Das CEWS berät Hochschulen und Forschungseinrichtungen inhaltlich zur Antragsstellung für das TOTAL E-QUALITY-Prädikat (TEQ). Für organisatorische und formale Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an Manuela Butkus: https://www.total-e-quality.de/de/service/kontakt-der-geschaeftsstelle/.
Wir haben Ihnen hier einige wichtige Informationen von der Seite des Vereins TOTAL E-QUALITY zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie auf https://www.total-e-quality.de/.
Bewerbungsantrag
Die Vergabe der TOTAL E-QUALITY-Prädikate findet einmal jährlich statt. Die Bewerbungen erfolgen über ein Online-Portal, für das eine Registrierung erforderlich ist. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie auf die Bewerbungsmodalitäten sowie auf ausführliche Hinweise, Anleitungen und Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartnerinnen zugreifen. Die Registrierung und die Erstellung der Bewerbung sind kostenlos und unverbindlich. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung fallen je nach Größe der Institution Kosten an. Weitere Hinweise hierzu finden Sie unter den Teilnahmebedinungen.
Der Einsendeschluss für Ihre Bewerbungsunterlagen für die nächste Runde ist der 30. April 2024.
TEQ bietet auch in dieser Runde wieder Informations- und Beratungsgespräche an und lädt hierzu ab Herbst oder individuell auf Anfrage auch schon vorher ein.
Prädikatsverleihung
Die Prädikatsverleihung findet am 19. Oktober 2023 von 10 bis 15 Uhr in Dortmund statt.
Weitere Informationen
Bewerbung
Grundlage der Bewerbung ist das sogenannte Selbstbewertungsinstrument, das zugleich Anregungen und Unterstützung bei der Implementierung von Aktivitäten zur Verbesserung der Chancengleichheit bieten soll.
Das Selbstbewertungsinstrument ist in sechs Aktionsfelder gegliedert, in denen das Bemühen um und das Erreichen von Chancengleichheit zum Ausdruck kommen kann:
- AF01 Strukturelle und strategische Verankerung von Chancengleichheit und Integration in Planungs- und Steuerungselemente zur Organisationsentwicklung
- AF02 Organisationskultur und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zu Chancengleichheit
- AF03 Chancengerechte Personalarbeit
- AF04 Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Privatleben
- AF05 Förderung von wertschätzendem, vorurteilsfreiem Verhalten/Aktivitäten gegen Machtmissbrauch, sexualisierte/geschlechtsbezogene Diskriminierung, Belästigung und Gewalt
- AF06 Chancengleichheit in Forschung/Lehre/Studium
Die Bearbeitung der Aktionsfelder dient neben der Bewerbung somit auch einem Self-Assessment, auf dessen Grundlage im Sinne des Benchmarkings zukünftig ein Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgen kann.
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier: https://bewerbung.total-e-quality.de/conditions_of_participation/conditions
Ziele & Rahmenbedingungen
TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu erreichen, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen.
Grundlage für die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ist die Bearbeitung eines Selbstbewertungsinstruments im Sinne eines Self-Assessment. Das Selbstbewertungsinstrument enthält auch Anregungen, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Chancengleichheitspolitik weiterentwickeln und deren Qualität verbessern können.
Vor dem Hintergrund laufender Reformprozesse an den wissenschaftlichen Einrichtungen soll das TOTAL E-QUALITY-Prädikat dazu beitragen, die Aufnahme von bewährten und innovativen Gleichstellungsmaßnahmen und Gleichstellungsparametern in die Reorganisation zu fördern bzw. diese direkt zu integrieren. Das Selbstbewertungsinstrument ermöglicht der Hochschule oder der Forschungseinrichtung auch, den Stand der Gleichstellung in der eigenen Institution sichtbar zu machen.
Durch ein Verzeichnis von Beispielen für Good-Practices können der Durchsetzung von Chancengleichheit neue Impulse gegeben werden. Damit wird auch die Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unterstützt.
Ziel ist es, Strukturen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Qualifikationsstufen erreicht wird und deutlich mehr Leitungspositionen mit Frauen besetzt werden.
Das Prädikat unterstreicht die Bedeutung, die dem Thema Chancengleichheit innerhalb einer wissenschaftlichen Institution beigemessen wird; es kann daher als Marketing-Instrument verwendet werden. Die Bewerbung um das Prädikat basiert auf einer Selbsteinschätzung anhand eines Selbstbewertungsinstrumentes, das mit dem Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der Sozialforschungsstelle Dortmund sfs und Expert*innen aus Wissenschaft und Forschung entwickelt wurde.
Das Pilotprojekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. geprüft. Die Jury setzt sich aus fachkompetenten Vertreter*innen aus Wissenschaft und Forschung zusammen.
Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen und besteht aus einer Urkunde sowie den Nutzungsrechten des TOTAL E-QUALITY-Logos für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.