • Würden Wählerinnen und Wähler eine Partei, die sie bei der letzten Wahl gewählt haben, bei einer kommenden Wahl erneut wählen?
  • Welche politischen Themen waren zur Bundestagswahl aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig und wie ändern sich ihre Einschätzungen nach der Wahl?
  • Welche Meinungen haben die Bürgerinnen und Bürger zu den Standpunkten der Parteien und der wichtigsten Politikerinnen und Politiker und wie verändern sich diese über die Zeit?
Daher erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GLES-Wahlkampfstudie regelmäßig Fragebögen mit Fragen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, ihren politischen Meinungen und Verhaltensweisen sowie allgemeine Fragen zu ihrer Person (z.B. Alter, Familienstand).
Warum ist meine Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie so wichtig?

Die Ergebnisse der GLES-Wahlkampfstudie sind nur dann aussagekräftig, wenn sich möglichst viele der ausgewählten wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger an unseren Umfragen beteiligen. Sie sind eine dieser ausgesuchten Personen. Ihre Teilnahme ist für unsere Studie wichtig, da nur so verlässlich untersucht werden kann, wie sich die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs und zwischen den Wahlen verändern. Daher ist Ihre Teilnahme so wichtig.

Warum sollte ich bei der GLES-Wahlkampfstudie mitmachen?

Uns ist bewusst, dass Sie für die Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie einen Teil Ihrer Zeit opfern. Zeit ist knapp und deshalb ist Ihre Teilnahme alles andere als selbstverständlich. Wir können Ihnen aber versichern, dass es sich lohnt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der gesellschaftlichen und politischen Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Auch auf die öffentliche Diskussion und die politischen Parteien haben Umfragen wie die GLES-Wahlkampfstudie einen bedeutsamen Einfluss.

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie der wissenschaftlichen Forschung und gestalten die gesellschaftliche und politische Diskussion in Deutschland mit! Zudem erhalten Sie für jede vollständig ausgefüllte Umfrage eine Vergütung als kleines Dankeschön für Ihre Teilnahme an unserer Studie.

Warum lohnt sich die mehrmalige Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie im Wahljahr 2021 besonders für mich?

Für die Untersuchung von Veränderungen von Einstellungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs ist es besonders wichtig, dass viele Personen an möglichst allen unseren Umfragen teilnehmen. Daher möchten wir uns bei Ihnen für eine mehrmalige Teilnahme besonders bedanken. In diesem Jahr werden wir Sie zu insgesamt sieben Umfragen vor und nach der Bundestagswahl am 26. September einladen. Wenn Sie an mindestens vier Umfragen teilnehmen, erhalten Sie einmalig eine zusätzliche Vergütung von uns – und zwar umso mehr je öfter Sie sich beteiligen.

Personen, die an …

  • allen 7 Umfragen teilnehmen, erhalten einmalig eine zusätzliche Vergütung im Gegenwert von 2,50 €;
  • 6 Umfragen teilnehmen, erhalten einmalig eine zusätzliche Vergütung im Gegenwert von 1,75 €;
  • 5 Umfragen teilnehmen, erhalten einmalig eine zusätzliche Vergütung im Gegenwert von 1,00 €;
  • 4 Umfragen teilnehmen, erhalten einmalig eine zusätzliche Vergütung im Gegenwert von 0,50 €.

Die Auszahlung wird nach der siebten Umfrage erfolgen, da wir erst dann abschließend feststellen können, wie oft Sie teilgenommen haben. Bitte beachten Sie daher, dass Sie jede Umfrage zu Ende führen und den Fragebogen möglichst vollständig ausfüllen. Sie müssen dabei nicht jede Frage beantworten können, aber sehr unvollständig ausgefüllte Fragebögen können wir nicht als Teilnahme zählen.

Selbstverständlich erhalten Sie auch weiterhin für jede einzelne vollständig ausgefüllte Umfrage eine Vergütung als kleines Dankeschön für Ihre Teilnahme an unserer Studie.

Ich habe doch angegeben, dass ich mich nicht für Politik interessiere. Warum stellen Sie mir trotzdem Fragen zu Politik?

Viele Bürgerinnen und Bürger haben – aus ganz unterschiedlichen Gründen – keine Zeit oder keine Lust, sich mit politischen Themen zu beschäftigen. Damit wir die politische Entwicklung in unserem Land wissenschaftlich untersuchen können, ist es ganz wichtig, dass auch Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, die sich eher wenig für Politik interessieren oder nicht wählen gehen möchten. Auch wenn Sie vielleicht nicht immer alle Politikerinnen und Politiker, Parteien und aktuellen Streitpunkte kennen, interessiert uns Ihre Meinung zu allgemeinen politischen und gesellschaftlichen Themen. Erst durch Ihre Teilnahme ermöglichen Sie uns, ein vollständiges Meinungsbild der wahlberechtigten Bevölkerung zu erhalten.

Warum wiederholen sich manche Fragen zwischen den Umfragen?

Wir bemühen uns, alle Umfragen so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. In der GLES-Wahlkampfstudie müssen aber manche Fragen mehr als einmal gestellt werden. Nur wenn Fragen wiederholt gestellt werden, kann untersucht werden, wie stabil Einstellungen oder Meinungen zu Kandidatinnen und Kandidaten bzw. Parteien sind. Um Einstellungswandel zu erkennen und seine Ursachen erforschen zu können, stellen wir Ihnen daher manche Fragen mehrmals.

Warum fragen Sie mich, was ich gewählt habe?

Die Ergebnisse der GLES-Wahlkampfstudie werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Das bedeutet: Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person die Angaben gemacht worden sind (sehen Sie auch unsere Hinweise zum Datenschutz). Das Wahlgeheimnis wird insofern nicht verletzt, als dass keine Rückschlüsse auf individuelle Personen gezogen werden können. Durch die Angabe Ihrer Wahlentscheidung ermöglichen Sie uns, ein aussagekräftiges Bild der politischen Stimmungslage zu erhalten.

Wieso wird in manchen Umfragen meine Postleitzahl abgefragt?

Im Rahmen der Deutschen Wahlstudie werden auch Kandidatinnen und Kandidaten für den Deutschen Bundestag befragt. Die Abfrage der Postleitzahl wird dazu verwendet, Ihren Wahlkreis und somit Ihre Wahlkreiskandidatin bzw. Ihren Wahlkreiskandidaten zu ermitteln. Dadurch können Einschätzungen der Wahlberechtigten mit den Bewertungen der Wahlkreiskandidatinnen und Wahlkreiskandidaten verglichen werden. Alle Analysen geschehen natürlich anonymisiert und ohne jeglichen Zusammenhang mit Ihren persönlichen Daten.

Wieso gibt es bei den meisten Fragen kein Antwortfeld für "ich möchte hier keine Angabe machen"?

In der GLES-Wahlkampfstudie gilt: Die Teilnahme am Interview ist freiwillig. Es besteht daher keine Pflicht, Fragen zu beantworten. Wenn Sie keine Angaben machen möchten, können Sie jederzeit mit dem "Weiter"-Button zur nächsten Frage gelangen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie mit jeder Antwort zum Erfolg der Studie beitragen.

Wieso muss ich einige Fragen zu meiner Person beantworten, um teilnehmen zu können?
Um Wandel in Einstellungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen untersuchen zu können, ist es sehr wichtig, dass alle Umfragen der GLES-Studie von der stets selben Person beantwortet werden. Aus diesem Grund fragen wir Sie zu Beginn jeder Umfrage ein paar Fragen zu Ihrer Person, um sicherzustellen, dass das Interview mit Ihnen und nicht mit einer anderen Person geführt wird. Die Beantwortung aller weiteren Fragen in der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig. Mit jeder Ihrer Antworten tragen Sie jedoch zum Erfolg der Studie bei.

Warum kann man nicht zu jeder Frage einen Kommentar schreiben?

Manchmal kommt es vor, dass die vorgegebenen Antwortoptionen nicht präzise Ihre Meinung abbilden. Für unsere Auswertungen hilft es uns jedoch, wenn Sie angeben, welche Antwortmöglichkeit am ehesten auf Sie zutrifft. Zudem sind Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten für die meisten Befragten einfacher und schneller zu beantworten und das Lesen der Antwortmöglichkeiten stellt häufig auch eine Hilfe zum Verständnis der jeweiligen Frage dar. In einigen Fällen stellen wir Ihnen auch jedoch Fragen, die Sie in Ihren eigenen Worten beantworten (z.B. die Frage nach dem gegenwärtig wichtigsten politischen Problem in Deutschland) oder bei denen Sie zusätzliche Informationen anbringen können (z.B. die Kommentarmöglichkeit am Schluss unserer Umfragen).

Warum gibt es keinen Fortschrittsbalken?

Um die Befragung für Sie kürzer und einfacher zu machen, bestimmt das Programm auf Grund ihrer Antworten automatisch, welche Nachfragen wir an Sie haben und welche nicht. Die Verwendung solcher Filterfragen führt dazu, dass nicht jeder Befragte jeweils immer zur selben Frage weitergeleitet wird und sich daher der Fragebogen individuell unterscheidet. Ein Fortschrittsbalken ist daher für Umfragen mit Filterfragen nicht gut geeignet. Wir bemühen uns aber, durch unabhängige Tests und Probedurchläufe sicherzustellen, dass die Befragungen eine Länge von ca. 15 bis 19 Minuten nicht überschreiten.

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns besonders wichtig. Hier erhalten Sie von uns die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen dazu, wie Ihre Angaben aus den Befragungen der GLES-Wahlkampfstudie nach Regeln des Datenschutzes gespeichert und verarbeitet werden.

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist:

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.

B2, 1

68159 Mannheim

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften arbeitet nach den Vorschriften der EU-Datenschutz-Grundverordnung und allen anderen in Deutschland gültigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Zweck der Studie

Wir befragen Sie zum Zweck der Sozialforschung. In der GLES-Wahlkampfstudie wird untersucht, wie sich die Einstellungen der ausgewählten wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zu gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs und zwischen den Wahlen entwickeln. Wir verwenden Ihre Antworten ausschließlich für wissenschaftliche Forschung und präsentieren die Daten und Ergebnisse nur in zusammengefasster Form.

Die Ergebnisse werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Das bedeutet: Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person die Angaben gemacht worden sind.

Unsere Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung von Daten zu wissenschaftlichen Zwecken

Ihre Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie ist freiwillig. Bei jeder Frage können Sie einzeln entscheiden, ob Sie diese beantworten möchten. Eine Antwort ist freiwillig und Sie können die Antwortfelder leer lassen, beschließen nicht zu antworten und zur nächsten Frage weitergehen. Die Beendigung bzw. das Abbrechen der Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie ist jederzeit möglich und mit keinen Nachteilen für Sie verbunden. Um nicht mehr teilzunehmen, bedarf es keiner Kündigung.

Verwendung der Daten

Nach der Teilnahme an einer Befragung werden Ihre Antworten in einer Datenbank gespeichert. Die Ergebnisse der Studie werden dann zu Forschungszwecken beispielsweise in Tabellen und Grafiken zusammengefasst. Das heißt, niemand erfährt, welche Antworten Sie persönlich gegeben haben.

Erhebung technischer Daten und Informationen zum Befragungsverlauf

Neben Ihren Antworten werden auch technische Daten und Informationen zum Verlauf dieser Befragung erhoben und ausgewertet. Hierzu zählen Zeitangaben sowie Angaben zu dem von Ihnen verwendeten Endgerät.

Diese Informationen werden ausschließlich für wissenschaftliche Forschungszwecke und die optimale Darstellung des Fragebogens auf Ihrem Gerät verwendet. Sie sind für wissenschaftliche Untersuchungen von großem Wert und helfen, Befragungen zu verbessern.

Die Auswertung der Informationen erfolgt selbstverständlich ohne Rückschlüsse auf Ihre Person. Ihre IP-Adresse wird von uns nicht erfasst.

Verknüpfung der Wiederholungsbefragungen

Da es sich bei der GLES-Wahlkampfstudie um eine Wiederholungsbefragung handelt, werden die einzelnen Befragungen durch eine Code-Nummer miteinander verknüpft. Ergebnisse werden nur in anonymisierter Form dargestellt. Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person die Angaben gemacht worden sind.

Ansprechpartner

Mit allen Fragen und Ersuchen zum Datenschutz können Sie sich wenden an:

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.

Datenschutzbeauftragter

Stichwort: "GLES-Wahlkampfstudie"

Postfach 12 21 55

68072 Mannheim

datenschutz.wahlstudie(at)gesis(dot)org

Weitere Informationen zum Datenschutz und unserem Datenschutzbeauftragten finden Sie unter www.gesis.org/institut/datenschutz

GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Stichwort: "GLES-Wahlkampfstudie"

Postfach 12 21 55

68072 Mannheim

Telefon: 0621-1246-441

E-Mail: gles-studie(at)gesis(dot)org