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DFG zeichnet zwei Alternativmethoden zu Tierversuchen aus

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Die Toxikologin Prof. Dr. Ellen Fritsche vom Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Mathematiker, Physiker und Mediziner PD Dr. Dr. Hamid Reza Noori vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Ursula M. Händel-Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Der mit jeweils 50 000 Euro dotierte Preis wird bereits zum siebten Mal an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die den Tierschutz in der Forschung im Sinne des 3R-Prinzips verbessern. Die drei R stehen dabei für Replace (Vermeiden), Reduce (Verringern) und Refine (Verbessern).

Die Preisträgerin und der Preisträger wurden unter 16 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt. Wegen des sehr starken Bewerberfelds entschloss sich die Jury in diesem Jahr, den Preis zu teilen. Fritsche erhält den Preis für die Entwicklung eines Testsystems für Chemikalienwirkungen, das die eigentlich bei toxikologischen Tests vorgeschriebenen Tierversuche in Zukunft möglicherweise vollständig ersetzen könnte. Noori wird für seinen Einsatz von Big Data in der Neurobiologie ausgezeichnet, wodurch sich Tierversuche deutlich reduzieren lassen können.

Quelle und weitere Informationen: PM - DFG, 24.07.2018

 

 

 

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