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Sophie Burkhardt erhält BMBF-Förderung zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe in der Informatik

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Während es am Computer ohne Weiteres möglich ist, ein Foto in ein Bild im Stil von Picasso zu verwandeln, ist es bisher nicht möglich, einen beliebigen Text in den Stil beispielsweise von Franz Kafka umschreiben zu lassen. Das Problem bei Texten ist, dass Stil und Thema getrennt werden müssen. Diese Problematik greift ein neues Forschungsprojekt auf, für das Dr. Sophie Burkhardt vom Institut für Informatik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 2 Millionen Euro erhält.

Ihr Projekt „Semantic Disentanglement: Unterscheidung von Stil und Thema in Textdaten“ befasst sich mit der Entwicklung von Modellen und Software, um die automatische Analyse und Erzeugung von qualitativen Texten zu verbessern. Mögliche Anwendungen bieten Bereiche, in denen die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine im Mittelpunkt steht wie etwa im Kundensupport oder den sozialen Medien.

Das BMBF unterstützt das Projekt im Rahmen der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und ermöglicht damit den Aufbau einer interdisziplinären Nachwuchsgruppe, die von Sophie Burkhardt geleitet wird. Die Fördersumme in Höhe von 2 Millionen Euro wird für einen Zeitraum von 4 Jahren gewährt.

Quelle: PM - Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), 17.06.2020

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