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Aktueller DIW Wochenbericht mit spannenden Beiträgen zum Thema Gender Pay Gap

| Kategorien: Geschlechterverhältnisse, Gleichstellungspolitik, Wissenschaft Aktuell

Hier finden Sie eine Auswahl der Beiträge:

Bei der Gleichstellung von Frauen und Männern ist in Deutschland noch viel zu tun: Editorial / Katharina Wrohlich
In: DIW Wochenbericht 84 (2017), 43, S. 953-954
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.567549.de/17-43-1.pdf

Gender Pay Gap innerhalb von Berufen variiert erheblich / Katharina Wrohlich, Aline Zucco

In Deutschland ist der Arbeitsmarkt von starker beruflicher Segregation zwischen Frauen und Männern geprägt. In typischen Frauenberufen wird dabei im Mittel weniger verdient als in typischen Männerberufen. Das ist einer der Gründe für den Gender Pay Gap. Zudem gibt es jedoch auch innerhalb eines Berufes zwischen Männern und Frauen zum Teil große Unterschiede in den Verdiensten. Diese berufsspezifischen Gender Pay Gaps sind in jenen Berufen geringer, die einen hohen Anteil von Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben. Dies ist ein Hinweis darauf, dass mehr Transparenz bei den Verdiensten den Gender Pay Gap in der Privatwirtschaft verringern könnte.
In: DIW Wochenbericht 84 (2017), 43, S. 955-961
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.567551.de/17-43-2.pdf

Frauen bekommen nur ein Drittel aller Einkommen / Stefan Bach

Frauen haben im Durchschnitt nur die Hälfte des Einkommens der Männer. Damit bekommen sie nur ein Drittel des gesamten Einkommens. Dies ergibt eine Analyse der Einkommensverteilung nach Geschlechtern auf Grundlage der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2010, die das Einkommen der privaten Haushalte breit erfasst. Die durchschnittlichen Einkommensteuerbelastungen der Frauen liegen unter denen der Männer. Durch das Ehegattensplitting haben Ehefrauen mit niedrigeren Einkommen aber höhere Steuerbelastungen als Ledige mit gleichen Einkommen.
In: DIW Wochenbericht 84 (2017), 43, S. 962-970
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.567553.de/17-43-3.pdf

Geschlechtsspezifische Renten- und Gesundheitsunterschiede in Deutschland, Frankreich und Dänemark / Peter Haan, Anna Hammerschmid, Carla Rowold
In dieser Studie werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede von Renteneinkommen in Deutschland, Dänemark und Frankreich quantifiziert. Der Gender Pension Gap liegt demnach in Deutschland höher als in Frankreich und weitaus höher als in Dänemark. Somit ergibt sich eine ähnliche Rangfolge wie während der Erwerbsphase. Auch beim Gender Pay Gap liegt der Unterschied zwischen Männern und Frauen in Deutschland am höchsten. Ferner wird hier untersucht, ob es in den drei Ländern geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Gesundheit im Alter gibt. Bei der Selbsteinschätzung der allgemeinen Gesundheit gibt es für das Jahr 2013 in keinem der untersuchten Länder erkennbare Differenzen zwischen Männern und Frauen. Es zeigt sich jedoch, dass geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Häufigkeit depressiver Symptome dem Muster des Gender Pension Gaps folgen: Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist in Dänemark wiederum weitaus am geringsten. Obwohl diese Studie keine kausalen Zusammenhänge zwischen Einkommen und Gesundheit misst, sprechen die Ergebnisse dafür, dass Maßnahmen zur Verringerung des Gender Pay Gaps nicht nur Unterschiede während des Erwerbslebens verringern, sondern auch zu einer Reduktion des Gender Pension Gaps und zu einer Besserstellung der Frauen, was die Anfälligkeit für depressive Symptome angeht, führen können
In: DIW Wochenbericht 84 (2017), 43, S. 971-974
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.567559.de/17-43-4.pdf

Große Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern: Interview mit Katharina Wrohlich
In: DIW Wochenbericht 84 (2017), 43, S. 978
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.567561.de/17-43-5.pdf

Der Link zum Heft: http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.567555.de

Kategorien: Geschlechterverhältnisse, Gleichstellungspolitik, Wissenschaft Aktuell