GLES-Wahlkampfstudie

Herzlich willkommen bei der GLES-Wahlkampfstudie!

Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten Ihnen auf dieser Seite umfassende Informationen über die Wahlkampfstudie der Deutschen Wahlstudie GLES zur Verfügung stellen.

Wie werden die Ergebnisse der Deutschen Wahlstudie GLES veröffentlicht?

Die Ergebnisse unserer Befragungen werden in zahlreichen wissenschaftlichen Büchern und Artikeln in Fachzeitschriften veröffentlicht. In der Buchreihe „Wahlen in Deutschland“ des Nomos-Verlags ist zur Bundestagswahl 2017 bspw. das Buch „Zwischen Polarisierung und Beharrung: Die Bundestagswahl 2017“ erschienen, das sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Personen aus Wissenschaft, Medien und Politik richtet. Auch auf die öffentliche Diskussion und die politischen Parteien haben Umfragen wie die Deutsche Wahlstudie einen bedeutsamen Einfluss.

Buchcover "Zwischen Polarisierung und Beharrung: Die Bundestagswahl 2017"

Ausgewählte Ergebnisse der GLES-Wahlkampfstudie

Seit dem Jahr 2016 haben bereits mehrere tausend Deutsche Bürgerinnen und Bürger an den Umfragen der GLES-Wahlkampfstudie teilgenommen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige ausgewählte Ergebnisse aus unserer Studie vorstellen.

Wechselwahlverhalten bei der Europawahl 2019

In der Wahlforschung wird nicht nur untersucht, welche Parteien gewählt werden, sondern auch, wie sich die Wählerschaft der Parteien verändert. Für solche Untersuchungen ist es wichtig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Studie die gleichen Fragen zu unterschiedlichen Zeitpunkten beantworten. Während sich manche Wählerinnen und Wähler bei Wahlen immer für die gleiche Partei entscheiden, geben andere bei unterschiedlichen Wahlen auch verschiedenen Parteien ihre Stimme oder gehen gar nicht wählen. Wenn Wahlberechtigte ihre Wahlentscheidung zwischen Wahlen ändern, spricht man von Wechselwahl. In der GLES-Studie lässt sich dieses Wechselwahlverhalten untersuchen. Durch die wiederholte Abfrage der Wahlentscheidung können wir nachvollziehen, wie und warum die Wahlentscheidung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen den Wahlen wechselt.

In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Studie bei der der Bundestagswahl 2017 und der Europawahl 2019 entschieden haben. Es wird so ersichtlich, ob und wohin die Wählerinnen und Wähler einer Partei zwischen Bundestagswahl 2017 und Europawahl 2019 wechselten. Die Abbildung zeigt, wie die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler, die bei der Bundestagswahl eine bestimmte Partei gewählt haben (siehe die Beschriftung der Balken), bei der Europawahl ausgefallen ist (die farbige Fläche innerhalb der Balken).

Lesehilfe: In der Zeile „CDU/CSU“ ist abzulesen, wie sich Personen, die bei der Bundestagswahl 2017 für CDU/CSU gestimmt hatten, bei der Europawahl 2019 verhielten. Der rote Balken gibt den Anteil der Personen an dieser Gruppe an, die bei der Europawahl für die SPD stimmten.

Von der Bundestagswahl 2017 zur Europawahl 2019 haben die Grünen einen besonders großen Zuwachs erfahren. Erhielten sie bei der Bundestagswahl 2017 noch 8,9 Prozent der gültigen Zweitstimmen, so waren es bei der Europawahl 2019 20,5 Prozent der gültigen Stimmen. Der Abbildung kann entnommen werden, dass die Grünen dabei Stimmen von Wählerinnen und Wählern fast aller anderen Parteien bei der Bundestagswahl 2017 erhalten haben. So entschieden sich etwa 14 Prozent der Wählerinnen und Wähler der Unionsparteien sowie 22 Prozent der SPD bei der Europawahl 2019 die Grünen zu wählen. Allerdings wurden die Grünen nur von zwei Prozent der vormaligen AfD-Wählerschaft gewählt.

Besonders konstant in ihrer Wahlentscheidung blieben die Wählerinnen und Wähler der Grünen und der AfD (je 68 Prozent) sowie der Unionsparteien (58 Prozent). Auf der anderen Seite entschieden sich viele der vormaligen FDP-Wählerinnen und Wähler dagegen, die Partei erneut zu wählen – über 70 Prozent wählten bei der Europawahl 2019 entweder eine andere Partei oder gar nicht. Dementsprechend fuhr die FDP auch ein vergleichsweise schwaches Ergebnis bei der Europawahl ein: Während sie bei der Bundestagswahl 2017 noch 10,7 Prozent der Zweitstimmen erhielt, waren es bei der Europawahl 2019 lediglich 5,4 Prozent der gültigen Stimmen.

Bemerkenswert ist zudem, dass bei der Europawahl deutlich mehr Menschen „andere Parteien“ wählten, also Parteien, die aktuell nicht im Deutschen Bundestag vertreten sind. Ihr Ergebnis erhöhte sich von etwa 5 Prozent auf etwa 13 Prozent der gültigen Stimmen. Mit den Daten unserer Studie lässt sich zeigen, dass relevante Anteile der Wählerinnen und Wähler aller seit der Wahl 2017 im Bundestag vertretenen Parteien sich bei der Europawahl 2019 entschieden, eine der „anderen Parteien“ zu wählen. Dabei lagen die Anteile zwischen 8 Prozent der Wählerinnen und Wähler der SPD und 18 Prozent der Linken.

Zeitpunkt der Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl 2017

In der Wahlforschung wird nicht nur untersucht, welche Partei die Bürgerinnen und Bürger wählen, sondern auch der Prozess der Entscheidungsfindung ist von Interesse. Um Entscheidungsprozesse untersuchen zu können, brauchen wir zu mehreren Zeitpunkten Informationen darüber, welche Partei eine Wählerin oder ein Wähler wählen möchte, und welche Partei sie oder er letztlich bei der Bundestagswahl gewählt hat. Solche Informationen liefert die GLES-Wahlkampfstudie. Dadurch, dass neben Ihnen bereits mehrere tausend Personen an der GLES-Wahlkampfstudie teilgenommen haben, konnten wir herausfinden, wann deutsche Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl 2017 ihre Wahlabsicht nicht mehr verändert haben, wann sie sich also auf die Partei festgelegt haben, der sie schließlich ihre Stimme bei der Bundestagswahl gegeben haben. Mit Hilfe solcher Analysen können wichtige Fragen der Wahlforschung untersucht werden, etwa ob sich die Zeitpunkte der Wahlentscheidungen der Wählerinnen und Wähler zwischen den Parteien oder auch zwischen verschiedenen Wahlen unterscheiden. Daher möchten wir Ihnen noch einmal ganz herzlich für Ihre Teilnahme danken! Die Abbildung zeigt, wie viel Prozent der jeweiligen Parteiwählerinnen und -wähler sich zu welchem Zeitpunkt entschieden haben:

Da sich nur wenige Personen in der Zeitspanne von Februar bis August entschieden haben, ist dieser Zeitraum der Übersichtlichkeit halber zusammengefasst. Im Gegensatz dazu ist der Monat September als zwei separate Zeiträume dargestellt, um unterscheiden zu können, ob sich Personen Anfang September (Sep 17 I), oder Ende September (Sep 17 II) auf eine Partei festgelegt haben.

Es zeigt sich, dass es große Unterschiede zwischen den Wählerinnen und Wählern der einzelnen Parteien gibt: 45% der Befragten, die letztlich für die AfD gestimmt haben, haben seit der ersten Umfrage der GLES-Wahlkampfstudie im Oktober 2016 ihre Wahlabsicht nicht verändert. Unter Wählerinnen und Wählern der CDU ist der Anteil ähnlich hoch. Hingegen haben sich lediglich 21% der FDP-Wähler und Wählerinnen schon so früh festgelegt. Personen, die in der letzten Umfrage vor der Bundestagswahl eine Partei wählen wollten, die sie dann schlussendlich doch nicht gewählt haben, betrachten wir als erst am Wahltag endgültig entschlossen. Unter den Wählerinnen und Wählern kleiner anderer Parteien ist dieser Anteil mit 33% am größten. Wählerinnen und Wähler der Grünen und der Linken sind ähnlich kurzentschlossen.

Was bedeutet GLES?

Die Abkürzung GLES steht für German Longitudinal Election Study und ist die englische Bezeichnung für die Deutsche Wahlstudie. Die Deutsche Wahlstudie ist die zentrale wissenschaftliche Untersuchung zu den gesellschaftlichen und politischen Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Sie wird von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung (DGfW) und mit renommierten wissenschaftlichen Institutionen wie der Universität Mannheim, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Freien Universität Berlin durchgeführt. GESIS ist die größte europäische Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird GESIS durch Bund und Länder finanziert.

Was ist die GLES-Wahlkampfstudie?

Die GLES-Wahlkampfstudie ist ein wichtiger Bestandteil der Deutschen Wahlstudie. Sie ermöglicht es, individuelle Veränderungen von wahlbezogenen Einstellungen im Verlauf von Wahlkämpfen und zwischen den Wahlen zu untersuchen. Dazu wird eine gleichbleibende Auswahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern in regelmäßigen Abständen zu politischen und gesellschaftlichen Themen befragt. Für die Befragungen werden die Online-Befragungsplattformen mingle (respondi AG), EntscheiderClub (GapFish GmbH) und Love2say (GapFish GmbH) verwendet, aus deren Mitgliedern Stichproben von wahlberechtigten deutschen Bürgern gezogen wurden. Die GLES-Wahlkampfstudie wird von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialforschung in Kooperation mit der Universität Mannheim durchgeführt.

Was ist das Ziel der GLES-Wahlkampfstudie?

Das Ziel der Befragungen zu den Bundestagswahlen in Deutschland ist die Untersuchung der Einstellungen der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen gesellschaftlichen und politischen Fragen. In der GLES-Wahlkampfstudie wird untersucht, wie sich diese Einstellungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs und zwischen den Wahlen verändern. Wir möchten beispielsweise Antworten auf Fragen finden wie:

  • Würden Wählerinnen und Wähler eine Partei, die sie bei der letzten Wahl gewählt haben, bei einer kommenden Wahl erneut wählen?
  • Welche politischen Themen waren zur Bundestagswahl aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig und wie ändern sich ihre Einschätzungen nach der Wahl?
  • Welche Meinungen haben die Bürgerinnen und Bürger zu den Standpunkten der Parteien und der wichtigsten Politikerinnen und Politiker und wie verändern sich diese über die Zeit?
Daher erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GLES-Wahlkampfstudie regelmäßig Fragebögen mit Fragen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, ihren politischen Meinungen und Verhaltensweisen sowie allgemeine Fragen zu ihrer Person (z.B. Alter, Familienstand).
Warum ist meine Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie so wichtig?

Die Ergebnisse der GLES-Wahlkampfstudie sind nur dann aussagekräftig, wenn sich möglichst viele der ausgewählten wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger an unseren Umfragen beteiligen. Sie sind eine dieser ausgesuchten Personen. Ihre Teilnahme ist für unsere Studie wichtig, da nur so verlässlich untersucht werden kann, wie sich die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs und zwischen den Wahlen verändern.

Warum sollte ich bei der GLES-Wahlkampfstudie mitmachen?

Uns ist bewusst, dass Sie für die Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie einen Teil Ihrer Zeit opfern. Zeit ist knapp und deshalb ist Ihre Teilnahme alles andere als selbstverständlich. Wir können Ihnen aber versichern, dass es sich lohnt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der gesellschaftlichen und politischen Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Auch auf die öffentliche Diskussion und die politischen Parteien haben Umfragen wie die GLES-Wahlkampfstudie einen bedeutsamen Einfluss.

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie der wissenschaftlichen Forschung und gestalten die gesellschaftliche und politische Diskussion in Deutschland mit! Zudem erhalten Sie für jede vollständig ausgefüllte Umfrage eine Vergütung als kleines Dankeschön für Ihre Teilnahme an unserer Studie.

Warum lohnt sich die mehrmalige Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie im Wahljahr 2021 besonders für mich?

Für die Untersuchung von Veränderungen von Einstellungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs ist es besonders wichtig, dass viele Personen an möglichst allen unseren Umfragen teilnehmen. Daher möchten wir uns bei Ihnen für eine mehrmalige Teilnahme besonders bedanken. In diesem Jahr werden wir Sie zu insgesamt sieben Umfragen vor und nach der Bundestagswahl am 26. September einladen. Wenn Sie an mindestens vier Umfragen teilnehmen, erhalten Sie einmalig eine zusätzliche Vergütung als Dankeschön von uns – und zwar umso mehr je öfter Sie sich beteiligen.

Unser zusätzliches Dankeschön erhalten Sie nach der siebten Umfrage, da wir erst dann abschließend feststellen können, wie oft Sie teilgenommen haben. Bitte beachten Sie daher, dass Sie jede Umfrage zu Ende führen und den Fragebogen möglichst vollständig ausfüllen. Sie müssen dabei nicht jede Frage beantworten können, aber sehr unvollständig ausgefüllte oder nicht zu Ende geführte Fragebögen können wir nicht als Teilnahme zählen.

Selbstverständlich erhalten Sie auch weiterhin für jede einzelne vollständig ausgefüllte Umfrage eine Vergütung als kleines Dankeschön für Ihre Teilnahme an unserer Studie.

Ich habe doch angegeben, dass ich mich nicht für Politik interessiere. Warum stellen Sie mir trotzdem Fragen zu Politik?

Viele Bürgerinnen und Bürger haben – aus ganz unterschiedlichen Gründen – keine Zeit oder keine Lust, sich mit politischen Themen zu beschäftigen. Damit wir die politische Entwicklung in unserem Land wissenschaftlich untersuchen können, ist es ganz wichtig, dass auch Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, die sich eher wenig für Politik interessieren oder nicht wählen gehen möchten. Auch wenn Sie vielleicht nicht immer alle Politikerinnen und Politiker, Parteien und aktuellen Streitpunkte kennen, interessiert uns Ihre Meinung zu allgemeinen politischen und gesellschaftlichen Themen. Erst durch Ihre Teilnahme ermöglichen Sie uns, ein vollständiges Meinungsbild der wahlberechtigten Bevölkerung zu erhalten.

Wieso gibt es bei einigen Fragen nicht die Möglichkeit, „weiß nicht“ oder „kann ich nicht beurteilen“ zu antworten?

Nicht jede Person hat zu jedem Thema eine feststehende Meinung oder kann jede Frage, ohne nachzudenken, spontan beantworten. Bei vielen Fragen haben Sie daher die Möglichkeit, Antworten wie „weiß nicht“ oder „kenne ich nicht“ zu geben. Bei anderen Themen hingegen können sich die meisten Bürgerinnen und Bürger eine Meinung bilden oder sie haben bereits eine feststehende Meinung. Daher gibt es nicht bei jeder Frage die Möglichkeit, zu antworten, dass man keine Meinung habe. Sollten Sie eine Frage jedoch einmal nicht beantworten können oder wollen, so können Sie die Antwort offenlassen und mit der Umfrage fortfahren. Wir möchten Ihnen aber versichern, dass Sie mit jeder Ihrer Antworten zum Erfolg der Studie beitragen – auch wenn Sie sich Ihrer Antwort einmal nicht ganz sicher sein sollten.

Wieso gibt es bei den meisten Fragen kein Antwortfeld für "ich möchte hier keine Angabe machen"?

In der GLES-Wahlkampfstudie gilt: Ihre Teilnahme an der Umfrage und die Beantwortung unserer Fragen ist selbstverständlich freiwillig. Es besteht keine Pflicht, Fragen zu beantworten. Wenn Sie keine Angaben machen möchten, können Sie die Antwortfelder leer lassen, beschließen nicht zu antworten und zur nächsten Frage weitergehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie mit jeder Antwort zum Erfolg der Studie beitragen.

Warum wiederholen sich manche Fragen zwischen den Umfragen?

Wir bemühen uns, alle Umfragen so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. In der GLES-Wahlkampfstudie müssen aber manche Fragen mehr als einmal gestellt werden. Nur wenn Fragen wiederholt gestellt werden, kann untersucht werden, wie stabil Einstellungen oder Meinungen zu Kandidatinnen und Kandidaten bzw. Parteien sind. Um Einstellungswandel zu erkennen und seine Ursachen erforschen zu können, stellen wir Ihnen daher manche Fragen mehrmals.

Es gibt doch ein Wahlgeheimnis! Warum fragen Sie mich, wie ich gewählt habe oder wählen werde?

Die Ergebnisse der GLES-Wahlkampfstudie werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Das bedeutet: Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person die Angaben gemacht worden sind (sehen Sie auch unsere Hinweise zum Datenschutz). Das Wahlgeheimnis wird insofern nicht verletzt, als dass keine Rückschlüsse auf die Angaben einzelner Personen gezogen werden können. Durch die Angabe Ihrer Wahlentscheidung ermöglichen Sie uns, ein aussagekräftiges Bild der politischen Stimmungslage zu erhalten und tragen so zum Gelingen der Studie bei.

Wieso wird in manchen Umfragen meine Postleitzahl abgefragt?

Im Rahmen der Deutschen Wahlstudie werden auch Kandidatinnen und Kandidaten für den Deutschen Bundestag befragt. Die Abfrage der Postleitzahl wird dazu verwendet, Ihren Wahlkreis und somit Ihre Wahlkreiskandidatin bzw. Ihren Wahlkreiskandidaten zu ermitteln. Dadurch können Einschätzungen der Wahlberechtigten mit den Bewertungen der Wahlkreiskandidatinnen und Wahlkreiskandidaten verglichen werden. Alle Analysen geschehen natürlich anonymisiert und ohne jeglichen Zusammenhang mit Ihren persönlichen Daten.

Wieso muss ich einige Fragen zu meiner Person beantworten, um an der Umfrage teilnehmen zu können?

Um Wandel in Einstellungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen untersuchen zu können, ist es sehr wichtig, dass alle Umfragen der GLES-Wahlkampfstudie von der stets selben Person beantwortet werden. Aus diesem Grund bitten wir Sie zu Beginn jeder Umfrage, einige Fragen zu Ihrer Person sorgsam zu beantworten, um sicherzustellen, dass das Interview mit Ihnen und nicht mit einer anderen Person geführt wird. Die Beantwortung der Fragen in der Umfrage ist jedoch selbstverständlich freiwillig und Sie können beschließen nicht zu antworten oder Ihre Teilnahme abzubrechen. Mit jeder Ihrer Antworten tragen Sie jedoch zum Erfolg der Studie bei.

Warum kann man nicht zu jeder Frage einen Kommentar schreiben?

Manchmal kommt es vor, dass die vorgegebenen Antwortoptionen nicht präzise Ihre Meinung abbilden. Für unsere Auswertungen hilft es uns jedoch, wenn Sie angeben, welche Antwortmöglichkeit am ehesten auf Sie zutrifft. Zudem sind Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten für die meisten Befragten einfacher und schneller zu beantworten und das Lesen der Antwortmöglichkeiten stellt häufig auch eine Hilfe zum Verständnis der jeweiligen Frage dar. In einigen Fällen stellen wir Ihnen auch Fragen, die Sie in Ihren eigenen Worten beantworten (z.B. die Frage nach dem gegenwärtig wichtigsten politischen Problem in Deutschland) oder bei denen Sie zusätzliche Informationen anbringen können (z.B. die Kommentarmöglichkeit am Schluss unserer Umfragen).

Kann ich die Beantwortung unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen?

Wenn Sie eine Umfrage begonnen haben, sollten Sie sich nach Möglichkeit die Zeit nehmen und den Fragebogen vollständig beantworten. Falls Ihnen während der Beantwortung etwas dazwischenkommt, können Sie den Fragebogen jedoch selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausfüllen. Klicken Sie bitte einfach auf den Link, den Sie mit Ihrer Einladung zur Umfrage erhalten haben, oder geben Sie diesen in die Adresszeile Ihres Webbrowsers ein Sie gelangen anschließend zu der Stelle im Fragebogen, an der Sie zuvor unterbrochen haben.

Ich habe an einer Befragung nicht teilgenommen, möchte aber an der kommenden wieder teilnehmen. Ist das möglich?

Das ist kein Problem. Wenn Sie einmal nicht an einer Befragung teilnehmen möchten oder nicht dazu kommen, brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen. Wir laden Sie dann zur nachfolgenden Befragung wieder ein und Sie können den Fragebogen wie gewohnt ausfüllen.

Warum gibt es keine Fortschrittsanzeige?

Um die Umfrage für Sie kürzer und einfacher zu machen, bestimmt das Umfrageprogramm auf Grund ihrer Antworten automatisch, welche Nachfragen wir an Sie haben und welche nicht. Die Verwendung solcher Filterfragen führt dazu, dass nicht jeder Befragte jeweils zur selben Frage weitergeleitet wird und sich daher der Fragebogen individuell unterscheidet. Eine Fortschrittsanzeige ist daher für Umfragen mit Filterfragen nicht gut geeignet. Wir bemühen uns aber, durch unabhängige Tests und Probedurchläufe sicherzustellen, dass die einzelnen Befragungen eine Länge von ca. 15 bis 19 Minuten nicht überschreiten.

Warum dauert die Beantwortung einer Umfrage manchmal länger als angekündigt?

Bei der Entwicklung der Umfragen stützen wir uns auf Erfahrungen aus vergangenen Befragungen sowie auf unabhängige Tests und Probeläufe, um sicherzustellen, dass die Beantwortung aller Fragen durchschnittlich nicht länger als 15 bis 19 Minuten dauert. Trotzdem kann es passieren, dass Teilnehmende deutlich länger zur Beantwortung benötigen, da sie sich besonders bemühen oder nicht zu jedem Thema eine feststehende Meinung haben. Andere Personen hingegen haben zu vielen Fragen bereits eine Meinung und benötigen weniger Zeit zum Ausfüllen der Umfrage. Sollte die Beantwortung der Umfrage also einmal länger dauern als angekündigt, so können Sie sich sicher sein, dass wir Ihre Teilnahme und Ihr Bemühen besonders zu schätzen wissen.

Kann ich die Schriftgröße einstellen, um die Fragen besser lesen zu können?

Um eine möglichst gut lesbare Darstellung auf unterschiedlichen Geräten zu erhalten, verwenden wir eine mittlere Schriftgröße für unsere Umfragen. Sollten Sie die Fragen einmal nicht gut lesen können, so bieten Ihnen die allermeisten Webbrowser die Möglichkeit, die Schriftgröße auf Ihre Bedürfnisse einzustellen. In vielen gängigen Webbrowsern, wie Mozilla Firefox oder Google Chrome, können Sie die relative Schriftgröße (in Prozent) über das Einstellungsmenü oder über das gleichzeitige Drücken der Steuerungs-Taste (strg) mit der Plus- oder Minus-Taste vergrößern oder verkleinern. Nähere Informationen zum Einstellen der Schriftgröße entnehmen Sie bitte den Hilfe-Seiten Ihres Webbrowsers.

 

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns besonders wichtig. GESIS arbeitet nach den anwendbaren Datenschutzbestimmungen, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Nachfolgend erhalten Sie von uns die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz für die GLES-Wahlkampfstudie der Deutschen Wahlstudie.

Verantwortlich für die Studie und die Verarbeitung Ihrer Daten ist:

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.

B6, 4-5

68159 Mannheim

www.gesis.org

Zweck der Studie

Die Studie liegt im öffentlichen Interesse und dient der wissenschaftlichen Sozialforschung. In der GLES-Wahlkampfstudie wird untersucht, wie sich die Einstellungen der ausgewählten wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zu gesellschaftlichen und politischen Fragen während des Bundestagswahlkampfs und zwischen den Wahlen entwickeln.

Die Ergebnisse werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Das bedeutet: Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person die Angaben gemacht worden sind.

Auswahl
Sie sind von den Betreibern der Online-Befragungsplattform, bei der Sie angemeldet sind, d.h. von mingle (respondi AG), EntscheiderClub (GapFish GmbH) oder Love2say (GapFish GmbH), in einem Stichprobenziehungsverfahren ausgewählt worden, eine Einladung zur GLES-Wahlkampfstudie zu erhalten. GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften hat zu keinem Zeitpunkt Kenntnis von Ihrem Namen oder Ihren Kontaktinformationen wie Ihrer Anschrift oder E-Mail-Adresse. Alle Einladungs- und Erinnerungs-E-Mails erhalten Sie stets von den Betreibern Ihrer Online-Befragungsplattform.

Freiwilligkeit Ihrer Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie

Ihre Teilnahme an der GLES-Wahlkampfstudie ist selbstverständlich freiwillig. Zu Beginn jeder Befragung erhalten Sie von uns die wesentlichen Informationen zu Ihrer Teilnahme und zum Datenschutz bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Durch das Starten der Befragung bestätigen Sie, dass Sie die von uns bereitgestellten Informationen zur Kenntnis genommen haben.

Zudem können Sie bei jeder Frage einzeln entscheiden, ob Sie diese beantworten möchten. Eine Antwort ist freiwillig und Sie können die Antwortfelder leer lassen, beschließen nicht zu antworten und zur nächsten Frage weitergehen. Die Beendigung bzw. das Abbrechen der Teilnahme an den Befragungen der GLES-Wahlkampfstudie ist jederzeit möglich und mit keinen Nachteilen für Sie verbunden. Um Ihre Teilnahme zu widerrufen und zukünftig nicht mehr zu den Befragungen der GLES-Wahlkampfstudie eingeladen zu werden, wenden Sie sich bitte an die Betreiber der Online-Befragungsplattform, bei der Sie angemeldet sind, das heißt an mingle (respondi AG), EntscheiderClub (GapFish GmbH) oder Love2say (GapFish GmbH).

Verknüpfung der Wiederholungsbefragungen und Verwendung der Daten zu wissenschaftlichen Zwecken

Nach der Teilnahme an einer Befragung der GLES-Wahlkampfstudie werden Ihre Antworten in einer Datenbank gespeichert. Da es sich bei der GLES-Wahlkampfstudie um eine Wiederholungsbefragung handelt, bei der es wichtig ist, nach einer bestimmten Zeit noch einmal ein Interview mit derselben Person durchzuführen, werden Ihre Antworten aus den einzelnen Befragungen durch eine Code-Nummer miteinander verknüpft. Ihre Angaben werden im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis aufbewahrt und für weitere wissenschaftliche Nutzungen in Forschung und Lehre zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse der Studie werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person die Angaben gemacht worden sind.

Erhebung technischer Daten und Informationen zum Befragungsverlauf

Neben Ihren Antworten werden auch technische Daten und Informationen zum Verlauf dieser Befragung erhoben und ausgewertet. Hierzu zählen Zeitangaben sowie Angaben zu dem von Ihnen verwendeten Endgerät.

Diese Informationen werden ausschließlich für wissenschaftliche Forschungszwecke und die optimale Darstellung des Fragebogens auf Ihrem Gerät verwendet. Sie sind für wissenschaftliche Untersuchungen von großem Wert und helfen, Befragungen zu verbessern.

Die Auswertung der Informationen erfolgt selbstverständlich ohne Rückschlüsse auf Ihre Person. Ihre IP-Adresse wird von uns nicht erfasst.

Ansprechpartner

Mit allen Fragen und Ersuchen zum Datenschutz können Sie sich wenden an:

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.

Datenschutzbeauftragter

Stichwort: "GLES-Wahlkampfstudie"

datenschutz.wahlstudie(at)gesis(dot)org

Postfach 12 21 55

68072 Mannheim

Weitere Informationen zum Datenschutz und unserem Datenschutzbeauftragten finden Sie unter www.gesis.org/institut/datenschutz

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.

Stichwort: "GLES-Wahlkampfstudie"

Postfach 12 21 55

68072 Mannheim

Telefon: +49 621-1246-441

E-Mail: gles-studie(at)gesis(dot)org