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Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus erhält Goldmedaille des Combustion Institute

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Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus wird mit der Alfred C. Egerton Gold Medal des Combustion Institute geehrt. Als erste Frau erhält sie diesen Preis für ihre international anerkannten Arbeiten zur Chemie und Diagnostik von Verbrennungsprozessen.

Mit dieser Goldmedaille, die seit 1958 alle zwei Jahre vergeben wird, werden "herausragende, kontinuierliche und ermutigende Beiträge" zur Verbrennungsforschung ausgezeichnet. Letztmalig nach Deutschland verliehen wurde sie im Jahr 1962 an Wilhelm Jost, Physikochemiker an der Universität Göttingen und einen der Begründer der deutschen Verbrennungskinetik, nach dessen Lehrbuch Katharina Kohse-Höinghaus Anfang der 1970er Jahre studierte.

Sie erhält die höchste Auszeichnung des internationalen Fachverbands beim diesjährigen Weltkongress der Verbrennungsforschung in Dublin vom 29. Juli bis 3. August. Katharina Kohse-Höinghaus (Jahrgang 1951), Ehrensenatorin der Universität Bielefeld, hatte von 1994 bis 2017 den Lehrstuhl für Physikalische Chemie I inne. Seit August 2017 ist sie Seniorprofessorin an der Fakultät für Chemie. Sie wurde mit hochrangigen Preisen aus dem In- und Ausland ausgezeichnet und ist gewähltes Mitglied mehrerer Akademien. Sie hat sich vielfältig in Wissenschaftsorganisationen engagiert, so war sie 2011 bis 2018 Mitglied des Wissenschaftsrats. Kohse-Höinghaus ist auch die Gründerin des seit 2000 an der Universität Bielefeld bestehenden Mitmachlabors teutolab.

Quelle und weitere Informationen: PM - Universität Bielefeld, 30.07.2018

 

 

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