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Erhebung: MZ

Abstract

Der Mikrozensus ist die amtliche Repräsentativitätsstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt in Deutschland und mit einem Auswahlsatz von 1% der Bevölkerung die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa. Sie wird seit 1957 in Westdeutschland und seit 1991 auch in den neuen Bundesländern durchgeführt. Grundlage des Mikrozensus ist die gesamte wohnberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Arbeitskräftestichprobe der Europäischen Union (EU Labour Force Survey) ist in den Mikrozensus integriert.

Das Fragenprogramm des Mikrozensus besteht aus einem gleichbleibenden Grundprogramm, das sozioökonomische Grundinformationen liefert und die laufende Beobachtung des Arbeitsmarktes ermöglicht. Neben den jährlich zu erhebenden Merkmalen des Grundprogramms werden in Ergänzungsprogrammen mit unterschiedlichen Auswahlsätzen weitere Angaben zu den Themen Aus- und Fortbildung, aktuelle und frühere Erwerbstätigkeit und Erwerbsbeteiligung erhoben. Darüber hinaus gibt es Zusatzprogramme mit Merkmalen unterschiedlicher Themenschwerpunkte, die nicht jährlich erhoben werden. Seit dem Mikrozensus 2005 werden die Zusatzprogramme mit dem vollen Auswahlsatz von 1% erhoben. Darüber hinaus sind seit dem Mikrozensus 2005 Ad-hoc Module enthalten, die im Rahmen des EU Labor Force Survey mit einem Auswahlsatz von 0,1% erhoben werden. 

Durchführung

Geographische Abdeckung

Deutschland

Durchführende Organisation

Die organisatorische und technische Vorbereitung des Mikrozensus erfolgt im Statistischen Bundesamt. Für die Durchführung der Befragung und die Aufbereitung sind die Statistischen Landesämter (dezentrale Statistik) zuständig.

Grundgesamtheit

Gesamte wohnberechtigte Bevölkerung in Privathaushalten und Anstaltsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. (Nicht zur Erhebungsgesamtheit gehören Angehörige ausländischer Streitkräfte sowie ausländischer diplomatischer Vertretungen mit ihren Familienangehörigen. Personen ohne Wohnung (Obdachlose) haben im Mikrozensus aufgrund der Anlage als Flächenstichprobe keine Erfassungschance.)

Stichprobe

Auswahlverfahren:

einstufig geschichtete Klumpenstichprobe (seit 1972)

Auswahlsatz:

1 Prozent Ad-hoc Module (seit 2005) 0,1 Prozent; Strukturvariablen des EU Labour Force Survey 2005-2011: 0,1 Prozent, ab 2012: 1 Prozent

Auswahlgrundlage:

  • Alte Bundesländer: Volkszählungen (VZ 1970: MZ 1972-1989; VZ 1987: MZ ab 1990)
  • Neue Bundesländer/Ost Berlin (ab 1991): "Bevölkerungsregister Statistik" der DDR

Aktualisierung:

Die auf Basis der Volkszählungen bzw. des Bevölkerungsregisters Statistik gezogene Grundauswahl wird jährlich durch zwischenzeitlich neu entstandene Gebäude bzw. Wohnungen aktualisiert. Ab 1990 erfolgt die Aktualisierung durch eine Neubauauswahl auf Grundlage der Bautätigkeitsstatistik, wobei die Auswahlbezirke der Neubauauswahl im Unterschied zur Grundauswahl sechs Wohnungen umfassen. In den Mikrozensen 1972-1989 wurde die Ergänzungsauswahl mittels Erfassung der Neubautätigkeit in den ausgewählten Gemeinden durch Interviewermeldungen für bereits bestehende Auswahlbezirke, sonst Erfassung anhand von Bebauungsplänen o. ä., umgesetzt.

Auswahleinheiten:

Die Auswahlbezirke (Primäreinheiten) sind künstlich abgegrenzte Flächen (Klumpen), die i. d. R. benachbarte Gebäude umfassen; bei größeren Gebäuden ist nur ein Gebäude bzw. ein Gebäudeteil enthalten. Befragt werden alle in den ausgewählten Bezirken wohnende Haushalte. Bis zum Mikrozensus 1989 umfasste ein Auswahlbezirk durchschnittlich 23 Wohnungen. Zur Verbesserung der Regionalisierbarkeit wurde 1990 die durchschnittliche Größe der Auswahlbezirke verkleinert. Ein Auswahlbezirk der Grundauswahl umfasst seitdem durchschnittlich 9 Wohnungen. Für Auswahlbezirke der eigenen Gebäudeschicht mit Gemeinschaftsunterkünften beträgt die Richtgröße 15 Personen.

Partielle Rotation:

Ein Auswahlbezirk verbleibt (seit 1977) vier Jahre in der Stichprobe, jährlich wird ein Viertel der Auswahlbezirke durch neu in die Stichprobe aufzunehmende Auswahlbezirke ersetzt (1974-1977: Rotationshälften mit zwei Jahren Verbleib in der Stichprobe, jährlicher Austausch der Hälfte der Auswahlbezirke). Die aus dem Auswahlbezirk wegziehenden Haushalte und Personen werden nicht weiter befragt, sondern durch zuziehende Haushalte und Personen ersetzt. Der Mikrozensus ist somit eine Wiederholungsbefragung mit teilweiser Überlappung der Erhebungseinheiten. In den Scientific Use Files (Grund- und Regionalfiles) ist die Zugehörigkeit zu einem Rotationsviertel nicht identifizierbar. Die Möglichkeit der Zusammenführung der Querschnittsdaten zu einem Panel ist rechtlich seit dem Mikrozensusgesetz 1996 gegeben. Für Panelauswertungen stehen zwei Panels als Scientific Use Files zur Verfügung: 1996-1999 und 2001-2004.

Datenerhebung

Die Befragungen finden i.d.R. mündlich (face-to-face) durch Interviewer der Statistischen Landesämter statt (entweder mit Hilfe eines Fragebogens: Paper and Pencil Personal Interviewing, PAPI) oder – seit den 1990er Jahren – auch computergesteuert mittels Laptop (Computer Assisted Personal Interview, CAPI). Seit dem Mikrozensus 2005 wird flächendeckend CAPI eingesetzt. Ein Teil der Befragten (ca. 20%) erteilt die Auskunft schriftlich. Für die ausgewählten Haushalte und die darin lebenden Personen besteht gemäß der gesetzlichen Regelungen Auskunftspflicht. Einige Fragen sind freiwillig zu beantworten. Der Mikrozensus ist eine Haushaltsstichprobe, d. h. alle Personen in einem Haushalt werden entweder direkt befragt oder eine erwachsene Person gibt Auskunft über die weiteren (alle minderjährigen) Haushaltsmitglieder (Proxy-Interviews). Der Mikrozensus umfasst auch ausländische Haushalte. Zur Erhebung ihrer Angaben wird der gleiche Erhebungsbogen verwendet wie bei deutschen Haushalten. Die Interviewer leiten die Daten an die Statistischen Landesämter weiter. Haushalte, die sich dafür entschieden haben, den Fragebogen selbst auszufüllen, senden diese an das jeweilige Statistische Landesamt. Von den Interviewern nicht erreichbare Haushalte werden von den Statistischen Landesämtern angeschrieben und erhalten einen Fragebogen für die schriftliche Befragung. Die Daten werden von den Statistischen Landesämtern aufbereitet und beim Statistischen Bundesamt zu einem Datensatz zusammengespielt.

Erhebungsprogramme:

1962-1972 [.pdf]

1973-1985 [.pdf]

1985-1995 [.pdf]

1996-2004 [.pdf]

2005-2016 [.pdf]

Ad-hoc-Module ab 2005:

  • 2005: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • 2006: Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand
  • 2007: Arbeitsunfälle, Arbeit und Gesundheit
  • 2008: Migration und Arbeitsmarkt
  • 2009: Übergänge von der Schule ins Erwerbsleben
  • 2010: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • 2011: Beschäftigung behinderter Personen
  • 2012: Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand
  • 2013: Arbeitsunfälle und sonstige berufsbedingte Gesundheitsprobleme
  • 2014: Arbeitsmarktsituation von Zuwanderern und ihren direkten Nachkommen
  • 2015: Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung
  • 2016: Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt

Anonymisierung

Leitfaden zur faktischen Anonymisierung statistischer Einzelangaben des Mikrozensus (Anlage zum Standardvertrag des Statistischen Bundesamtes zur Weitergabe von Mikrozensusdaten)

  1. Direkte Identifikatoren (wie Personen- und sonstige Ordnungsnummern) dürfen nicht weitergegeben werden. Hilfsmerkmale (wie Name und Anschrift, Telefonnummer) sind gemäß Mikrozensusgesetz nicht auf dem Datenträger enthalten.
  2. Die Anordnung der Datensätze im zu übermittelnden Datenbestand muss systemfrei sein.
  3. Es wird nur eine zufällig gezogene Substichprobe von 70 % weitergegeben.
  4. Als unmittelbare Regionalangabe wird nur das Bundesland übermittelt.
  5. Beim Merkmal "Gemeindegrößenklassen" darf keine einzelne Gemeinde mit weniger als 500.000 Einwohner identifizierbar sein. Bei mehreren Gemeinden in einer Klasse müssen diese insgesamt in jedem Bundesland mindestens 400.000 Einwohner umfassen.
  6. Staatsangehörigkeiten oder Gruppen von Nationalitäten, denen weniger als ca. 50.000 Personen in der Bundesrepublik Deutschland angehören, dürfen nicht identifizierbar sein.
  7. Jede ausgewiesene Merkmalsausprägung muss in ihrer univariaten Verteilung in der Grundgesamtheit mindestens hochgerechnet 5.000 Fälle umfassen. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, ist eine sachgerechte Vergröberung/Zusammenfassung vorzunehmen, bis die vorgegebene Fallzahl erreicht wird.

Zu Punkt 3: Das Mikrozensus Scientific Use File (SUF) ist eine faktisch anonymisierte 70 %-Substichprobe. Auswahleinheiten waren bis 2011 Haushalte bzw. Wohnungen des Mikrozensus, wobei alle Personen eines ausgewählten Haushalts bzw. einer Wohnung in der Substichprobe enthalten waren. Wohnungen wurden in den Erhebungsjahren gezogen, in denen das 4-jährige Zusatzprogramm zur Wohnsituation (1998, ..., 2010) durchgeführt wurde. Auswahlgrundlage der systematischen Zufallsauswahl sind die Originaldaten des Statistischen Bundesamtes. Ab 2012 werden als Auswahleinheiten für die Substichprobe die Auswahlbezirke innerhalb eines Rotationsviertels herangezogen.

Gesetzliche Grundlage

Die Erhebungen der amtlichen Statistik werden durch das Bundesstatistikgesetz geregelt. Das Bundesstatistikgesetz regelt auch die Weitergabe von Daten an die Wissenschaft. Die amtlichen Erhebungen seit den fünfziger Jahren bis zur Gegenwart umfassen einen Zeitraum, der hinsichtlich der jeweils geltenden rechtlichen Gesetze zur Bundesstatistik in drei Perioden unterteilt werden kann (siehe Lüttinger, Paul und Heike Wirth (2004): Zur Weitergabe von älteren amtlichen Mikrodaten an die Wissenschaft, Allgemeines Statistisches Archiv 88 (4): 473-486).

 

Mikrozensusgesetze

Für die Durchführung einer konkreten Bundesstatistik ist eine spezielle gesetzliche Grundlage (Gesetz oder Rechtsverordnung) erforderlich. Die rechtliche Grundlage des Mikrozensus ist das Mikrozensusgesetz, welches das Fragenprogramm und die Durchführung der Erhebung im Detail regelt. Durch spezielle Verordnungen können z.B. Zusatzprogramme aufgenommen werden. Im Verlauf der Geschichte des Mikrozensus seit 1957 gab es mehrere Mikrozensusgesetze und Verordnungen. Zu den Entwicklungsphasen des Mikrozensus siehe Lüttinger/Riede 1997 [.pdf] und Emmerling/Riede 1997 [.pdf].

 

Gesetze

 

Rechtsverordnungen

Gewichtung

Bei der Hochrechnung des Mikrozensus wird ein zweistufiges Verfahren verwendet. Im ersten Schritt der Ausfallkorrektur (Kompensation) wird unter Berücksichtigung des Designgewichts von der Nettostichprobe der erfolgreich befragten Haushalte auf die Bruttostichprobe aller zu befragenden Haushalte hochgerechnet. Im zweiten Schritt (Anpassung) wird die so gewichtete Stichprobe an Eckzahlen aus der laufenden Bevölkerungsfortschreibung angepasst. Als Ergebnis des zweistufigen Verfahrens stehen abhängig von den jeweils verwendeten Methoden für die einzelnen Erhebungszeitpunkte verschiedene Hochrechnungsfaktoren zur Verfügung.

Datenzugang

Zugangsbedingungen

Die als Scientific Use File zur Verfügung stehenden Mikrozensus-Daten können zu einer Bereitstellungsgebühr bei den Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bestellt werden; ab 1.1.2011 beträgt die Bereitstellungsgebühr 250 Euro pro Statistik und Erhebungsjahr.

Die zugangs- und nutzungsberechtigten Forscher müssen auf die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen besonders verpflichtet werden. Diese besondere Verpflichtung liegt bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (Universitäten) in der Regel vor; ansonsten muss sie durch die Statistischen Ämter vorgenommen werden. Außerdem sind vom datenempfangenden Institut bzw. Forscher besondere technische und organisatorische Datensicherungsmaßnahmen einzurichten.

Dabei ist zu beachten, dass Scientific Use Files nur von unabhängigen inländischen Forschungseinrichtungen bestellt werden können. Forscher im Ausland haben jedoch die Möglichkeit, bei den Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder mit den Daten nach besonderer Verpflichtung zu arbeiten.

Nach § 16 Abs. 6 des Bundesstatistikgesetzes (BStatG) von 1987 (siehe unten) dürfen für die Durchführung wissenschaftlicher Vorhaben amtliche Individualdaten an unabhängige wissenschaftliche Forschung weitergegeben werden, wenn die Herstellung eines Personenbezugs nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand möglich ist ("faktische Anonymität"). Im Leitfaden zur faktischen Anonymisierung statistischer Einzelangaben wurden konkrete Operationalisierungen für den Mikrozensus festgelegt.

Die für die Weitergabe faktisch anonymisierter Mikrodaten an die Wissenschaft relevanten Absätze 6-8 des Paragraphen 16 (Geheimhaltung) im BStatG 1987 lauten:

(6) Für die Durchführung wissenschaftlicher Vorhaben dürfen vom Statistischen Bundesamt und den statistischen Ämtern der Länder Einzelangaben an Hochschulen oder sonstige Einrichtungen mit der Aufgabe unabhängiger wissenschaftlicher Forschung übermittelt werden, wenn die Einzelangaben nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft zugeordnet werden können und die Empfänger Amtsträger, für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichtete oder Verpflichtete nach Absatz 7 sind.

(7) Personen, die Einzelangaben nach Absatz 6 erhalten sollen, sind vor der Übermittlung zur Geheimhaltung besonders zu verpflichten, soweit sie nicht Amtsträger oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichtete sind. § 1 Abs. 2, 3 und 4 Nr. 2 des Verpflichtungsgesetzes vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469, Artikel 42), das durch Gesetz vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1942) geändert worden ist, gilt entsprechend. Personen, die nach Satz 1 besonders verpflichtet worden sind, stehen für die Anwendung der Vorschriften des Strafgesetzbuches über die Verletzung von Privatgeheimnissen (§ 203 Abs. 2, 4, 5, §§ 204, 205) und des Dienstgeheimnisses (§ 353 b Abs. 1) den für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten gleich.

(8) Die aufgrund einer besonderen Rechtsvorschrift oder der Absätze 4, 5 oder 6 übermittelten Einzelangaben dürfen nur für die Zwecke verwendet werden, für die sie übermittelt wurden. In den Fällen des Absatzes 6 sind sie zu löschen, sobald das wissenschaftliche Vorhaben durchgeführt ist. Bei den Stellen, denen Einzelangaben übermittelt werden, muss durch organisatorische und technische Maßnahmen sichergestellt sein, dass nur Amtsträger, für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichtete oder Verpflichtete nach Absatz 7 Satz 1 Empfänger von Einzelangaben sind.

Siehe hierzu: http://www.forschungsdatenzentrum.de/datenzugang.asp

Standardliste der Datensicherungsmaßnahmen [.pdf]

Antragsformular

Kontakt

Forschungsdatenzentrum der Statistischen Ämter der Länder
- Geschäftsstelle -
c/o Information und Technik Nordrhein-Westfalen
Postfach 10 11 05
40002 Düsseldorf
forschungsdatenzentrum@it.nrw.de

Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes
- Forschungsdatenzentrum -
Gustav-Stresemann-Ring 11
65180 Wiesbaden
forschungsdatenzentrum@destatis.de

Service zu den Daten

German Microdata Lab (GML), GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften

Kontaktperson: Bernhard Schimpl-Neimanns (bernhard.schimpl-neimanns@gesis.org)

Vergleichbarkeit

Zeitliche Vergleichbarkeit

Wegen des Übergangs auf die unterjährige Erhebungsform sind insbesondere die Ergebnisse ab 2005 mit früheren Jahresergebnissen nur eingeschränkt vergleichbar. Um die Umsetzung des Labour-Force-Konzepts der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu verbessern, sind seit der Erhebung 2005 die Fragen zur Arbeitsmarktbeteiligung und die Feldarbeit verändert worden. Zeitliche Vergleiche können deshalb auch methodisch bedingte Änderungen beinhalten. (Siehe hierzu: Statistisches Bundesamt, 2012: Methodeninformation. Mikrozensus und Arbeitskräfteerhebung: Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit ab dem Jahr 2011. Wiesbaden [.pdf].

Aus der ungleichen Verteilung der Befragungen in den Berichtszeiträumen resultieren systematische Fehler; siehe hierzu folgendes Methodenpapier [.pdf]. Weitere Hinweise können den Seiten zum jeweiligen Mikrozensus-Erhebungsjahr („Besonderheiten und Vergleichbarkeit“) und den Qualitätsberichten zum Mikrozensus entnommen werden.

Räumliche Vergleichbarkeit

Integrierte EU-Arbeitskräfteerhebung ermöglicht Vergleiche mit anderen EU-Mitgliedsstaaten; national liegen vergleichbare Ergebnisse für die Länder und noch kleinere räumliche Einheiten vor.

Quellen